Zu den Wurzeln hin: in der Bildungsarbeit an den Ursachen ansetzen?!

Was bedeutet es, in der Bildungsarbeit der Sache auf den Grund zu gehen? Die Teilnehmenden der Fortbildung reflektieren das Verhältnis von Symptom und Ursache: historisch und in unserem Weltverhältnis verankerte Grundannahmen. Inhaltlich und didaktisch wird erkundet, wie wir Ursachen globaler Ungleichheiten in Bildungsangeboten für junge Menschen thematisieren und bearbeiten können. 

Die Fortbildung verknüpft die Einladung zur Reflexion der eigenen Arbeit mit Impulsen zu deren konzeptioneller Vertiefung. Anmeldung bis zum 14. Juni möglich, 

Kann Bildung noch Chancen schaffen? Hochschulzugang und -verbleib für Menschen mit Migrationserfahrung

Die Fachtagung findet im Rahmen des wissenschaftlich begleiteten AMIF-Projektes BildungsCHANCE statt, das von Prof. Dr. Seukwa geleitet und von der Arbeitsstelle Migration an der HAW Hamburg umgesetzt wird. BildungsCHANCE richtet sich an Menschen mit Migrationserfahrung, die den Zugang zur Hochschule in Deutschland suchen und sich in der Bildungslandschaft orientieren möchten. Ziel des Projekts ist es, über verschiedene Angebote einen niedrigschwelligen Einstieg zu schaffen sowie Hürden, Hindernisse und Benachteiligungen abzubauen.

Multiplikator:innen-Fortbildung: Klimagerechtigkeit (wieder) zum Thema machen

Die Klimakrise ist weit mehr als eine Wetterkrise – sie ist eine soziale Krise, die grundlegende Fragen nach Gerechtigkeit aufwirft. Diejenigen, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben, sind am stärksten von ihren Folgen betroffen. Zugleich erreichen Bewegungen für Klimagerechtigkeit häufig nicht jene, die ohnehin benachteiligt sind: migrantisierte, bildungsbenachteiligte, armutsbetroffene oder behinderte Jugendliche sowie Jugendliche auf dem Land.

Nach dem Global Disability Summit und vor der Post-2030-Agenda

Die globale Entwicklungshilfe ist 2025 um 23,1 Prozent eingebrochen, der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen. Humanitäre Hilfe sank um 35,8 Prozent. Menschen mit Behinderungen, die ohnehin zu den am stärksten marginalisierten Gruppen weltweit zählen, sind von diesen Kürzungen überproportional betroffen. 80 Prozent von ihnen leben im Globalen Süden, häufig als erste betroffen von Krisen, Klimafolgen und dem Abbau sozialer Strukturen.

Genau jetzt braucht es mehr internationale Solidarität, nicht weniger.

Barcamp Lateinamerika 2026

Die Teilnehmenden entscheidet selbst bei unserem Barcamp LATEINAMERIKA 2026 über das Programm. Eingeladen sind alle, die sich mit anderen zu entwicklungspolitischen und internationalistischen Themen auseinandersetzen wollen. Ein Barcamp bietet die Freiheit, eigene Themen einzubringen und zu referieren, sich auszutauschen, neue Perspektiven und andere Aktive kennenzulernen.

Den Mut nicht verlieren – wie eine lebenswerte Zukunft gelingen kann. Veranstaltung in der Reihe "Expertise in die Schule"

Es ist nicht leicht, den Wahrheiten rund ums Klima zu entgehen. Nur eine Handvoll Menschen glauben noch, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Aber warum geben wir denen Macht, die uns das erzählen? 

Eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Gerhard Reese. Der Professor für Umweltpsychologie wurde gerade in Berlin mit dem Deutschen Psychologie Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie für seine herausragenden Leistungen ausgezeichnet. 

26. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz

Seit 75 Jahren ist die Genfer Flüchtlingskonvention ein zentraler Pfeiler des internationalen Schutzsystems – ein Versprechen der Staatengemeinschaft, Menschen auf der Flucht Sicherheit, Rechte und Würde zu garantieren. Doch dieses Fundament gerät zunehmend ins Wanken. Weltweit, auch in Europa, werden Flüchtlingsschutz und das Recht auf Asyl politisch, rechtlich und praktisch infrage gestellt.