Social Media Grundlagen für BNE, Eine Welt & Engagement

In unserer digitalen Welt werden Medienkompetenz und digitale Souveränität immer wichtiger – auch für die Bildungsarbeit. Digitale Tools, Plattformen und Inhalte prägen, wie Menschen lernen, diskutieren und handeln. Wer digitale Strategien versteht, Extremismus erkennt und kreative Medienwerkzeuge nutzt, kann Bildungsangebote wirksamer gestalten und nachhaltige Veränderung bewirken.

Bei dem Bildungsangebot handelt es sich Abenteuergeschichten für Kinder von 8-12 Jahren – mit didaktischem Begleitmaterial für Unterricht und außerschulische Bildung.

Elif und Leo entdecken in einem alten, überwucherten Bauwagen einen magischen Globus, der sie nicht nur die Welt sehen lässt – sondern sie mitten hineinführt. Dabei begegnen sie Themen wie Fast Fashion, Plastik im Meer, Kakao & Fairer Handel oder Klimagerechtigkeit – kindgerecht und spannend erzählt.

Den Auftakt bildet die Geschichte „Der Webstuhl der verlorenen Fäden“ zum Thema Fast Fashion. Weitere Geschichten zu globalen Themen erscheinen fortlaufend.

Das erwartet Lehrkräfte:
•    Materialpaket: Geschichten im Klassensatz, Leseheft & Begleitmaterialien
•    Optionaler Einführungsworkshop (45 Min.)
•    Digitale Angebote: Rätsel, Antolin-Quiz, kreativer Kinderbereich

Die Materialien verbinden Leseförderung, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und sind flexibel im Unterricht oder in Projekten einsetzbar. 

Die Teilnahme am Projekt ist für Schulen, Ganztagseinrichtungen sowie außerschulische Bildungsangebote und Kinder- und Jugendverbände in der Städteregion Aachen kostenfrei. Das Onlineangebot ist bundesweit nutzbar.

Public Climate School

Die Public Climate School (PCS) bringt Klimabildung in Schulen, Universitäten und die Gesellschaft. Eine Woche lang bieten Klimabildung e.V., Students for Future-Gruppen aus ganz Deutschland und weitere engagierte Akteurinnen und Akteuren ein vielfältiges Programm rund um die Klimakrise. Die Aktionswoche findet 2026 vom 09.–15. November unter dem Motto „Gemeinsam lernen, begreifen und ins Handeln kommen“ statt.

Böden sind weit mehr als nur Dreck unter unseren Füßen. Sie sind hochkomplexe Ökosysteme, die unsere Nahrung produzieren, Wasser filtern und gigantische Mengen an Kohlenstoff speichern. Doch durch Versiegelung, intensive Landwirtschaft und den Klimawandel sind sie weltweit unter Druck. 

In vier Kursen wird die faszinierende Welt der Pedosphäre entdeckt, die Gefahren der Bodendegradation verstanden und Lösungen für eine nachhaltige Bodennutzung kennengelernt.

Digitaler Kolonialismus – Machtverhältnisse im Netz verstehen

Der kostenlose Online-Workshop setzt sich mit Fragen rund um digitale Machtverhältnisse und globale Ungleichheiten auseinander. Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Verteilung von Daten, die Profiteure digitaler Technologien sowie die Verbindung zwischen Digitalisierung und kolonialen Kontinuitäten. Ziel der Veranstaltung ist es, Teilnehmenden einen Einblick in die Strukturen digitaler Ungleichheit zu geben und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die entwicklungspolitische Praxis zu diskutieren.

Die Fashion Revolution Week ist eine jährliche Kampagnenwoche, die die weltweit größte Modeaktivismus-Bewegung für sieben Aktionstage zusammenbringt. In diesem Jahr fand die Aktionswoche vom 22. bis 28. April 2026 statt, um sich gemeinsam für ein gerechtes und faires Modesystem für die Menschen und den Planeten einzusetzen.

Die Fashion Revolution Week findet jedes Jahr in der Woche um den 24. April statt. Dieses Datum ist der Jahrestag des Einsturzes von Rana Plaza 2013. Rana Plaza, ein Gebäude in Bangladesch, beherbergte eine Reihe von Bekleidungsfabriken, in denen rund 5.000 Menschen beschäftigt waren. Die Menschen in diesem Gebäude stellten Bekleidung für viele der weltweit größten Modemarken her. Bei dem Einsturz starben mehr als 1 100 Menschen – zumeist junge Frauen – und weitere 2 500 wurden verletzt, womit es sich um die viertgrößte Industriekatastrophe der Geschichte handelt. 

