Die Welt in Bewegung: Flucht, Arbeitsmigration und Einwanderungspolitik heute

Migration ist ein weltweites Phänomen. Es gibt kein Land, das solche Zu- und Abwanderungen nicht kennen würde. Die Beweggründe dafür, dass Menschen das gewohnte Lebensumfeld, die Familie, die Nachbarschaft, das Land verlassen, sind vielfältig. Dazu gehören Krieg, schlechte wirtschaftliche Lebensbedingungen, die Suche nach Arbeit und Auskommen, vor allem der Schutz vor Unterdrückung und Verfolgung sowie zunehmend auch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen.

"Das will ich so nicht stehen lassen!" – Wie können wir offenem und unterschwelligem Rassismus im Alltag begegnen?

Rassismus ist in den letzten Jahren immer salonfähiger geworden: AfD im Bundestag, Einwanderungsdebatte und vieles mehr verschärft eine offene Polarisierung in "Wir" und "Die". Sprechen Betroffene oder Beobachter*innen Rassismus an, wird jedoch oft geantwortet, man habe es doch gar nicht so gemeint. 
Wie können wir uns dazu verhalten? Muss wirklich auf alles reagiert werden? Wo fängt Rassismus eigentlich an? Und was bedeutet das für unseren beruflichen und privaten Alltag?

Globalisierung am Limit! Gemeinsam für Menschenrechte im globalen Wirtschaftssystem

Wenn Unternehmensprofite mehr als der Schutz der Menschenrechte und des Planeten zählen, erfahren Menschen Gewalt. Diese strukturelle wirtschaftliche Gewalt ist zentraler Bestandteil unseres Wirtschaftssystems. Innerhalb weniger Jahrzehnte ist die ökonomische und politische Globalisierung rasant vorangeschritten. Internationale Abkommen und Institutionen sorgen für die Durchsetzung von Freihandel und es sind komplexe globale Lieferketten entstanden.

"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!" – Lebensmittel zwischen Marktlogik und Menschenrecht

733 Millionen hungernde Menschen weltweit und kein Ende in Sicht. Die Ursachen dafür werden meistens sehr verkürzt wiedergegeben.

In diesem Seminar versuchen die Teilnehmenden Zusammenhänge zu verstehen: Was haben aktuelle Marktentwicklungen mit den Lebensmittelpreisen und der Mangelernährung weltweit zu tun? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Entwicklungen in Europa und im globalen Süden? Ist Hunger ein Problem der Verteilung? Wem gehören Land, Wasser und Saatgut und wer ernährt die Menschheit eigentlich?

Klimawandel: Mit ohnmächtigem Staunen in den Abgrund?

Expert*innen sind sich einig: Der ungebremste Klimawandel wirkt sich zerstörerisch auf die Lebensbedingungen der Menschen und die Natur aus. Schon jetzt sind die Folgen beängstigend. Intakte Lebensräume schwinden, Gesellschaften geraten aus dem Gleichgewicht, Verteilungskonflikte in und zwischen Ländern treten auf: um Wasser, um Land, um Migration oder um Ausgleichszahlungen zwischen den Verursachenden des Klimawandels und den betroffenen Ländern.

Informatik im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung

Der erweiterte Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der gymnasialen Oberstufe wurde im Oktober 2025 von der Kultusministerkonferenz (KMK) als Empfehlung verabschiedet. Die als Referent*innen eingeladenen Autor*innen werden im Rahmen einer Workshopreihe die übergeordneten Kapitel sowie die 17 fächerbezogenen Kapitel präsentieren und auch auf Umsetzungsbeispiele für den Unterricht eingehen. Neben fachlichem Input bekommen die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch mit den Referent*innen.

Lehrkräfte der Grundschule und Sekundarstufe aufgepasst! Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik und seine Partner bieten noch in diesem Jahr kostenlose Online-Veranstaltungen rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung an. 

Lehrkräfte erfahren dabei mehr über den Lernbereich Globale Entwicklung, erhalten Anregungen, wie sie ihren Schüler*innen Themen Globaler Entwicklung praxisnah näherbringen können und lernen vielfältige Ansätze und Methoden zur Vermittlung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung kennen.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte über den untenstehenden Link.