Methodenakademie: SDGs in Action

Die 17 Nachhaltigkeitsziele sind unter zahlreichen Begriffen bekannt: Sustainable Development Goals (SDGs), Global Goals, Ziele der Agenda 2030, UN-Nachhaltigkeitsziele, Ziele für nachhaltige Entwicklung oder Weltziele. Bis zum Jahr 2030 sollen diese weltweit gültigen Ziele umgesetzt worden sein.

Was genau beinhalten die SDGs und was kann man selbst dazu beitragen? Im eigenen Bildungskontext scheint die Umsetzung und Vermittlung der recht komplexen SDGs oft als Herausforderung.

Environmental Peacebuilding: Werkstatt-Wochenende für Multiplikator*innen in der Friedensbildung

Wie hängen Klimagerechtigkeit, Konflikte und Frieden zusammen? Und wie lassen sich diese komplexen Themen im Unterricht lebendig und verständlich vermitteln? 

In dieser praxisorientierten Multiwerkstatt setzen sich die Teilnehmenden mit dem Ansatz des Environmental Peacebuilding auseinander und erproben gemeinsam interaktive Bildungsformate für die schulische Praxis.

Mehr Wirkung als Verzicht – Der ökologische Handabdruck

Viele Menschen wünschen sich mehr Umwelt- und Klimaschutz, doch im Alltag fällt die Umsetzung oft schwer.

Warum verhalten wir uns nicht immer so, wie wir es eigentlich für richtig halten? 
Und wie können wir es allen leichter machen, gemeinsam einen Beitrag zu leisten?

In dieser Fortbildung steht das Konzept des Handabdrucks im Mittelpunkt. Im Gegensatz zum ökologischen Fußabdruck lenkt dieser Ansatz den Blick auf positive Gestaltungsmöglichkeiten und strukturelle Veränderungen. 

Bildungsreise zum Longo Mai Hof Ulenkrug

Auf dem Hof Ulenkrug werden Gemüse und Getreide ökologisch angebaut, alte Sorten erhalten, Tiere gehalten und auch für Feld- und Waldarbeiten eingesetzt. Zudem ist der Hof Ulenkrug Teil der europäischen Longo maï-Bewegung und sehr aktiv auch in anderen Vernetzungen – bis hin zur globalen Ebene.

Was ist das transformative Potential, das im Hof Ulenkrug und in seinen verschiedenen Netzwerken steckt, um (Land-)Wirtschaftssysteme und die damit verbundenen Beziehungen zu verändern? Was bringt es, Kämpfe global zu verbinden? Was hat das für Auswirkungen hier?

Global gerechte Zukünfte gestalten – Degrowth für eine solidarische Lebensweise

Degrowth ist Teil eines vielfältigen Spektrums öko-solidarischer Bewegungen, die sich für global gerechte Zukünfte und ein gutes Leben für alle einsetzen. Der Ansatz hinterfragt vor allem das vorherrschende Wachstums- und Fortschrittsstreben in den Gesellschaften des globalen Nordens. Doch welche alternativen Vorstellungen wünschenswerter Zukünfte eröffnet Degrowth? Im interaktiven Workshop werden zentrale Ideen des Ansatzes vermittelt.

Utopie-Konferenz

Die offenen Gesellschaften wirken erschöpft. Wie kann das demokratische Projekt neue Glaubwürdigkeit und Anziehungskraft gewinnen? Gerade jetzt, wo sich Algorithmen unseren Lebenswelten anverwandeln? Als wachsende Faszination und Vertrautheit, deren Preis wir nicht überschauen. Was bringt Menschen dazu, sich in Zeiten von Krieg und Zerstörungslust aufeinander einzulassen – und auf die Zukunft?

Bayrische Eine Welt Tage

Die "Bayerischen Eine Welt-Tage" mit "Fair Handels Messe Bayern" sind der jährliche Treffpunkt der bayerischen Eine Welt-Akteure.

Im "Kongress am Park" in Augsburg informieren Organisationen aus dem Eine Welt-Bereich im Bereich Bildung und Kampagnen. Es werden die neuesten Trends fair gehandelter Produkte präsentiert.

Nutzen Sie die Gelegenheit in persönlichen Begegnungen und Gesprächen mehr zu den aktuellen Themen aus den Bereichen Fairer Handel, Globales Lernen, Eine Welt-Partnerschaft zu erfahren. Eintritt zu den “Bayerischen Eine Welt-Tagen” ist frei!

Kontinuitäten des Deutschen Kolonialismus und antikolonialer Widerstand

Wie arbeite ich diskriminierungssensibel zu Deutschem Kolonialismus? Welche konkreten Beispiele gibt es für koloniale Kontinuitäten? Und wo gibt es Anknüpfungspunkte in der Thematik zur Lebensrealität meiner Schüler:innen? 

Gemeinsam schauen die Teilnehmenden zunächst auf didaktische und inhaltliche Kriterien bei der Thematisierung von Kolonialismus im Unterricht. Sie diskutieren mögliche Fallstricke und erarbeiten an Beispielen aus der Praxis, wie ein diskriminierungssensibler Umgang mit den Themen gelingen kann.