Bildungs- und Unterrichtsmaterialien
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In der einstündigen, kostenlosen Infoveranstaltung stellt das Team vom Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V. das Projekt „Nachhaltige Kita“ vor.
Wie lässt sich Verantwortung in der Modebranche wirksam verankern? Dieses Modul beleuchtet das Spannungsfeld zwischen freiwilligen Instrumenten, wie Nachhaltigkeitssiegeln, und verbindlichen gesetzlichen Regelungen zu menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten.
Mode ist Ausdruck und Verstärker gesellschaftlicher Machtverhältnisse entlang von Geschlecht, Klasse, Herkunft, Körpern und globalen Ungleichheiten. Dieses Modul nimmt die Modebranche aus einer macht- und systemkritischen sowie postkolonialen Perspektive in den Blick und fragt danach, wer im globalen Modesystem sichtbar ist, wessen Arbeit unsichtbar bleibt und wer von bestehenden Strukturen profitiert.
Die Fachtagung der Kampagne für Saubere Kleidung lädt sowohl Akteur*innen im Netzwerk als auch deren Verbündete ins Gespräch ein. Der Blick wird auf die Gegenwart gerichtet. Welche aktuellen Erfahrungen werden in der Praxis gemacht? Wie werden die Rechte von Arbeiter*innen in der weltweiten Bekleidungsindustrie gestärkt? Wie wird eine Modeindustrie geschaffen, die auf Gerechtigkeit statt auf Ausbeutung basiert? Es werden Visionen, Erkenntnisse, Impulse und praktische Erfahrungen geteilt. Veränderung ist möglich – durch gemeinsames Handeln.
Mexiko ist ein Land, das für kulturelle Vielfalt, wirtschaftliche Dynamik und gesellschaftlichen Wandel steht. Als einer der Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat es in diesem Sommer international auf sich aufmerksam gemacht. Jenseits dessen ist unser Bild des Landes jedoch vor allem durch Schlagzeilen über Migration, soziale Ungleichheit und Gewalt durch Drogenkartelle geprägt. Sie zeigen, vor welchen Herausforderungen Mexikos Politik und Gesellschaft stehen, vermitteln aber nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit vor Ort.
LEGO®-Steine stehen für Kreativität, Experimentieren und gemeinsames Bauen. Doch sie können auch ein Zugang politischer Bildung sein. Wenn junge Teilnehmende nachhaltige Städte entwerfen, politische Interessen aushandeln und Zukunftsfragen spielerisch bearbeiten, werden gesellschaftliche Herausforderungen konkret erfahrbar.
Frieden und Krieg: Lange Zeit war das europäische Zentrum in der komfortablen Position, sich mit dieser Gegenüberstellung wenig beschäftigen zu müssen. Nicht zuletzt ist das ein kolonialistischer und eurozentristischer Blick: Global gibt es unzählige Konfliktherde und Kriegsgeschehen, oft nicht zuletzt aufgrund europäischer Interessen.
Angesichts der Wichtigkeit und Präsenz des Themas möchte sich die Fortbildung mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
2026 prägen Kriege, Krisen, wachsende Ungleichheit und eine zunehmende Instabilität der multilateralen Ordnung. Gleichzeitig verschärft sich die Schuldenkrise im Globalen Süden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie zivilgesellschaftliche Bündnisse für Menschenrechte, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und den Schutz der gemeinsamen Lebensgrundlagen gestärkt werden können.
Wie entsteht unser Essen – und welche Menschen stehen eigentlich dahinter? Der interaktive Workshop „Wer ernährt die Welt?“ macht globale Landwirtschaft auf spannende und praxisnahe
Weise erlebbar. In einem Planspiel übernehmen die Teilnehmenden unterschiedliche Rollen in der Landwirtschaft, treffen Entscheidungen für ihre Höfe und erleben unter anderem welche
Auswirkungen die Klimakrise auf sie hat.