In der Aktionswoche finden zahlreiche Events und Veranstaltungen statt, einen Überblick gibt es hier.

Auf der internationalen Kampagnenwebsite steht Informationsmaterial, Kampagnenposter, Fakten und Inspirationsquellen zur Fashion Revolution Kampagne zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Wie kann Bildung zu einem Schlüsselelement für die Bewältigung der Klimakrise werden? Dieser Sammelband zeigt, wie Klimawandel und Bildung gemeinsam gedacht werden können, jenseits reiner Problemanalyse und mit einem klaren Fokus auf handlungsorientierte Lösungen.

Die Beiträge greifen aktuelle Herausforderungen im Kontext von Klimawandel und Nachhaltigkeit auf und entwickeln innovative Wege einer transformativen Klimabildung. Sie geben Einblicke in empirisch fundierte und praxisnahe Konzepte, Methoden und Projekte, die Lernräume für kritisches Denken, gesellschaftliche  Mitverantwortung und Zukunftsoptimismus eröffnen.

So entsteht ein vielschichtiges Bild von Bildung als Hebel für gesellschaftliche Transformation: Sie macht nicht nur die Spuren unseres ökologischen Fußabdrucks sichtbar, sondern zeigt zugleich Wege auf, durch den Handabdruck aktiv Lösungen zu gestalten. 

Die koloniale Vergangenheit Deutschlands und deren Auswirkungen in der Gegenwart sowie die Auseinandersetzung mit dekolonialen Perspektiven sind Themen, mit denen sich auch Schülerinnen und Schüler vermehrt beschäftigen. Im vorliegenden Unterrichtsimpuls wird Berlin als Stadtraum, also das konkrete Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler, zum Ort der Auseinandersetzung mit historischen Zusammenhängen des Kolonialismus, mit Konsequenzen bis in die Gegenwart und mit der Frage des Umgangs mit kolonialen Kontinuitäten und mit Fragen der Erinnerungskultur.

Der vorliegende Unterrichtsimpuls entstand im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens in der Einführungsphase an der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule und soll beispielhaft darstellen, wie der Rahmenlehrplan der gymnasialen Oberstufe Berlin Brandenburg im Kontext der übergreifenden Themen gestaltet werden kann. Außerdem bezieht sich das Beispiel explizit auch auf den KMK-BMZ Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, der 2025 auch für die gymnasiale Oberstufe veröffentlicht wurde.

Die lebensweltorientierte Ausrichtung eignet sich insbesondere für Berliner Schüler*innen sehr gut. Das Rollenspiel ermöglicht einen Perspektivwechsel und trägt dazu bei, ein möglicherweise zunächst abstrakt erscheinendes Thema anschaulich und zugänglich zu vermitteln. Dabei ist es diskriminierungssensibel aufgebaut.

Teile der Arbeitsmaterialien sind nur schwer oder gar nicht auffindbar. Zudem sind einige Links nicht vollständig hinterlegt oder inzwischen veraltet und lassen sich daher nicht öffnen. Auch die Orientierung für Lehrkräfte ist an einigen Stellen nicht ausreichend gegeben. Trotz des insgesamt überschaubaren Umfangs benötigt die Einarbeitung daher vergleichsweise viel Zeit, um sich mit der Struktur vertraut zu machen und das Material sicher anwenden zu können. 

Bewertung im Detail

Gesamtbewertung

4.4

Inhalt

5.0
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Globaler Kontexti

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Sachverhalte werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf globale Interdependenzen und auf die Lebenssituation der Menschen im Globalen Süden wie auch in unserer eigenen Gesellschaft dargestellt. Die Materialien stellen Themen des Globalen Lernens in den Mittelpunkt und enthalten keine (versteckte) (Spenden-)Werbung.

