Im Rahmen des Projekts „Bundesumweltspiele“ wird ein spielerisches Format zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen entwickelt, das sich an die Idee der Bundesjugendspiele anlehnt und von Schüler:innen an allen weiterführenden Schulen in Deutschland durchgeführt werden kann. Im Rahmen des Projekts wird das Spiel in einer Pilotphase in den Projektwochen im Sommer 2025 mit zunächst 12 Schulen bundesweit realisiert.
Ausgangspunkt ist eine Rallye, die einerseits Input liefert und die Schüler:innen andererseits ins Handeln bringt. Das Ganze wird kompetitiv und kooperativ durchgeführt.
Haben Sie Lust mehr zu erfahren oder mit Ihrer Klasse oder Projektgruppe mitzumachen? Melden Sie sich bei info@ecomove.de
Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.
Die NaturFreunde Deutschlands haben drei Bildungsvideos produziert, die die Zusammenhänge zwischen dem Thema Frieden und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen erläutern. Denn ohne die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals: SDG) zu erreichen, wird es keinen Frieden geben. Doch ohne Frieden wird die globale Staatengemeinschaft die SDGs nicht erreichen. Das ist ein echtes Dilemma, das viele Menschen beschäftigt.
Die drei jeweils zehnminütigen Videos beschäftigen sich mit folgenden Themen, die vermutlich für die meisten Menschen erst mal theoretisch und kompliziert klingen, auf anschauliche Weise: Frieden, Armut und Ressourcenausbeutung, Rohstoffverbrauch und Armut und Klimawandel im globalen Süden sowie industrieller Nahrungsmittelproduktion und Armut.
Um die Videos in einer Bildungsveranstaltung nutzen zu können, haben die NaturFreunde Deutschlands eine Methodenhandreichung erarbeitet. Die beinhaltet Methoden, Vorschläge zum Ablauf einer Bildungsveranstaltung, Hintergrundinformationen und kurze Begriffserklärungen.
Die Methodenhandreichung gibt Tipps für folgende Fragen:
Die Methodenhandreichung unterstützt Personen, die Bildungsarbeit in Ortsgruppen, Verbänden, Schulen und non-formalen Kontexten durchführen.
Das Thema Klimawandel ist täglich in den Medien präsent. In der Schule kann es in viele Lehrfächer eingebunden werden. Was der Klimawandel mit Flucht zu tun hat, erklärt die neue Ausstellung „Klimakrise und Flucht“.
Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, im Unterricht oder in Projektwochen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch über ein so wichtiges Thema zu kommen. Begleitendes Schulmaterial, wie Handouts und Videos, unterstützen die Unterrichtsvorbereitung.
Die Ausstellung kann von Schulen kostenlos bestellt werden.
Die Handreichung schafft eine Übersicht für Lehrkräfte und Bildungsakteure im Bereich des Globales Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung, um postkoloniale Perspektiven kennen zu lernen, sie systematisch auf die eigene Bildungsarbeit zu beziehen und so Bildungsarbeit dauerhaft zu transformieren.
Ziel ist es, neue entwicklungspolitische Perspektiven zu eröffnen und die dazugehörige Theorie mit der Bildungspraxis zu verknüpfen, um eine machtkritische Bildungsarbeit zu gestalten. Rassismus, Migrationspolitiken, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten sowie Korruption sind Phänomene, die zeigen, dass die koloniale Vergangenheit deutliche Spuren in der Gegenwart hinterlassen hat.
Dies wird in Lehrplänen und Schulbüchern jedoch kaum verhandelt. So wird die Chance mitunter vergeben, ungleichen Machtverhältnissen, Unterdrückungssystemen und Diskriminierungserfahrungen auf den Grund zu gehen. Für die Persönlich keitsentwicklung junger Menschen und ein kritisches Verständnis weltweiter Zusammenhänge wäre eine Auseinandersetzung hiermit jedoch hilfreich, um sachkundig und verantwortungsbewusst eine gerechte Welt mitzugestalten.
Mit dem Bildungsmaterial soll der Bogen geschlagen werden zwischen postkolonialen und globalgeschichtlichen Konzepten und der Bildungspraxis: In sechs Kapiteln werden konkrete Beispiele, neuste Entwicklungen im Globalen Lernen sowie das Potenzial außerschulisch-schulischer Kooperationen praxisnah zusammengestellt und erläutert.
