Menschen mit Behinderungen weltweit. Rechte, Ressourcen, Realitäten

Im Dezember 2006 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie war ein Meilenstein: Menschen mit Behinderungen sind nicht Empfänger von Fürsorge, sondern Träger von Rechten. Zwanzig Jahre später fällt die Bilanz ernüchternd aus. Über eine Milliarde Menschen weltweit leben mit einer Behinderung, die große Mehrheit im Globalen Süden unter Bedingungen geprägt von Armut, Ausgrenzung und fehlenden Strukturen. Kein einziges Nachhaltigkeitsziel wird derzeit für sie erreicht.

Bildungsarbeit ohne Barrieren. Wie können entwicklungspolitische Organisationen ihre Inlandsarbeit inklusiver gestalten?

Ob Seminar, Ausstellung, Aktionstag oder Social-Media-Kampagne: Entwicklungspolitische Bildungsarbeit lebt davon, Menschen zu erreichen. Wer eine Veranstaltung nicht barrierefrei besuchen kann, wer eine Publikation nicht lesen kann oder wem digitale Angebote verschlossen bleiben, taucht in keiner Teilnahmestatistik auf und bleibt trotzdem ausgeschlossen. Inklusion in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ist deshalb keine zusätzliche Aufgabe, sondern eine Frage der Wirksamkeit.

Zwischen Wandel, demokratischem Zusammenhalt und globaler Verantwortung: Entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit weiterdenken!

Globale Herausforderungen nehmen zu, internationale Zusammenarbeit ist unter Druck und demokratische Werte werden zunehmend infrage gestellt. Zugleich wächst der Wunsch vieler Menschen nach Orientierung, Zuversicht, Beteiligung und dem Gefühl, gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten zu wollen. Was bedeutet das für die entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit? Wie kann sie Perspektive bieten, demokratische Handlungskompetenz stärken und mehr Menschen für globale Zusammenhänge gewinnen?

Das 2030 SDGs-Game – Erleben, wie aus individuellen Zielen ein gemeinsames Morgen wird.

Ein Nachmittag, an dem die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) nicht erklärt, sondern erlebt werden: Im 2030 SDGs Game wird verhandelt, werden Entscheidungen getroffen – und es wird sichtbar, welche Auswirkungen diese auf die Welt haben. Das Ergebnis bleibt dabei bewusst stehen. Anschließend richtet sich der Blick nach innen, auf die Inner Development Goals (IDGs): Welche Qualitäten braucht es persönlich, damit sich das System draußen verändert?

Vom 14. bis zum 26. September lädt das Dear Future – Dresdner Nachhaltigkeitsfestival zu den Dear Future Festivalwochen ein. Gemeinsam mit den Teilnehmenden und vielen Programmpartner*innen sich unter dem Jahrestitel „Connected – Für ein faires, globales Miteinander“ gefragt: Wie wirken historische Ungleichheiten bis heute, wo werden globale Ungerechtigkeiten im Alltag sichtbar und was braucht es für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft?

Mit dabei sind Workshops und spannende Inputs, Filme und Gesprächsformate sowie Exkursionen, Spielformate und gemeinsame Festivitäten.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos und finden in ganz Dresden und darüber hinaus statt. 

Ernährungssicherheit durch die Förderung von Bäuerinnen und ihre Gleichberechtigung bei Landrechten

Wie können gesicherte Landrechte und die Stärkung von Bäuerinnen dazu beitragen, die Ernährung von Familien dauerhaft zu sichern?

Bei der fünften Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Ernährung weltweit gerecht gestalten“ des Welthaus Bielefeld wird der Blick nach Äthiopien gerichtet.