Zeit zum Handeln!

Schulsysteme gehören mit zu den größten kommunalen Treibhausemmitenten. Deutschland muss seine Energieversorgung bis 2040 nahezu ohne fossile Brennstoffe gestalten und deshalb ist es notwendig, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre drastisch zu senken: Wir haben Gigatonnen zuviel CO2 in der Luft. Die Umsetzung der Energiewende hat oberste Priorität. Schulen sind Schlüsselorte der Klimawende.

Die Veranstaltung richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte aller Schularten ab der Sek. I und Interessierte.

45-Minuten-Takt, Frontalunterricht, veraltete Inhalte und starre Klassenräume – während Digitalisierung und KI im Alltag bereits unser Leben auf den Kopf stellen, hängt in vielen Schulen noch der Kreidestaub der Vergangenheit. Schule funktioniert noch überwiegend so wie vor 100 Jahren, obwohl sich unsere Welt längst radikal verändert hat. Die Folge: Für viele junge Menschen ist Schule nur noch eine demotivierende Lernfabrik von gestern. Doch das muss nicht so bleiben. 

Dieses Buch ist ein leidenschaftlicher Aufruf zu einem Wandel. Es zeigt, wie Schule zu einem zukunftsfähigen Lernort werden kann, bei dem eigenständiges Lernen, Selbstwirksamkeit und Mitbestimmung im Mittelpunkt stehen. Gefordert und beschrieben wird ein echter Lernkulturwandel. Praxisnah und motivierend regt das Buch dazu an, Schule im Wandel mutig zu gestalten. Es versteht sich als Wegweiser für alle, die diesen Wandel im Bildungssystem aktiv mitgestalten möchten: Lehrkräfte, Schulleitungen, Eltern und alle, denen Bildung wichtig ist. Entlang zentraler Entwicklungsfelder werden konkret umsetzbare Impulse und erprobte Praxisbeispiele vorgestellt, die zeigen: Veränderung ist möglich - und sie beginnt heute. Das Buch gibt so facettenreiche Antworten auf die Frage, wie Schule und Unterricht zukunftsfähig werden.

Methoden Happen – Methodenimpuls: Verzerrungen durch KI – bias in, bias out

KI gilt oft als objektiv – doch was passiert, wenn wir sie gezielt dazu bringen, verzerrt zu antworten?
 Im Rahmen der Online-Reihe "Methoden Happen - Methodenimpulse für Globales Lernen" des Programms Bildung trifft Entwicklung wird auf Verzerrungen durch Künstliche Intelligenz geschaut und wie in der Bildungspraxis methodisch dafür sensibilisiert werden kann.

Politische Bildung im Stadtraum: Formate, Methoden, Zugänge

Den städtischen, öffentlichen Raum nutzen Menschen täglich für Mobilität, soziale Interaktionen, Konsum, Freizeitgestaltung, politische Beteiligung und vieles mehr.

Der Stadtraum ist geprägt von Begegnungen und Konflikten, von permanenten Veränderungen, von unterschiedlichen Interessen. Die Stadt ist Austragungsort und zugleich Gegenstand gesellschaftlicher Konflikte, politischer Kämpfe und demokratischer Zivilgesellschaft.

Nie wieder Frieden? Politische Bildung in kriegerischen Zeiten

Kriege und militärische Konflikte prägen zunehmend die internationale Politik und wirken weit in gesellschaftliche Debatten hinein. Fragen von Sicherheit, Aufrüstung, Frieden und internationaler Verantwortung betreffen längst nicht nur die Außenpolitik, sondern haben auch sozial-, finanz- und bildungspolitische Konsequenzen. Für die politische Bildung ergibt sich daraus ein doppelter Auftrag: Sie muss zum einen die Fähigkeit fördern, komplexe Konfliktlagen kritisch zu analysieren und politisch zu beurteilen.

Zwischen Rissen und Kitt: Politische Bildung im öffentlichen Raum

Wo gesellschaftliche Risse auftauchen und wo Kitt zu Zusammenhalt beitragen soll, lässt sich im öffentlichen Raum besonders deutlich beobachten. Auf Straßen, Plätzen, in Parks oder
Passagen verdichten sich Konflikte um Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Ressourcen – und zugleich entstehen dort Begegnungen, Aushandlungen und (manchmal) neue Formen von Zusammenhalt und kollektiver Aneignung.

Aufwachsen in Welt(un)ordnung. Politische Bildung in militarisierten Zeiten

Im multipolaren System nehmen die geopolitischen Spannungen zu. Kriege, militärische Interventionen und Aufrüstung kennzeichnen die Nachrichtensendungen und Propaganda die sozialen Medien. Die Zeiten, in dem sich die Großmächte wenigstens auf dem Papier für eine regelbasierte Weltordnung und Konfliktlösung durch Diplomatie aussprachen, scheinen vorbei zu sein.