Wie gelingt der Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft? Die neue Wanderausstellung "Weltweite Wende" der Tropenwaldstiftung OroVerde gibt darauf Antworten. Auf 12 großformatigen Bannern beleuchtet sie die drängenden Fragen unserer Zeit und zeigt konkrete Lösungswege und Positivbeispiele auf. 

Nach einem einleitenden Blick auf den Klimawandel und die Planetaren Grenzen führt die Wanderausstellung durch 5 zentrale Lebensbereiche und zeigt wie ein Umsteuern möglich ist:

1.    Energie- und Mobilitätswende: 
2.    Industrie- und Ressourcenwende
3.    Ernährungswende
4.    Urbane Wende
5.    Wohlstands- und Konsumwende

Ein Angebot für Schulen, Unternehmen und Kommunen 

Die Wanderausstellung "Weltweite Wende" ist so konzipiert, dass sie flexibel in verschiedenen Räumlichkeiten eingesetzt werden kann. Sie richtet sich gezielt an:

  • Berufsschüler*innen: Als Einblick in gesellschaftliche Herausforderungen und die Handlungsfelder für Unternehmen.
  • Jugendliche ab Klasse 9: Als lebensnahe Ergänzung zum Unterricht in Geografie, Politik oder Ethik.
  • Öffentliche Einrichtungen: Für Foyers, Bibliotheken oder Rathäuser, um kurz und anschaulich aktuelle Themen Bürger*innen zugänglich zu machen.
  • Unternehmen: Als Impulsgeber für die Belegschaft im Rahmen der CSR-Strategie.

Die Ausstellung kann gegen Übernahme einer Versandkostenpauschale bei OroVerde geliehen werden. Zur Ausstellung gibt es zusätzliches Unterrichtsmaterial sowie Hintergrundinformationen, die über einen QR-Code abrufbar sind.

Das Arbeitsmaterial für die Klassen 2–4 führt Schülerinnen und Schüler altersgerecht an Fragen rund um Tiere, Lebensmittelherkunft und eigene Entscheidungen heran. Im Mittelpunkt stehen Empathie gegenüber Tieren, ein grundlegendes Verständnis dafür, woher unsere Nahrung kommt, sowie die Entwicklung von Entscheidungs- und Reflexionskompetenz. Die Kapitel reichen von „Wer hat hier Gefühle?" über „Woher kommt das Essen?" bis hin zu „Meine Gedanken" und werden durch ein Lehrkräfte-Vorwort sowie Lösungshinweise ergänzt.

Das Arbeitsmaterial für die Klassen 5–9 greift dieselben Themen auf erweitertem Niveau auf. Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie gesellschaftliche Prägung und kognitive Dissonanz unsere Wahrnehmung beeinflussen, analysieren Medien und Werbung im Bereich Ernährung und entwickeln eine eigene, begründete Haltung zu komplexen Fragen rund um Tierhaltung und Konsum. Gefördert werden kritisches Denken, Reflexionsfähigkeit, Medienkompetenz und Argumentationsfähigkeit.

Der handlungs- und reflexionsorientierte Aufbau macht die Materialien auch besonders geeignet für Projektwochen, in denen mehr Raum für Diskussion, kreative Aufgaben und eigenständiges Arbeiten bleibt als im regulären Unterricht.

Beide Materialien sind im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gestaltet und tragen zu den SDGs 2, 4, 12, 14 und 15 bei. Sie vermitteln keine Essensvorschriften und enthalten keine Bewertung familiärer Essgewohnheiten – Ziel ist kritisches Denken und die Fähigkeit zur eigenständigen Meinungsbildung.

Ist die Welt noch zu retten – mit dem Völkerrecht?

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken lädt am 25. Juni 2026 von 16 bis 21 Uhr in Berlin zur Jahresveranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle das Völkerrecht in einer Welt spielen kann, in der es zunehmend missachtet und gebrochen wird.

Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Wolfgang Kaleck, Gründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), der anschließend mit Ingrid Spiller und dem Publikum ins Gespräch kommt. 

Außerschulische Bildung in aufgeheizten Zeiten

Wie bleibt man im Gespräch, wenn die Stimmung kippt?

Wie kann man über Klima, Demokratie und Zusammenhalt reden, auch dort, wo Misstrauen herrscht und politische Bildung Hürden überwinden muss?

Die Debatten sind geprägt von Zuversicht und Aktivismus auf der einen und Unsicherheit, Überforderung, Wut auf der anderen Seite. Und sie sind beeinflusst von gefährlichen Akteurinnen und Akteuren, die Unsicherheiten nutzen, um gezielt gegen dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen mobil zu machen.

Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

(Kita-)Leitungen sind wichtige Schlüsselpersonen und Motor zugleich. Sie entwickeln Visionen und Werte, fördern Teamkultur, gestalten Abläufe und schaffen Strukturen, die Diskriminierung entgegenwirken.

Eine vorurteilsbewusste Leitung erkennt Machtverhältnisse, handelt reflektiert und stärkt ihr Team auf dem Weg zu einer inklusiven Praxis.

Die 10tägige Fortbildungsreihe richtet sich an Kitaleitungen, die Vielfalt und Diskriminierung als gelebte Realität anerkennen und die Demokratiebildung mit Diskriminierungsschutz verknüpfen.

Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

(Kita-)Leitungen sind wichtige Schlüsselpersonen und Motor zugleich. Sie entwickeln Visionen und Werte, fördern Teamkultur, gestalten Abläufe und schaffen Strukturen, die Diskriminierung entgegenwirken.

Eine vorurteilsbewusste Leitung erkennt Machtverhältnisse, handelt reflektiert und stärkt ihr Team auf dem Weg zu einer inklusiven Praxis.

Die 10tägige Fortbildungsreihe richtet sich an Kitaleitungen, die Vielfalt und Diskriminierung als gelebte Realität anerkennen und die Demokratiebildung mit Diskriminierungsschutz verknüpfen.