Verbraucherchecker: Vertrauen ist gut – KI-Check ist besser! Fit im Konsumalltag für den Unterricht

Künstliche Intelligenz, kurz KI: Sie gibt uns Antworten auf unsere alltäglichen Fragen, für die wir früher vielleicht noch die Google-Suche genutzt haben. Sie erstellt Texte, gibt Ratschläge oder erstellt Bilder. Auch in unserem Verbraucheralltag begegnet KI uns längst in verschiedenen Bereichen zu ganz vielfältigen Themen: Sei es, dass sie bei der Feststellung von Krankheiten genutzt wird, bei der Verkehrsplanung unterstützt, für die Risikobewertung bei Kreditentscheidungen zu Rate gezogen wird oder hilft, Windkraftanlagen zu steuern. Aber Achtung: Es gibt auch Risiken!

Verbraucherchecker: Bewusster Konsum im Kleiderschrank. Fit im Konsumalltag für den Unterricht

Fast Fashion: Für dieses Modell der Modeindustrie werden aktuelle Trends schnell aufgegriffen. Kleidung wird in großen Mengen und zu niedrigen Preisen produziert. Aber welcher Preis muss für Fast Fashion wirklich gezahlt werden? Insbesondere Fast Fashion ist einer der größten Veursacher von Umwelt- und Wasserverschmutzung, sehr hohem Wasserverbrauch und der Entstehung von Treibhausgasemissionen und Textilabfällen. Das Modell führt auch zu sozialen Problemen: Dazu zählen fehlender Arbeitsschutz von Fabrikarbeiter:innen, Löhne unterhalb des Existenzminimums und Kinderarbeit. 

Weltweit driften Arm und Reich mehr und mehr auseinander: 2017 besaßen die acht reichsten Menschen der Welt mehr als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Krasse soziale Gegensätze gab es auch zu Zeiten des heiligen Bischofs Nikolaus von Myra. Nikolaus selbst entstammte einer privilegierten Familie. Das machte ihn nicht blind für die Not um ihn herum. Im Gegenteil: Er schützte die Armen vor Ausbeutung. Soziale Missstände sind also Hintergrund für unseren heutigen Brauch, Kinder zum Nikolaustag mit Süßem zu beschenken. Misereor will mit diesem Material den echten Nikolaus und seine Werte wiederentdecken.

Allen Schülerinnen und Schülern (SuS) ist eines aus dem vorweihnachtlichen Alltag sehr vertraut: Schokoladen-Nikoläuse begegnen uns in Supermärkten schon seit einigen Wochen überall. Welchen Weg sie bis dahin aber schon hinter sich haben, ist weitestgehend unbekannt: Wie wird Kakao produziert? Welche Rolle spielt dabei ausbeuterische Kinderarbeit? Und welche Lösungsansätze für diese Problematik gibt es? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die SuS in dieser Unterrichtseinheit. Sie werfen dabei auch einen genaueren Blick auf fair gehandelte Schoko-Nikoläuse und lernen so die Solidarität des Heiligen Nikolaus aus einer neuen Perspektive kennen.

Die Schule als Lern- und Erfahrungsraum gesellschaftlicher Mitgestaltung

In unserer komplexer werdenden Welt müssen Schulen Orte sein, an denen junge Menschen nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Fähigkeiten und Einstellungen entwickeln, um aktiv eine nachhaltige Gesellschaft mitzugestalten. Schulleitung spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie stellen Weichen und schaffen Räume für Engagement in ihrem Kollegium, für Schüler:innen und die gesamte Schulgemeinschaft.

Die Handreichung „Nachhaltigkeit leiten – zukunftsorientierte Schulentwicklung mit dem Whole School Approach“ unterstützt Schulleitungen in diesem Prozess:

Schulen zukunftsfähig machen: 

  • Warum ist ein Whole School Approach unter dem Leitprinzip der Nachhaltigkeit für Ihre Schule sinnvoll? Was verbirgt sich hinter diesem Konzept?

  • Handlungsempfehlungen zur Umsetzung
    Methoden, konkrete Werkzeuge und Praxisbeispiele: Wie können Sie an Ihrer Schule ins Handeln kommen?

