Denken.Fühlen.Handeln – Ein Festival für planetarische Gerechtigkeit

Beim DFH-Festival gibt es an vier Tagen rund 90 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Bielefeld. Auch in diesem Jahr gibt es unterschiedlichste Veranstaltungsformate von Workshops und Podiumsdiskussionen über Ausstellungen und Konzerte bis hin zu offenen Mitmachangeboten, Vorträgen und Film- und Theateraufführungen (alle kostenlos).

Das Festivalprogramm wurde auch in diesem Jahr partizipativ von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen (Bildung, Kunst, Wissenschaft etc.) in einem gemeinsamen Prozess gestaltet.

Politische Pflanze: Globale Zusammenhänge konkret vermitteln

Pflanzen erscheinen auf den ersten Blick still und unpolitisch. Doch bei genauerem Hinsehen erzählen viele von ihnen Geschichten von globalen Handelsbeziehungen, Kolonialismus, Landnutzungskonflikten, Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit. Pflanzen sind eingebunden in politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse – sie sind zutiefst politisch.

Von der Utopie zur Vision: Wünschenswerte Zukunftsszenarien zur Nachhaltigkeit realistisch vermitteln

Klimakrise, Kriege und soziale Unsicherheiten prägen unseren Alltag und erzeugen oft Ohnmacht. Gleichzeitig entstehen weltweit positive Ansätze für eine nachhaltige Zukunft. Doch wie können wir sie sichtbar machen und wünschenswerte Zukunftsbilder entwickeln, die Orientierung geben und zum Handeln motivieren?

Stadt, Land, Wald Lebensräume entdecken und erkunden

Wie viele verschiedene Insekten leben auf unserem Außengelände? Wieviel Wasser braucht ein Baum? Warum wird die Straße im Sommer so heiß? Ob in der Stadt, auf dem Land oder im Wald – die Lebensräume rund um Kita, Hort und Grundschule bieten jede Menge Gelegenheiten zum Entdecken und Forschen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Plitsch! Platsch! Forschen mit Wasser

Wir trinken es, waschen uns damit, es regnet auf uns herab oder fließt als Fluss an uns vorbei. Wasser ist allgegenwärtig und bietet so vielfältige Anknüpfungspunkte an unsere Alltagswelt. Kinder beschäftigen sich gerne mit dem nassen Element, sodass sich hier eine Vielzahl von Gelegenheiten zum Forschen und Entdecken ergibt – sowohl für Mädchen und Jungen im Kita- als auch für Kinder im Grundschulalter.

Transformative Ansprüche: eine Frage der Haltung?

Welche Rolle spielt die eigene Haltung in transformativen Lernprozessen? Die Fortbildung öffnet einen Reflexionsraum in Zeiten von Polykrisen und gesellschaftlicher Polarisierung. Es wird diskutiert, wie sich Haltung zum pädagogischen Raum verhält, wieviel Haltung und Selbstreflexion es braucht und wo jene schmerzhaften Stellen liegen, an denen wir verlernen wollen: individuell und kollektiv. 

Zu den Wurzeln hin: in der Bildungsarbeit an den Ursachen ansetzen?!

Was bedeutet es, in der Bildungsarbeit der Sache auf den Grund zu gehen? Die Teilnehmenden der Fortbildung reflektieren das Verhältnis von Symptom und Ursache: historisch und in unserem Weltverhältnis verankerte Grundannahmen. Inhaltlich und didaktisch wird erkundet, wie wir Ursachen globaler Ungleichheiten in Bildungsangeboten für junge Menschen thematisieren und bearbeiten können. 

Die Fortbildung verknüpft die Einladung zur Reflexion der eigenen Arbeit mit Impulsen zu deren konzeptioneller Vertiefung. Anmeldung bis zum 14. Juni möglich, 

Kann Bildung noch Chancen schaffen? Hochschulzugang und -verbleib für Menschen mit Migrationserfahrung

Die Fachtagung findet im Rahmen des wissenschaftlich begleiteten AMIF-Projektes BildungsCHANCE statt, das von Prof. Dr. Seukwa geleitet und von der Arbeitsstelle Migration an der HAW Hamburg umgesetzt wird. BildungsCHANCE richtet sich an Menschen mit Migrationserfahrung, die den Zugang zur Hochschule in Deutschland suchen und sich in der Bildungslandschaft orientieren möchten. Ziel des Projekts ist es, über verschiedene Angebote einen niedrigschwelligen Einstieg zu schaffen sowie Hürden, Hindernisse und Benachteiligungen abzubauen.