Zwischen Asphalt und Vielfalt – Stadtnatur mit Kindern neu entdecken

Zwischen Häusern, Wegen und Spielplätzen verbirgt sich eine überraschend vielfältige Welt: Pflanzen, Tiere und kleine Lebensräume, die oft übersehen werden, aber tolle Bildungsanlässe bieten.

In dieser Fortbildung gehen die Teilnehmenden gemeinsam raus: Sie entdecken Stadtnatur mit allen Sinnen, erleben biologische Vielfalt direkt vor der Tür und erproben praxisnahe Methoden für den pädagogischen Alltag.

BNE-Mini-Sommercamp "Zukunft schmeckt"

Hier wird Theorie mit leckerer Praxis verbunden und Raum für spannendes Wissen, schöne Naturerfahrungen und für ganz viel kreatives Tun geboten.

Die Teilnehmenden erleben eine wunderbare Auszeit imm BNE-Sommercamp, können sich mit Kolleginnen und Kolegen austauschen und neue Motivation für den Kita-Alltag tanken – praxisnah, bunt und voller Ideen für eine nachhaltige Zukunft!

Zukunft in der Schultüte

In dieser Fortbildung zum Projekt „Zukunft in der Schultüte“ erhalten Sie ganz umfangreiche, praxisnahe Einblicke, fachliche Impulse und konkrete Anregungen für Ihre Arbeit.

Dabei gehen Sie den Fragen nach: Wie kann der Übergang von der Kita/Vorschule in die Grundschule gemeinsam und in im Sinne des Leitmotivs BNE gestaltet werden? Welche Angebote können wir in der Kita machen, die in der Schule wieder aufgegriffen werden? Welche Bildungspartnerinnen und -partner können wir einbinden, um die Alltagsthemen der Kinder in den Blick zu nehmen? 

Die Kita als Lernort für Natur- & Ressourcenschutz

Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Fachschülerinnen und Schüler (Erzieherinnen, SPAs) aus Hamburger Kitas sowie begleitende Lehrkräfte und Ausbildungsanleitende.

Wir bieten zwei 1,5-tägige Fortbildungen: Am ersten Tag nähern wir uns in einer ganztägigen Fortbildung mit vielseitigen interaktiven Methoden dem Thema an.

An einem ergänzenden Nachmittag können wir dieses, in Form einer Hospitation, in unserer Leuchtturm-Kita “Ballin Naturkita Bramfeld” hautnah erleben und Fragen stellen. 

Kinder brauchen Handlungsspielräume, um sich mit Nachhaltigkeitsfragen auseinandersetzen zu können. Durch Partizipation und Mitgestaltungsmöglichkeiten in ihrer Umgebung machen sie die Erfahrung, dass ihr Tun etwas bewirkt. Sie entwickeln und stärken Fähigkeiten sowie Kompetenzen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Wie es gelingen kann, BNE in der Kita Stück für Stück umzusetzen, möchte diese Handreichung zeigen. Zu allen Themen finden sich inhaltliche Erläuterungen. So werden alle Tätigkeitsbereiche einer Kita durch die Nachhaltigkeitsbrille ganzheitlich beleuchtet, angefangen bei der Materialauswahl über den Umgang mit Ressourcen bis hin zur pädagogischen Arbeit und Kooperationen.

Mit viel Hintergrundwissen sowie vielen praktischen Anregungen, Aktionsvorschlägen und Links zu Vertiefungsmaterialien. Die Handreichung basiert auf den vielfältigen Erfahrungen des Projekts „Kita im Aufbruch“ und steht zum kostenlosen Download bereit.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der ganzen Schule verankern – Schritt für Schritt zum Whole School Approach

Bildung für nachhaltige Entwicklung endet nicht im Klassenzimmer. Mit dem Whole School Approach entwickeln Lehrkräfte ihre Schule als Ganzes weiter – vom Unterricht über Schulorganisation und -kultur bis hin zu Kooperationen und außerschulischen Angeboten.

Wie dies gelingen kann, erfahren die Teilnehmenden dieser Fortbildung – Schritt für Schritt, vom gemeinsamen Startschuss über die Bestandsaufnahme und Ideenfindung bis hin zur Umsetzung. Dazu erhalten sie zahlreiche Methodenhinweise, Tipps aus der Praxis und konkrete Beispiele von Schulen, die sich bereits am WSA orientieren.

Wie lange braucht das Wasser von der Quelle bis ins Meer? Wer lebt im Fluss? Was verschmutzt Gewässer und wie können wir alle das Meer schützen?

Mit dem Rucksack voll Meer von kosmos b begeben sich Kinder und Jugendliche auf eine Wanderung von der Quelle bis zum Meer. Sie erfahren, wer an der Quelle, dem Fluss und im Meer lebt, was diesen Gewässern und Lebensräumen schadet und wie wir sie schützen können.

Die Materialien im Rucksack voll Meer inspirieren junge Menschen, Gewässer zu entdecken und eröffnen Möglichkeiten, sich auf vielfältige Weise für den Schutz der Bäche, Flüsse und Meere einzusetzen – unabhängig von ihrem Wohnort.

Der Rucksack voll Meer beinhaltet: 

  • Ein Poster mit Informationen von der Quelle bis ins Meer.
  • Aktions-Materialien, mit denen Kinder und Jugendliche für den Schutz unserer Flüsse und Meere aktiv werden.
  • Ein Begleitschreiben für Lehrkräfte und Multiplikator*innen.

Die Idee für den Rucksack voll Meer entstand im Rahmen der Jugendbeteiligung des Bundesumweltministeriums. Der Rucksack voll Meer ist flexibel und fächerübergreifend einsetzbar. Die Rucksäcke werden voraussichtlich im Juli versendet.

Wer kann mitmachen? 

Schulen und außerschulische Einrichtungen in ganz Deutschland, die mit Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren arbeiten. Der Rucksack voll Meer kann ab sofort hier vorbestellt werden. 

Das Programm wird von kosmos b unter Beteiligung von jungen Menschen durchgeführt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.

Methodenakademie: SDGs in Action

Die 17 Nachhaltigkeitsziele sind unter zahlreichen Begriffen bekannt: Sustainable Development Goals (SDGs), Global Goals, Ziele der Agenda 2030, UN-Nachhaltigkeitsziele, Ziele für nachhaltige Entwicklung oder Weltziele. Bis zum Jahr 2030 sollen diese weltweit gültigen Ziele umgesetzt worden sein.

Was genau beinhalten die SDGs und was kann man selbst dazu beitragen? Im eigenen Bildungskontext scheint die Umsetzung und Vermittlung der recht komplexen SDGs oft als Herausforderung.

Mehr Wirkung als Verzicht – Der ökologische Handabdruck

Viele Menschen wünschen sich mehr Umwelt- und Klimaschutz, doch im Alltag fällt die Umsetzung oft schwer.

Warum verhalten wir uns nicht immer so, wie wir es eigentlich für richtig halten? 
Und wie können wir es allen leichter machen, gemeinsam einen Beitrag zu leisten?

In dieser Fortbildung steht das Konzept des Handabdrucks im Mittelpunkt. Im Gegensatz zum ökologischen Fußabdruck lenkt dieser Ansatz den Blick auf positive Gestaltungsmöglichkeiten und strukturelle Veränderungen.