Die Vereinten Nationen haben 2015 eine Agenda 2030 mit den Sustainable Development Goals (SDGs) beschlossen, um die Lebenssituation aller Menschen zu verbessern und gleichzeitig unseren Planeten zu erhalten.
Diese Handreichung stellt Methoden, Spiele, Ausstellungen und andere Möglichkeiten vor, um für die Themen der einzelnen globalen Nachhaltigkeitsziele zu sensibilisieren, sich mehr mit den SDGs auseinanderzusetzen und Handlungsoptionen aufzeigen.
Engagierte aus Zivilgesellschaft sind aufgefordert an der Umsetzung dieser Nachhaltigkeitsziele mitzuarbeiten. Dabei kommt der Arbeit vor Ort, in den Kommunen, eine besondere Rolle zu.
In Baden-Württemberg bieten die Eine-Welt und Interkulturellen Promotor*innen ihre Expertise zu den globalen Nachhaltigkeitszielen in allen Regionen an.
Die Lesereihe bietet Literatur für den Deutschunterricht zur vertieften Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Die spannenden Bücher motivieren nicht nur zum Lesen, sondern regen zu tiefgreifenden Diskussionen über gesellschaftliche und ökologische Verantwortung sowie demokratische Werte an. Das Konzept beinhaltet zudem konkrete Ansätze für Lehrkräfte, um diese Themen in den Unterricht zu integrieren.
ERKENNEN – Der Roman als packendes Leseerlebnis bietet den Lernenden die Möglichkeit, intensiv in die Geschichte einzutauchen und zentrale Fragestellungen zu entdecken.
BEWERTEN – Kurze „Impulstexte“ erweitern oder kontrastieren den Roman und bieten Anstöße zur Meinungsbildung und Diskussion.
HANDELN – Tu es selbst! Vorschläge inspirieren dazu, eigene Ideen zu entwickeln und aktiv zu werden.
Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und die Verletzung von Menschenrechten sind in der globalisierten Wirtschaft die Regel und nicht die Ausnahme. Gleichzeitig sind Institutionen aufgebaut und Instrumente entwickelt worden, um soziale Gerechtigkeit und Arbeitsrechte weltweit zu fördern und durchzusetzen.
Ein neuerer Trend sind nationale Gesetze, die Unternehmen zu menschenrechtlicher Sorgfalt in ihren Lieferketten verpflichten. In Deutschland eröffnet das Lieferkettengesetz zivilgesellschaftlichen, gewerkschaftlichen und betrieblichen Akteur*innen neue Möglichkeiten, sich weltweit für Menschenrechte einzusetzen.
Für die politische Bildungsarbeit in diesem Kontext wurde das Methodenheft „Menschenrechte in Globalen Lieferketten“ entwickelt.
Es umfasst vier Methoden, die entweder einzeln oder aufeinander aufbauend umgesetzt werden können. Im Rahmen dieser Methoden werden Menschenrechtsverletzungen und ihre Ursachen thematisiert. Beispielhaft wird hier entlang von Lieferketten gearbeitet, die eine Relevanz für die eigene Alltagsgestaltung haben. Darauf aufbauend werden Instrumente zur Durchsetzung von Menschenrechten diskutiert und konkrete Handlungsansätze im betrieblichen, gewerkschaftlichen und persönlichen Umfeld erarbeitet.
Die Methoden sind alle interaktiv gestaltet. Mit ihnen werden themenspezifische (Fach-)Kenntnisse vermittelt, Orte des politischen Austauschs geschaffen und Räume eröffnet, die eigene Position zu reflektieren und Ideen zu entwickeln, um die Zukunft selbstwirksam mitzugestalten.
Die Methoden und ihre jeweiligen Lernziele werden einzeln in Ablauf und Zeitplanung beschrieben. Zudem stellen wir im Anhang das dazugehörige Arbeitsmaterial zur Verfügung.
“Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Diese Worte aus unserem Grundgesetz bilden die wichtigste Regel für unser Zusammenleben. Weltweit wird die Menschenwürde jedoch immer wieder verletzt. In der Fastenaktion 2025 stellt MISEREOR die Menschenwürde und die Partnerorganisation SEDEC in den Mittelpunkt, die sich genau dafür einsetzt.
