Lerntagebuch gegen Diskriminierung

Das Buch „Anders machen“ richtet sich an junge Menschen, die sich am Übergang von der Schule in das Berufsleben befinden.

Es ist ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern aktiv bearbeitet und auch im Unterricht eingesetzt werden kann. Herausgegeben wird das 128-seitige Lerntagebuch von der Baden-Württemberg Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) im Rahmen des Projektes zur werteorientierten Demokratiebildung „Läuft bei Dir! Werte. Wissen. Weiterkommen“.

„Anders machen“ beschäftigt sich mit dem Thema Diskriminierung. Die kurzweiligen Kapitel orientieren sich an zentralen Lebensbereichen Jugendlicher wie etwa Ausbildung, Beruf oder Freizeit. Ausgehend von persönlichen Werten und der eigenen Identität, werden verschiedene Diskriminierungsformen, deren Auswirkungen auf Betroffene sowie Möglichkeiten des Umgangs damit beleuchtet.

Das Lerntagebuch zeichnet sich insbesondere durch die interaktive und kreative Gestaltung aus: Das Buch darf und soll bearbeitet und mit eigenen Anmerkungen und Illustrationen versehen werden. Ergänzt wird es durch auditive Elemente, die über QR-Codes abrufbar sind. Die kurzen Texte, Grafiken und Aufgaben sind so konzipiert, dass sie ohne Vorkenntnisse im Unterricht und in der außerschulischen pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können.

Diese Unterrichtseinheit für das Fach Biologie (Sekundarstufe II, Klassen 11–12) vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Verständnis des Rohstoffs Holz:

  1. Die Unterrichtseinheit umfasst 4–6 Unterrichtsstunden und enthält Arbeitsblätter und Materialien, die selbstständiges und kooperatives Arbeiten ermöglichen.
  2. Holz im Ökosystem Wald: Die Lernenden erkunden den Wald als Lebensraum und Ressource, verstehen Aufbau und Funktion des Ökosystems und lernen, warum Waldschutz ökologisch wichtig ist.
  3. Holz als Rohstoff und Ressource: Die Einheit führt Begriffe wie Rohstoff, Ressource und Reserve ein und zeigt, wie Holz gewonnen, verarbeitet und genutzt wird – von der nachhaltigen Waldwirtschaft bis zum Einsatz als Baustoff z. B. in Dachkonstruktionen.
  4. Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven: Es werden Methoden zur Verlängerung der Holz-Langlebigkeit, Qualitätsstandards (z. B. Gütesiegel) und der nachhaltige Umgang mit Holzprodukten thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekten der Ressourcennutzung auseinander.

Kurz gesagt: Die Einheit verknüpft biologisches Wissen über Ökosysteme und nachwachsende Rohstoffe mit praxisbezogenen Fragestellungen, die den Bogen zum Handwerk und zur nachhaltigen Nutzung von Holz als Baustoff spannen.

Das Portal „handwerk-macht-schule.de“ ist ein kostenloses digitales Lehr- und Lernportal, das Lehrkräften Lehr- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellt, die Themen des Handwerks mit schulischen Lehrplänen verbinden. Es richtet sich an allgemeinbildende Schulen von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe und zeigt die Vielfalt, Zukunftspotenziale und gesellschaftliche Relevanz von handwerklichen Themen auf – zum Beispiel Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Technik, Ökologie und Innovation. Die Materialien sind praxisnah, lebensweltorientiert und lehrplanbezogen, damit sie direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Träger des Portals sind Verbände des deutschen Handwerks gemeinsam mit Partnern wie dem Lehrer-Online-Netzwerk. 

Auf der neuen Bildungsseite von Survival International finden sich eine Vielzahl an Materialien zu indigenen Völkern und ihren Rechten, darunter:

•          Videos und Klanglandschaften
•          Leitfäden für den Unterricht in Grund- und weiterführenden Schulen
•          Materialien für aktives Engagement

Die Inhalte rücken die Stimmen indigener Menschen in den Mittelpunkt und eignen sich sowohl für den schulischen Unterricht als auch für außerschulische Bildungsprojekte mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen.

Die Materialien verbinden altersgerechte Einblicke in das Leben indigener Völker mit Themen wie Menschenrechte, Teilhabe und globalen Herausforderungen. Im Fokus stehen dabei Kompetenzen wie Perspektivwechsel, kritisches Denken und gesellschaftliche Verantwortung, die sich gut in fächerübergreifende und lehrplanbezogene Unterrichtskonzepte einbinden lassen.