Sachrichtigkeit/ Multidimensionalitäti

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Im Material werden nach Möglichkeit soziale, ökonomische, kulturelle, ökologische und politische Aspekte berücksichtigt. Das Material versucht, diese Aspekte/ Dimensionen und ihre Interdependenzen zusammen zu bringen und vernetztes Denken zu fördern. Nach Möglichkeit wird auf eine (eventuell) notwendige didaktische Reduktion in komplexen Themenfeldern hingewiesen. Die wichtigsten Aussagen des Materials werden durch Quellenangaben und Nachweise belegt.

Perspektivwechseli

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Das Material zeigt die Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven von Betroffenen und Beteiligten. Das Material bezieht Perspektiven aus dem Globalen Süden mit ein. Perspektiven aus dem Globalen Süden und Norden werden gleichberechtigt dargestellt.

Diskriminierungssensibilitäti

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Das Material verzichtet auf jegliche Diskriminierung, insbesondere auf rassistische, sexistische oder andere menschenfeindliche Positionen. Das Material bedient keine Stereotype (Text und Bildmaterial) und betont nicht (nur) die Opferperspektive.

Kontroversitäti

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Das Material regt zur eigenen Meinungsbildung an und vermeidet Indoktrination oder einseitige Manipulation. Kontroverse Sachverhalte oder Sichtweisen kommen zur Sprache. Zielkonflikte und Interessensgegensätze werden angesprochen und reflektiert. Nach Möglichkeit werden geschichtliche Hintergründe und koloniale Kontinuitäten wie z. B. Machtungleichheiten und Abhängigkeiten thematisiert.

Werthaltung und Empathiei

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Die Materialien fördern die Bereitschaft, auch emotional an der Lebenswelt anderer Menschen sowie der Umwelt Anteil zu nehmen. Die Materialien unterstützen die Bereitschaft zur Solidarität und zur Übernahme von Mitverantwortung für Mensch und Umwelt und die gerechtere Gestaltung der Welt.

Didaktik

4.7
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Zielgruppenorientierungi

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Sprache und Diktion der Materialien sind an die Bedürfnisse der Zielgruppen angepasst. Die vorgeschlagenen Methoden sind den Zielgruppen und Verwendungszwecken angemessen. Die heterogenen Lernvoraussetzungen und das Lernumfeld der Lernenden werden berücksichtigt.

Lebensweltorientierungi

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Die Beziehungen zur eigenen Lebenswelt werden dargestellt und reflektiert. Die Materialien ermöglichen es den Lernenden, eigene Bezüge zum Lerngegenstand herzustellen und diesen zu bewerten. Die Beispiele der Materialien greifen die Pluralität der Lebenswelten auf.

Handlungsorientierungi

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Handlungsmöglichkeiten werden in einer der Zielgruppe angemessenen Weise aufgezeigt. Die Reichweite des Engagements wird reflektiert.

Kompetenzorientierungi

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Die Materialien benennen die gewählten Lernziele und das didaktische Vorgehen. Die Lernziele sind kompetenzorientiert im Sinne der BNE und diese Kompetenzen werden durch das Material gefördert.

Lernprozessei

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Eine eigenständige Reproduktion und Transfer des Gelernten in andere Zusammenhänge werden angeregt. Die Materialien machen Vorschläge zur weiteren Beschäftigung mit den behandelten Themen (z. B. Zugang zu vertiefenden Informationen, Anknüpfungspunkte für Aktionen und Engagement).

Methodenorientierungi

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Die Materialien enthalten Vorschläge für verschiedene Lernformen in unterschiedlichen Bildungskontexten. Die gewählten Methoden, Lern- und Arbeitstechniken sind vielfältig, sinnstiftend und zielführend. Die Materialien unterstützen durch die Methodenauswahl individuelle Lernprozesse ebenso wie kooperative Arbeitsweisen. Die Materialien enthalten begleitende Erläuterungen für Lehrkräfte, die eine tragfähige Hilfestellung darstellen. Die Materialien bieten Anregungen zum fächerverbindenden Arbeiten und fördern so vernetztes Denken.

Gestaltung

2.7
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Layouti

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Die äußere Aufmachung ist attraktiv, zeitgemäß und lesefreundlich. Texte werden durch Illustrationen/Schaubilder ergänzt. Eine Vervielfältigung der Arbeitsmaterialien ist leicht umsetzbar und/oder das Material ist in elektronischer Form verfügbar. Grafiken, Tabellen, Fotos, Bilder und Illustrationen werden mit erkennbarem Bezug zum jeweiligen Themenfeld eingesetzt.

