Learning from each other: two project organizers from partner countries share their experiences

Target group:

This event is addressed to teachers and NGO staff who currently participate or have previously participated in a school partnership, as well as to all individuals interested in global learning and the organization of development policy–oriented school partnerships.

About the event:

Jugendbeteiligung in postkolonialen Nord-Süd-Schulpartnerschaften stärken

Für wen?

Diese Fortbildung richtet sich an Personen, die bereits länger im Bereich der Schulpartnerschaftsarbeit aktiv sind und die Wirkungen des Nord-Süd-Kontextes auf ihre Schulpartnerschaft vertieft reflektieren möchten. Gleichzeitig richtet sie sich an diejenigen, die die Mitverantwortung der Schüler*innen an der Gestaltung der Schulpartnerschaft stärken wollen.

Worum geht es?

Die Handreichung "Digitale Begegnungen zwischen Schulen weltweit" gibt Lehrkräften einen Fahrplan für die Organisation und Durchführung eines Live-Chats zwischen Klassen aus verschiedenen Ländern oder Kontinenten. 

Das Material enthält Hintergrundinformationen zu interkulturellem Austausch und praktische Methoden zum Einsatz vor und während der digitalen Begegnung. Es umfasst die Vorbereitung, Planung, Durchführung und Reflexion eines Live-Chats zwischen Schulen. 

Ein besonderes Augenmerk legt die Handreichung auf eine vorurteilsfreie Begegnung auf Augenhöhe, um bei allen Beteiligten einen Perspektivwechsel und interkulturelles Verständnis zu fördern. 

Die Handreichung kann kostenlos als PDF angefordert werden.

Die neue Broschüre „Hier wächst Zukunft – Bildung und Engagement im ländlichen Raum“ zeigt, wie Bodenschutz mit jungen Menschen praxisnah, partizipativ und lokal verankert gestaltet werden kann. Enthalten sind erprobte Methoden, Beispiele aus der Praxis sowie Einblicke in das Projekt „Rural Voices 2030“.

Die Broschüre richtet sich an alle, die Bildungsarbeit im ländlichen Raum machen oder neue Impulse für BNE-Angebote suchen – z. B. Schulen, außerschulische Bildungsträger oder Vereine.

Die Broschüre steht zum kostenlosen Download bereit.

Die Erd-Charta formuliert einen Konsens über gemeinsame Werte und ist in einem zehnjährigen weltweiten Dialogprozess entstanden. Sie beschreibt eine Ethik der Nachhaltigkeit, an der wir uns als Einzelperson, Organisation oder als ganzes Land orientieren können. Mit ihren ethischen Grundsätzen motiviert sie, für einen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel tätig zu werden.

In dem zweiteiligen Erd-Charta-Training können Teilnehmende einen ganzheitlichen Zugang zu globalen Zusammenhängen und wertebasiertem Lernen kennenlernen und die Verbundenheit mit Allem erleben. Gemeinsam werden sie sich der Verantwortung bewusst, die Lebensfähigkeit, Vielfalt und Schönheit der Erde zu schützen.

Ablauf des Trainings

Am ersten Wochenende des Trainings (18.–20. September 2026) lernen die Teinehmenden die Erd-Charta, ihren Entstehungsprozess und ihre Arbeitsweise und -philosophie kennen. Zudem werden verschiedene Methoden der Erd-Charta-Bildungsarbeit ausprobiert. In der Zeit zwischen den Seminaren erarbeiten die Teilnehmenden erste Ideen zu einer eigenen Erd-Charta-Aktion. Beim zweiten Wochenende (30. Oktober–1. November 2026) wird diese Idee weiter ausgearbeitet und die Teilnehmenden lernen eine Projektplanungsmethode kennen. Im Anschluss führen sie die Aktion durch und verfassen eine kleine Dokumentation.

Die Fortbildung findet in Hünfelden (Nähe Bad Camberg, Hessen) statt, die beiden Termine sind nur zusammen buchbar!

Die Zivilgesellschaft steht weltweit unter starkem Druck. Finanzielle Kürzungen, diffamierende Narrative, nationalistische Bestrebungen in vielen Staaten und kleiner werdende Handlungsspielräume erschweren ihre Arbeit enorm. 

Die Publikation „Stark bleiben! Globale Ziele brauchen Zivilgesellschaft“ zeigt, was zivilgesellschafliche Akteur*innen trotz dieser Hindernisse erreicht haben: wie sie zur Gestaltung des Datenschutzgesetzes in Indien beitrugen, wie sie zivilgesellschaftlichen Handlungsspielraum in Äthiopien zurückgewannen oder den Weg für eine nachhaltige Schulernährung in Brasilien ebneten. Damit möchte die Publikation alle inspirieren und motivieren, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren.

Die Empfehlungen in der Publikation stützen sich auf zentrale Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen und ermutigen politische Entscheidungsträger*innen, eine nachhaltige und gerechte Politik zu verfolgen.

Wie hängen unser Frühstück, unsere Kleidung oder das Handy mit der ganzen Welt zusammen – und warum profitieren manche Menschen mehr als andere? 

Im Workshop „Wir in der Welt“ entdecken Schüler*innen der Klassen 3–6 spielerisch, wie stark ihr Alltag mit Menschen und Orten weltweit verbunden ist.

An 4 Stationen erfahren sie, dass historische Ungerechtigkeiten bis heute wirken, setzen sich mit Fragen von Gerechtigkeit und Ressourcenverbrauch auseinander und entwickeln Ideen für ein verantwortungsvolles Handeln:

•    Schokolade & koloniale Kontinuitäten. In einem Timeline-Domino entdecken die Kinder die Geschichte der Schokolade.

•    Wer verdient wie viel an einer Banane? Im Rollenspiel erfahren die Kinder, wie ungleich Gewinne verteilt sind und diskutieren Alternativen.

•    Wie nachhaltig ist..? Spielerische Aufgaben machen den Ressourcenverbrauch sichtbar.

•    Was können wir tun?  Mit einem Kartenspiel entwickeln die Kinder Ideen für nachhaltiges und faires Handeln – für sich selbst, ihre Klasse oder die Schule.

Der Workshop macht globale Zusammenhänge sichtbar, fördert kritisches Denken und Empathie und zeigt den Kindern, wie eng ihr Alltag mit der ganzen Welt verknüpft ist.

Auf einen Blick:
•    Alter: Klasse 3 bis 6
•    Dauer: 90 Minuten
•    Ort: in der Schule (StädteRegion Aachen)
•    Kosten: kostenlos

Bildungsarbeit mit Humor – Gelassen und kreativ handeln und gestalten

Präsenz-Seminar in Kooperation mit der Arbeitsstelle Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg

Humor ist besonders in herausfordernden Situationen gefragt, etwa in aufgeheizten politischen Debatten oder komplexen Seminarsituationen. Er kann Kommunikation entspannen, konstruktiv lenken und eine verbindende Atmosphäre schaffen.