Spielend BNE erleben

Das Spiel ist nicht nur eine Methode des Unterrichts, sondern auch ein Kinderrecht, das zu berücksichtigen ist (UNO-Kinderrechtskonvention, 1989). Es eröffnet Freiräume zum Experimentieren, weckt Emotionen und fördert zentrale kognitive, sprachliche und sozio-emotionale Kompetenzen.

Film ab für BNE!

Die Teilnehmenden dieses Webinars entdecken, wie Filme als Zugang für BNE-Fragestellungen im Unterricht genutzt werden können.

Filme vermitteln komplexe Inhalte über Bilder, wecken Neugierde und bieten einen einfachen Einstieg, um BNE-Kompetenzen bei Lernenden zu fördern. Zu allen Filmen gibt es Begleitmaterialien, mit denen sich Themen altersgerecht vertiefen und direkt in die eigene Praxis übertragen lassen.

Dieses Handbuch richtet sich an Organisationen, die zu gerechteren und nachhaltigeren Lieferketten beitragen wollen. Es richtet sich nicht nur an große Interessenvertretungen, sondern auch an kleine Gemeinschaftsinitiativen, Sportvereine, Jugendorganisationen und Basisbewegungen.

Ganz gleich, ob lokale NGO, die sich für die Möglichkeit Veränderungen herbeizuführen oder die Rechte von Arbeitnehmern einsetzen,  ein Sportverein, der seine Ausrüstungslieferanten überprüft oder eine große Organisation, die sich für die Rechenschaftspflicht von Unternehmen einsetzt sind – dieser Leitfaden gibt praktische Instrumente an die Hand, um zu bewerten, nachzudenken und zu handeln.

NGOs können ihre Interessenvertretung stärken, indem sie die Gerechtigkeit in der Lieferkette in die tägliche Arbeit integrieren. Dazu gehören die Schulung von Mitarbeiter*innen in ethischen Praktiken, die Verankerung von Fairness in der Beschaffungspolitik und die Hervorhebung der Lieferkettengerechtigkeit in der Kommunikation. Indem sie ihre Tätigkeiten an ethischen Werten ausrichten, gehen NGOs mit gutem Beispiel voran und inspirieren andere dazu, gerechtere und nachhaltigere Lieferketten zu unterstützen.

Dieses Handbuch ist ein praktischer Leitfaden, der Organisationen hilft, die Komplexität globaler Lieferketten zu verstehen und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen. Es bietet:

• Grundlegendes Wissen über Ungerechtigkeiten in der Lieferkette und ihre Ursachen.
• Instrumente zur Selbsteinschätzung, um das Bewusstsein und die Wirkung einer Organisation zu bewerten.
• Praktische Strategien für Interessenvertretung, politisches Engagement und ethischen Einkauf.
• Fallstudien, die Beispiele aus der Praxis für positive Veränderungen zeigen.
• Ressourcen und Werkzeuge für kontinuierliches Lernen und Zusammenarbeit.

Als dezentrale Veranstaltungsreihe in ganz Deutschland richten sich die BNE-Wochen an Initiativen aus allen Bildungsbereichen und stellen das Engagement der BNE-Akteurinnen und -Akteure vor Ort vor. Im vergangenen Jahr zeigten mehr als 120 Veranstaltungen ein vielseitiges und lebendiges Bild von BNE. In Netzwerktreffen, Workshops, Konferenzen oder Ausstellungen wurde über BNE diskutiert, neue Vermittlungsansätze vorgestellt sowie zum Mitmachen eingeladen.

In diesem Jahr werden die BNE-Wochen vom 1. März bis 31. Mai stattfinden. Tragen Sie gerne schon jetzt Ihre Veranstaltung in den Kalender auf dem BNE-Portal ein: https://www.bne-portal.de/kalender

Die BNE-Wochen haben das Ziel, lokale und regionale Veranstaltungen im Vorfeld weithin sichtbar zu machen und so den Wirkungskreis zu erweitern. So werden die Termine auf dem BNE-Portal mit Kurzinformationen vorgestellt und darüber hinaus einzelne Angebote in einer Meldungsreihe mit ausführlichen Berichten hervorgehoben. Je nach Format und Zielgruppe der Veranstaltung werden Materialien, wie Poster und Flyer oder der BNE-Koffer mit weiteren BNE-Produkten, zur Verfügung gestellt. Für die BNE-Wochen wird zudem ein Social-Media-Kit erstellt; sodass auch die Social Media Wall des BNE-Portals Einblicke in Veranstaltungen bieten wird.