Es könnte so schön sein – eine Anleitung zum Zukunft denken

Angesichts der täglichen Nachrichten über die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen, fällt es schwer, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Und auch in zahlreichen populären Zukunftserzählungen finden sich häufiger düstere Entwicklungsszenarien für die Menschheit. 

Versprechen von Wohlstandswachstum und technologischem Fortschritt sind der Verunsicherung über zukünftige planetare Entwicklungen gewichen, in der Klimawandel, Artensterben, Ressourcenkonflikte, Krieg, Wohlstandsverluste, Vereinsamung und Ungleichheit dominieren. 

Methodenwerkstatt: FUTURE SKILLS

Im Rahmen der Veranstaltung werden interaktive Methoden, Ideen und Werkzeuge für Projekttage und weitere Bildungsformate vorgestellt und erprobt, die eine demokratische und sozial-ökologisch gerechte Haltung fördern können. Darüber hinaus wird die konkrete Anwendung auf unterschiedliche Zielgruppen reflektiert und gemeinsam weiterentwickelt.

Im Fokus des DEval-Meinungsmonitors 2026 stehen die Einstellungen der Bevölkerung Deutschlands zur Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit (EZ). Das DEval untersucht die in den bisherigen Meinungsmonitor-Studien etablierten Indikatoren zu Meinungen, Wissen und Engagement der Bevölkerung im Themenfeld. In Fokusanalysen werden der Einfluss von Informationen auf entwicklungspolitische Einstellungen, die Zustimmung zu verschiedenen Motiven für die EZ, Vorbehalte ihr gegenüber sowie die Stabilität von diesbezüglichen Einstellungen analysiert.

Die Entwicklungspolitik bewegt sich weiterhin in einem herausfordernden Umfeld und steht unter Druck wie selten zuvor. Am deutlichsten zeigt sich dies an den Mittelkürzungen
vieler Geberländer und am disruptiven Vorgehen der US-Administration unter Donald Trump in der internationalen Zusammenarbeit. Aber auch in Deutschland ist die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) öffentlichem und politischem Druck ausgesetzt und unterliegt Mittelkürzungen. 

Der vorliegende Bericht untersucht vor diesem Hintergrund die Entwicklung zentraler Indikatoren, die Aufschluss über die Einstellung der Bevölkerung Deutschlands gegenüber der EZ geben. Zudem analysiert er in vier Fokuskapiteln das Wissen über EZ und globale Entwicklung, die Motive für EZ, Vorbehalte gegenüber der EZ sowie die Stärke entwicklungspolitischer Einstellungen in der Bevölkerung.

Transformation verkörpern Organisationen zwischen Haltung, Struktur & gelebter Praxis

Der Input von Elisabeth Yupanqui-Werner widmet sich Fragen und Strategien zur Transformation von Organisationen im Spannungsfeld von Anspruch und Realität. Ausgehend von Einblicken in den Aufbau kollegialer Führungsstrukturen bei adis e.V. sowie Erfahrungen aus der mehrjährigen Arbeit in der Weiterbildung „Transformative Leadership“ werden Erfolge, Herausforderungen und Umwege auf dem Weg zu gerechteren und nachhaltigeren Organisationsformen beleuchtet.

Zeit für Wandel! – Transformation sozial und ökologisch gerecht gestalten

Extremwetterereignisse machen die Klimakrise weltweit spürbar – doch die Antworten darauf sind unterschiedlich. Anhand der Erfahrungen aus Indien, Deutschland, Österreich und Schweiz wird innerhalb der Veranstaltung diskutiert, welche Formen von Resilienz, Solidarität und Wirtschaften eine sozial-ökologische Transformation ermöglichen.

Ein Workshop über Perspektivwechsel, globale Gerechtigkeit und die Frage, welche Handlungsstrategien aus dem Globalen Süden auch für den Globalen Norden richtungsweisend sein können.

Veranstaltungssprache: deutsche Lautsprache

Inklusiv, intersektional und gerecht organisieren – Dekolonial und feministisch

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen danach, welche Räume für Organisation und Mobilisierung geschaffen werden, welches Selbstverständnis diesen Räumen zugrunde liegt und nach welchen Maßstäben sie gestaltet werden.

Darüber hinaus wird thematisiert, wie Macht im Kontext von Organisationsarbeit verstanden wird und welche Bedeutung Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion dabei zukommt.

Veranstaltungssprache: Englisch mit Simultanverdolmetschung in deutsche Lautsprache

Ziel des Toolkits ist es, Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten deutlich zu reduzieren. Es unterstützt Multiplikator*innen bei der Planung und Umsetzung von Aktivitäten zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten.

Es eignet sich für den Einsatz in unterschiedlichen Kontexten und mit verschiedenen Zielgruppen – beispielsweise im digitalen Raum, auf Informationsveranstaltungen, am Point of Sale, mit Schüler*innen oder in der Außer-Haus-Verpflegung. Das Toolkit kann sowohl online als auch offline genutzt werden.

Das Toolkit bündelt Hintergrundinformationen und aktuelle Zahlen, kostenlose Materialien sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Planung und Umsetzung eigener Aktivitäten gegen Lebensmittelverschwendung. Ergänzt wird das Angebot durch Best-Practice-Beispiele und weitere Aktionsideen zur Inspiration.