  • Material zur Weiterarbeit
    Vorlagen zum Ausfüllen, Empfehlungen zum Weiterlesen

Der Whole School Approach

Nachhaltigkeit wird zum Kern der Schulentwicklung, wenn die Schulgemeinschaft aktiv mitgestaltet – im Unterricht, auf dem Schulgelände, in Zusammenarbeit mit Partnern, bei demokratischen Entscheidungen und in der Schulkultur. Die Handreichung bietet einen umfangreichen Einblick, wie der Whole School Approach die Schule ganzheitlich stärkt und die Schulqualität fördert. 

Ein Toolkit mit praxisnahen Methoden und Werkzeugen

Praxisbezug und Umsetzung stehen im Mittelpunkt: von der Reflexion der eigenen Rolle als Schulleitung über die Gestaltung der Prozessphasen bis hin zu konkreten Methoden und Werkzeugen. Anschauliche Beispiele zeigen, wie nachhaltige Schulentwicklung im Alltag gelingt. Checklisten, Vorlagen und Praxis-Tipps unterstützen Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Schule.

LEGO-Bauwoche: Stadt der Zukunft gestalten! Kinderakademie

Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? In der LEGO-Bauwoche diskutieren Kinder im Grundschulalter gemeinsam mit ihren erwachsenen Begleiter*innen diese Frage und bauen zusammen eine große LEGO-Stadt der Zukunft. Dabei setzen sie sich spielerisch und kreativ mit politischen Fragen, Inhalten und Prozessen auseinander. In einem mehrtägigen Planspiel werden echte Herausforderungen einer Stadt aufgegriffen: Wohnraum, Verkehr, Klimaschutz, Gemeinschaft – was ist wichtig und wie kann man es umsetzen?

Die Welt in Bewegung: Flucht, Arbeitsmigration und Einwanderungspolitik heute

Migration ist ein weltweites Phänomen. Es gibt kein Land, das solche Zu- und Abwanderungen nicht kennen würde. Die Beweggründe dafür, dass Menschen das gewohnte Lebensumfeld, die Familie, die Nachbarschaft, das Land verlassen, sind vielfältig. Dazu gehören Krieg, schlechte wirtschaftliche Lebensbedingungen, die Suche nach Arbeit und Auskommen, vor allem der Schutz vor Unterdrückung und Verfolgung sowie zunehmend auch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen.

"Das will ich so nicht stehen lassen!" – Wie können wir offenem und unterschwelligem Rassismus im Alltag begegnen?

Rassismus ist in den letzten Jahren immer salonfähiger geworden: AfD im Bundestag, Einwanderungsdebatte und vieles mehr verschärft eine offene Polarisierung in "Wir" und "Die". Sprechen Betroffene oder Beobachter*innen Rassismus an, wird jedoch oft geantwortet, man habe es doch gar nicht so gemeint. 
Wie können wir uns dazu verhalten? Muss wirklich auf alles reagiert werden? Wo fängt Rassismus eigentlich an? Und was bedeutet das für unseren beruflichen und privaten Alltag?

Globalisierung am Limit! Gemeinsam für Menschenrechte im globalen Wirtschaftssystem

Wenn Unternehmensprofite mehr als der Schutz der Menschenrechte und des Planeten zählen, erfahren Menschen Gewalt. Diese strukturelle wirtschaftliche Gewalt ist zentraler Bestandteil unseres Wirtschaftssystems. Innerhalb weniger Jahrzehnte ist die ökonomische und politische Globalisierung rasant vorangeschritten. Internationale Abkommen und Institutionen sorgen für die Durchsetzung von Freihandel und es sind komplexe globale Lieferketten entstanden.

"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!" – Lebensmittel zwischen Marktlogik und Menschenrecht

733 Millionen hungernde Menschen weltweit und kein Ende in Sicht. Die Ursachen dafür werden meistens sehr verkürzt wiedergegeben.

In diesem Seminar versuchen die Teilnehmenden Zusammenhänge zu verstehen: Was haben aktuelle Marktentwicklungen mit den Lebensmittelpreisen und der Mangelernährung weltweit zu tun? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Entwicklungen in Europa und im globalen Süden? Ist Hunger ein Problem der Verteilung? Wem gehören Land, Wasser und Saatgut und wer ernährt die Menschheit eigentlich?