Diese Unterrichtseinheit für das Fach Biologie (Sekundarstufe II, Klassen 11–12) vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Verständnis des Rohstoffs Holz:

1. Die Unterrichtseinheit umfasst 4–6 Unterrichtsstunden und enthält Arbeitsblätter und Materialien, die selbstständiges und kooperatives Arbeiten ermöglichen.
2. Holz im Ökosystem Wald: Die Lernenden erkunden den Wald als Lebensraum und Ressource, verstehen Aufbau und Funktion des Ökosystems und lernen, warum Waldschutz ökologisch wichtig ist.
3. Holz als Rohstoff und Ressource: Die Einheit führt Begriffe wie Rohstoff, Ressource und Reserve ein und zeigt, wie Holz gewonnen, verarbeitet und genutzt wird – von der nachhaltigen Waldwirtschaft bis zum Einsatz als Baustoff z. B. in Dachkonstruktionen.
4. Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven: Es werden Methoden zur Verlängerung der Holz-Langlebigkeit, Qualitätsstandards (z. B. Gütesiegel) und der nachhaltige Umgang mit Holzprodukten thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekten der Ressourcennutzung auseinander.

Kurz gesagt: Die Einheit verknüpft biologisches Wissen über Ökosysteme und nachwachsende Rohstoffe mit praxisbezogenen Fragestellungen, die den Bogen zum Handwerk und zur nachhaltigen Nutzung von Holz als Baustoff spannen.

Das Portal „handwerk-macht-schule.de“ ist ein kostenloses digitales Lehr- und Lernportal, das Lehrkräften Lehr- und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellt, die Themen des Handwerks mit schulischen Lehrplänen verbinden. Es richtet sich an allgemeinbildende Schulen von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe und zeigt die Vielfalt, Zukunftspotenziale und gesellschaftliche Relevanz von handwerklichen Themen auf – zum Beispiel Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Technik, Ökologie und Innovation. Die Materialien sind praxisnah, lebensweltorientiert und lehrplanbezogen, damit sie direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Träger des Portals sind Verbände des deutschen Handwerks gemeinsam mit Partnern wie dem Lehrer-Online-Netzwerk. 

Auf der neuen Bildungsseite von Survival International finden sich eine Vielzahl an Materialien zu indigenen Völkern und ihren Rechten, darunter:

•          Videos und Klanglandschaften
•          Leitfäden für den Unterricht in Grund- und weiterführenden Schulen
•          Materialien für aktives Engagement

Die Inhalte rücken die Stimmen indigener Menschen in den Mittelpunkt und eignen sich sowohl für den schulischen Unterricht als auch für außerschulische Bildungsprojekte mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen.

Die Materialien verbinden altersgerechte Einblicke in das Leben indigener Völker mit Themen wie Menschenrechte, Teilhabe und globalen Herausforderungen. Im Fokus stehen dabei Kompetenzen wie Perspektivwechsel, kritisches Denken und gesellschaftliche Verantwortung, die sich gut in fächerübergreifende und lehrplanbezogene Unterrichtskonzepte einbinden lassen.

Spielend BNE erleben

Das Spiel ist nicht nur eine Methode des Unterrichts, sondern auch ein Kinderrecht, das zu berücksichtigen ist (UNO-Kinderrechtskonvention, 1989). Es eröffnet Freiräume zum Experimentieren, weckt Emotionen und fördert zentrale kognitive, sprachliche und sozio-emotionale Kompetenzen.

Film ab für BNE!

Die Teilnehmenden dieses Webinars entdecken, wie Filme als Zugang für BNE-Fragestellungen im Unterricht genutzt werden können.

Filme vermitteln komplexe Inhalte über Bilder, wecken Neugierde und bieten einen einfachen Einstieg, um BNE-Kompetenzen bei Lernenden zu fördern. Zu allen Filmen gibt es Begleitmaterialien, mit denen sich Themen altersgerecht vertiefen und direkt in die eigene Praxis übertragen lassen.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) – Wegweiser für die Schule von morgen»

In diesem Webinar erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und ihre Bedeutung für Schule und Unterricht. Dazu werden praxisnahe Unterrichtsbeispiele vorgestellt und skizziert, wie die SDGs in die Schulentwicklung einfliessen können. Zudem lernen die Teilnehmenden das Themendossier "SDG: Gemeinsam für morgen" kennen und erfahren, wie sie es konkret und unkompliziert in ihrem Schulalltag nutzen können. 

Mehr als Stoff – Kleidung zwischen Kultur, Identität und Gesellschaft

Slow Fashion bezeichnet einen nachhaltigen Umgang mit Kleidung. In vier eintägigen Modulen bekommen die Teilnehmenden umfassendes Wissen über Herstellungsbedingungen, Lieferketten, Mode-Labels, Preisgestaltung und Entsorgung. Zur Weitergabe ihrer erworbenen Kenntnisse in Ihrer Gemeinde werden auch Praxisbeispiele, wie z. B. ein Fashion-Stadtrundgang, ein Up-Cycling-Workshop oder eine Kleidertauschparty vermittelt.

Bei Teilnahme an allen Modulen wird ein Zertifikat ausgestellt. Eine Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich.

Dieses Handbuch richtet sich an Organisationen, die zu gerechteren und nachhaltigeren Lieferketten beitragen wollen. Es richtet sich nicht nur an große Interessenvertretungen, sondern auch an kleine Gemeinschaftsinitiativen, Sportvereine, Jugendorganisationen und Basisbewegungen.

Ganz gleich, ob lokale NGO, die sich für die Möglichkeit Veränderungen herbeizuführen oder die Rechte von Arbeitnehmern einsetzen,  ein Sportverein, der seine Ausrüstungslieferanten überprüft oder eine große Organisation, die sich für die Rechenschaftspflicht von Unternehmen einsetzt sind – dieser Leitfaden gibt praktische Instrumente an die Hand, um zu bewerten, nachzudenken und zu handeln.

NGOs können ihre Interessenvertretung stärken, indem sie die Gerechtigkeit in der Lieferkette in die tägliche Arbeit integrieren. Dazu gehören die Schulung von Mitarbeiter*innen in ethischen Praktiken, die Verankerung von Fairness in der Beschaffungspolitik und die Hervorhebung der Lieferkettengerechtigkeit in der Kommunikation. Indem sie ihre Tätigkeiten an ethischen Werten ausrichten, gehen NGOs mit gutem Beispiel voran und inspirieren andere dazu, gerechtere und nachhaltigere Lieferketten zu unterstützen.

Dieses Handbuch ist ein praktischer Leitfaden, der Organisationen hilft, die Komplexität globaler Lieferketten zu verstehen und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen. Es bietet:

• Grundlegendes Wissen über Ungerechtigkeiten in der Lieferkette und ihre Ursachen.
• Instrumente zur Selbsteinschätzung, um das Bewusstsein und die Wirkung einer Organisation zu bewerten.
• Praktische Strategien für Interessenvertretung, politisches Engagement und ethischen Einkauf.
• Fallstudien, die Beispiele aus der Praxis für positive Veränderungen zeigen.
• Ressourcen und Werkzeuge für kontinuierliches Lernen und Zusammenarbeit.