Handprint CARE: Praxisnahe Didaktik für nachhaltiges Handeln in der Schule

Wie können junge Menschen dazu befähigt werden, die Welt nicht nur zu verstehen, sondern sie aktiv positiv zu gestalten? 
Während der ökologische Fußabdruck die Auswirkungen menschlichen Handelns auf den Planeten Erde anschaulich dokumentiert, richtet der Handprint CARE-Ansatz den Blick auf die positiven Veränderungen, die durch das bewusste Handeln von Individuen und Gruppen angestoßen werden können.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der ganzen Schule verankern – Schritt für Schritt zum Whole School Approach

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschränkt sich nicht auf den Unterricht im Klassenzimmer. Mit dem Whole School Approach (WSA) lässt sich die Schule als Ganzes weiterentwickeln – von Unterricht und Schulorganisation über die Schulkultur bis hin zu Kooperationen und außerschulischen Angeboten.

Ein neuer Praxisleitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie diese Umsetzung im Schulalltag gelingen kann, und enthält zahlreiche Methodenhinweise sowie praktische Tipps. Im Online-Workshop wird erläutert, wie die Publikation effektiv für die Schulentwicklung genutzt werden kann.

Demokratische Haltung stärken: Umgang mit rechten Positionierungen in der Erziehungshilfe

Sowohl in Deutschland als auch international ist aktuell eine abnehmende Bindung an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu beobachten. Dies zeigt sich in einer zunehmenden Akzeptanz politischen Autoritarismus und der Verbreitung antidemokratischer Einstellungen. In einer zunehmend polarisierten Gesellschaft bleiben rechtsextreme Haltungen auch vor Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nicht unbemerkt. Mitarbeitende berichten von Unsicherheiten im Umgang mit rechten Einstellungen bei jungen Menschen, Eltern oder Kolleg*innen.

Soziale Medien in der politischen Jugendbildung und -arbeit

Die Art und Weise, wie Jugendliche Informationen im Internet aufnehmen, verändert sich zunehmend schnell. Besonders Kurzvideos entwickeln sich ständig weiter, da Takt, Dauer und Intensität des Konsums stark zunehmen. Dadurch entsteht eine wachsende Distanz zwischen den Online-Welten von Jugendlichen und Erwachsenen. Fake News, Verschwörungsideologien, Hate Speech und rechtsextreme Inhalte tauchen in den Feeds vieler Jugendlicher auf, und Fachkräfte der politischen Jugendbildung und -arbeit erkennen diese Entwicklungen oft erst, wenn es bereits zu spät ist.

Extractivism and the Fight for Fairer Futures

Die Veranstaltung „Extractivism and the Fight for Fairer Futures“ der Hope Foundation e.V. (im Rahmen des Projekts „Bridging Cultures“) beleuchtet kritisch, wie wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik die Klimakrise beschleunigt und sich auf Gemeinschaften weltweit auswirkt. Im Mittelpunkt steht die Vorführung des Dokumentarfilms „The Cost of Growth“ (Regie: Thomas Maddens). Der Film verbindet lokale Kämpfe gegen Extraktivismus in Serbien, Italien und Sápmi mit breiteren Debatten über globale Gerechtigkeit und Demokratie.

Öffentliche Leistungen in der Krise: Daseinsvorsorge zwischen ökologischen Herausforderungen, Sozialreformen und Verteidigungsfähigkeit

Diskussion: 

Klimawandel, soziale Ungleichheit, geopolitische Spannungen – die Anforderungen an die öffentliche Daseinsvorsorge wachsen, während ihre finanziellen und strukturellen Grundlagen unter Druck geraten. Wie lassen sich ökologische Transformation, sozialpolitische Reformen und neue sicherheitspolitische Aufgaben miteinander vereinbaren? Werden öffentliche Leistungen neu priorisiert oder gar eingeschränkt – und was bedeutet das für den sozialen Zusammenhalt und das Gemeinwohl? 

Impulse für morgen – Kindertagespflegepersonen für BNE begeistern

Kinder für die Zukunft stark machen und Ressourcen schonen – das ist auch schon in der U3-Praxis von Kindertagespflegestellen möglich! Kindertagespflegepersonen können ihren Alltag gemeinsam mit den Kindern ohne großen Aufwand so gestalten, dass eine faire, gesunde und ressourcenschonende Lebensweise für die Kinder erlebbar wird und wichtige persönliche und soziale Kompetenzen gestärkt werden. 

#EngagiertGeforscht mit ZiviZ im Stifterverband: KI in gemeinnützigen Organisationen

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in gemeinnützigen Organisationen sowie deren Auswirkungen auf die tägliche Arbeit stehen im Fokus der Betrachtung. Die aktuelle ZiviZ-Studie liefert hierzu aufschlussreiche Ergebnisse: Viele Engagierte setzen bereits KI-Tools ein, insbesondere in den Bereichen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Gleichzeitig bestehen in zahlreichen Organisationen noch Defizite hinsichtlich klarer Leitlinien, konkreter Anwendungsbeispiele und praktischer Unterstützung.

Rassismus und Gesundheit

Der Migrationsausschuss der IG Metall Geschäftsstelle Frankfurt veranstaltet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus einen Aufklärungsabend zum Thema „Rassismus und Gesundheit“ im Haus am Dom.

Als Referentin ist Cora Weißert-Hartmann von der Stiftung gegen Rassismus eingeladen. Sie gibt Einblicke in das Modellprojekt „Rassismus im Gesundheitswesen – Rassismuskritische Bildung und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen“, stellt relevante Studien aus dem Themenfeld vor und zeigt Handlungsoptionen zum Umgang mit Rassismus im Gesundheitswesen auf.