Zur Fastenaktion gibt es eine Reihe von Materialien, die detaillierte Einblicke in die Projektarbeit geben und Informationen und Überlegungen zum Thema Würde aufführen.
So finden sich Infos zum Thema und Land der Fastenaktion in einem Grundlagenheft, dort erfährt man alles zum Land Sri Lanka, zur Projektarbeit und zu den Lebenswirklichkeiten der Menschen vor Ort.
Außerdem gibt es zahlreiche Schulmaterialien zur Fastenaktion 2025 für die Grundschule und Sekundarstufe sowie Aktionsmaterial für die Gemeindearbeit.
Seit Januar 2025 bietet die S.O.F. im Rahmen von KITA21 ein Programm zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Niedersachsen an. Wie auch in Hamburg und Schleswig-Holstein besteht es aus unterstützenden Formaten wie Fortbildungen, Webinaren und Beratung sowie dem KITA21-Auszeichnungsverfahren. Die Auszeichnung fördert insbesondere die Qualitätsentwicklung und die öffentliche Wahrnehmung rund um die wertvolle Bildungsarbeit zu nachhaltiger Entwicklung in Kitas.
Die Angebote entsprechen den Empfehlungen des niedersächsischen Orientierungsplans für Kindertagesstätten und der Kindertagespflege. KITA21-Schirmherrin für Niedersachsen ist Kultusministerin Julia Willie Hamburg.
Auf der Website von KITA21 lassen sich alle aktuellen Angebot einsehen, die eine hervorragende Grundlage zur Vorbereitung auf das KITA21-Auszeichnungsverfahren bieten. Für die Bewerbung als KITA21 in der ersten Stufe ist erforderlich, dass mindestens eine Person der Einrichtung an Fortbildungsmaßnahmen zu BNE teilgenommen hat.
Plastikmüll überschwemmt förmlich die Erde. Das bedroht die Lebenswelt von Tieren und Pflanzen und letztendlich auch von uns Menschen massiv. In Deutschland werden jährlich ca. 3 Mio. Tonnen Plastikmüll produziert, fast ein Drittel wird v. a. in Länder des Globalen Süden exportiert. Damit gehört Deutschland nach Japan und den USA weltweit zu den größten Plastikmüllexporteuren. Daran sollten wir dringend in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft etwas ändern. Deshalb ruft Mission EineWelt dazu auf, im März 2025 eine Woche lang den Verbrauch von Plastik so weit wie möglich zu reduzieren.
Die Aktion „Eine Woche ohne Plastik“ wendet sich an Einzelpersonen, Familien, Unternehmen, Institutionen, Vereine, Gruppen, Schulen und Kirchengemeinden.
Einkaufen mit der Baumwoll-Einkaufstasche; wiederverwendbare Obst-, Gemüse- oder Brotbeutel statt plastikverpackte Lebensmittel; Kosmetikprodukte selber machen und im Glas aufbewahren statt einem Haufen Plastikverpackungen; Wasser aus der Leitung anstelle von Mineralwasser aus Plastikflaschen; …
Probieren Sie es doch einfach einmal aus! Wiegen Sie ihren Müll vor und nach der Woche und sehen Sie wieviel Plastik-Müll sich einsparen lässt.
Ist ein Leben teilweise oder ganz ohne Plastik möglich?
Wo ist das eher schwierig, wo vielleicht ganz einfach?
Halten Sie Ihre Erfahrungen in einem kleinen „OhnePlastik-Tagebuch“ fest! Auf der Website finden Sie wertvolle Plastikvermeidungs-Tipps für jeden Tag, Videos mit Erfahrungen beim Plastik-Sparen sowie interessante Infos.
Machen Sie den Plastik-Check für Ihre Einrichtung, Schule, Gemeinde oder Ihren Haushalt oder Verein mit Hilfe der Plastik-Checkliste! Leihen Sie die Bildungskiste „OhnePlastik!“ aus und informieren Sie sich in der Gruppe, Klasse, Kirchengemeinde, Arbeitsstelle, Schule o. a.