Bildungs- und Unterrichtsmaterialien
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Wie wirken Kolonialismus und Mission bis heute in Kirche und Gesellschaft fort? Und wie können wir uns mit dieser Geschichte kritisch auseinandersetzen?
Was bedeutet Solidarität im „entwicklungspolitischen“ bzw. internationalistischen Kontext, in einer zutiefst ungleichen Welt? Welche konkreten Formen gab und gibt es? Haben sie sich im Lauf der Zeit verändert? Geht es um „Helfen“? Ist Solidarität eine Einbahnstraße? Und wer hilft oder lernt hier von wem überhaupt? Was bedeutet „Entwicklung“ und wer hat festgelegt, dass eine bestimmte Art von „Entwicklung“ gewollt ist?
Die Fortbildung der Hope Foundation verbindet Hintergrundwissen zur globalen Textilindustrie mit praktischen Möglichkeiten für die Bildungsarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Herstellung und der Konsum von Kleidung, die Bedeutung von Mode für junge Menschen sowie die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Textilindustrie. Interaktive Methoden und praktische Übungen zeigen, wie diese Themen altersgerecht und lebensnah vermittelt werden können.
Zum Termin des Näh-Cafés in Friedrichshain lädt die Hope Foundation zu einem Afrika-Spezial ein. Mit kamerunischen Stoffen können Kleidung verschönert, kleine Nähprojekte begonnen oder in geselliger Runde gemeinsam genäht werden.
Das Näh-Café bietet Raum für Kreativität, Begegnung und Gespräche. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auf dem Programm stehen abwechslungsreiche Themen wie Reparieren, Upcycling oder das Gestalten von Weihnachtsgeschenken aus recycelten Materialien.
Das Online-Seminar richtet sich an Multiplikator*innen, die im Bereich Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und transformative Bildung tätig sind.
Was bedeutet Wasser für Menschen? Welche Erfahrungen und Geschichten sind damit verbunden? Was verändert sich, wenn Wasser nicht nur als Ressource betrachtet wird, sondern als lebendiges Gegenüber und als Träger eigener Rechte?
Referentin: Dr. Ljubinka Petrovic-Ziemer, epn Hessen e. V.
Ein besonderes Instrument der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist der Zivile Friedensdienst, der schon seit 27 Jahren besteht. Was kann entwicklungspolitische Friedensförderung im Angesicht vielfältiger geopolitischer Spannungen heute leisten – und wo liegen ihre Grenzen? Wer entscheidet, was Frieden bedeutet, wie er erreicht werden soll und wer daran beteiligt ist? Welche Alternativen und ergänzenden Ansätze gibt es?
Referent: Christoph Bongard, Pro Peace
Die aktuellen Kriege betreffen junge Menschen in besonderer Weise: Sie sollen Wehrdienst leisten. Die Schulden für Aufrüstung gehen zulasten der Investitionen in ihre Zukunft, zum Beispiel in Bildung und Klimaschutz. Und auch im Schulalltag spiegeln sich internationale Konflikte wie in der Ukraine oder in Nahost längst wider. Frieden ist längst kein abstraktes Thema mehr in entfernten Regionen oder Zeiten, sondern ein zentrales, hochumstrittenes Thema.
Was tun, wenn es keine einfache Lösung gibt? Mit Schülerinnen und Schülern Haltung und Urteilskraft entwickeln.
Anhand von Materialien für den Religionsunterricht und die Jugendarbeit werden Methoden und Herangehensweisen für die Arbeit mit Dilemmata vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schülerinnen und Schüler in Situationen, in denen unterschiedliche Werte, Interessen und Verantwortlichkeiten miteinander in Konflikt geraten, zu begründeten Handlungsentscheidungen kommen können.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Unterricht – das klingt oft nach großen Konzepten und wenig Zeit. Diese Weiterbildung macht es konkret: Vier klar strukturierte Methoden, die in fast jedem Fach und jeder Schulform funktionieren – von Geographie bis Geschichte, von der Oberschule bis zur Berufsschule.
Alle vier Methoden werden im Webinar selbst erlebt, direkt reflektiert und auf den eigenen Unterrichtskontext übertragen. Mit regionalen Beispielen aus Sachsen. Ohne Theoriemarathon, dafür aber mit fertiger Methodenkarte zum Mitnehmen.