Strukturi

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Die Materialien sind klar gegliedert und gestatten einen raschen Überblick über ihre Struktur. Informationsteile und Arbeitsmaterialien werden unterschieden. Arbeitsmaterialien sind altersgerecht erläutert und gestaltet. Bei digitalen Medien ist die Benutzerinnen- und Benutzerführung intuitiv und durchgängig identisch aufgebaut. Die Lehrenden und Lernenden sind an jeder Stelle des Lernprozesses gut orientiert.

Verwendbarkeiti

1 2 3 4 5
Um in diesem Kriterium die volle Punktzahl 5 zu erhalten, muss das Material die folgenden Anforderungen erfüllen:
Das Material ist leicht auffindbar, mit geringem technischen Aufwand und/oder angemessener Ladezeit nutzbar. Ein Download von spezieller Software oder eine Registrierung sind bestenfalls nicht erforderlich. Das Material kann auch auszugsweise im Unterricht genutzt werden. Zu begrüßen ist die Veröffentlichung unter einer offenen Lizenz, die vielfältige Nutzung und Veränderungen am Material ermöglicht (CC-Lizenz, OER). Das Material ist kostenlos verfügbar oder die Kosten spiegeln ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis wider.
Informationen zum Bewertungsverfahren

Wie wir die Welt zusammenhalten und gemeinsam gestalten – Impuls & Dialog

Erneuerung der Entwicklungspolitik und Erhalt demokratischer Strukturen – im Dialog mit Bundesministerin Reem Alabali-Radovan: Globale Krisen, geopolitische Verschiebungen und wachsende Ungleichheiten verändern die Rahmenbedingungen internationaler Zusammenarbeit tiefgreifend. Zugleich eröffnen sie neue Chancen für eine zukunftsorientierte, solidarische und wirksame Entwicklungspolitik.

Staatliche Akteure und Zivilgesellschaft stehen vor der Aufgabe, unter veränderten finanziellen und strukturellen Bedingungen neue Wege zu gehen und ihre Gestaltungskraft zu stärken.

Scheinbar gibt es viele junge Menschen, die für Themen – und erst recht für ein Engagement – im Bereich Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Doch wer sind diese jungen Menschen, was bewegt sie? Mit welchen Alltagssorgen und Teilhabebarrieren sind sie konfrontiert? Und wie können Multiplikator*innen aus Jugend- und Verbandsarbeit besonders jene mit wenig Zugang zu Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen wirksam erreichen und einbeziehen? Woran scheitert dies bisher, und welche Veränderungshebel stehen uns zur Verfügung?

Zu diesen Fragen bietet das Praxishandbuch eine ebenso kompakte wie nützliche Arbeitshilfe. Es richtet sich an Multiplikator*innen, die mit jungen Menschen arbeiten und diese dabei unterstützen möchten, eigene Zugänge zu Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln – ob in Jugendtreffs, Schulen, Vereinen, Kultur- und Sportangeboten, Freiwilligendiensten, Kommunen oder auch in zivilgesellschaftlichen Organisationen. Gleichzeitig soll es als Unterstützung für diejenigen Akteur*innen dienen, die bereits im Bereich Umwelt, Klima und/oder Nachhaltigkeit aktiv sind und ihre Zielgruppen erweitern wollen – zum Beispiel, weil sie merken, dass ihre Angebote immer nur durch ein bestimmtes Milieu (z.B. Gymnasialschüler*innen aus einem bestimmten Stadtteil) angenommen werden.

Das erarbeitete Handbuch bietet praxisnahe Ideen, Methoden, Lesetipps und Erfahrungen, die zeigen, wie Nachhaltigkeit in der Jugendarbeit ganz konkret und lebensnah verankert werden kann. Hervorzuheben ist dabei die Rolle von Kooperationen. Denn besonders wirkungsvoll ist es, wenn Akteur*innen aus verschiedenen Engagementfeldern zusammenarbeiten. Hier erschließt sich ein großes Potenzial für Synergien und gegenseitige Lerneffekte. 

Das Handbuch will Mut machen, neue Wege zu gehen: Kooperationen zu wagen, Peer-to-Peer-Lernen zu fördern und Themen so zu gestalten, dass sie berühren, motivieren und verbinden.