Es könnte so schön sein – eine Anleitung zum Zukunft denken

Angesichts der täglichen Nachrichten über die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen, fällt es schwer, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Und auch in zahlreichen populären Zukunftserzählungen finden sich häufiger düstere Entwicklungsszenarien für die Menschheit. 

Versprechen von Wohlstandswachstum und technologischem Fortschritt sind der Verunsicherung über zukünftige planetare Entwicklungen gewichen, in der Klimawandel, Artensterben, Ressourcenkonflikte, Krieg, Wohlstandsverluste, Vereinsamung und Ungleichheit dominieren. 

Political Art Days 2026

Vom 11. bis 13. September 2026 finden die Political Art Days zum 11. Mal im AZ Conni in Dresden statt. Das Festival verbindet Kunst, politische Bildung und Aktivismus mit Workshops, Ausstellungen, Performances, Filmvorführungen, Diskussionen, Musik und vielem mehr. 

Zwischen Wandel, demokratischem Zusammenhalt und globaler Verantwortung: Entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit weiterdenken!

Globale Herausforderungen nehmen zu, internationale Zusammenarbeit ist unter Druck und demokratische Werte werden zunehmend infrage gestellt. Zugleich wächst der Wunsch vieler Menschen nach Orientierung, Zuversicht, Beteiligung und dem Gefühl, gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten zu wollen. Was bedeutet das für die entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit? Wie kann sie Perspektive bieten, demokratische Handlungskompetenz stärken und mehr Menschen für globale Zusammenhänge gewinnen?

Methodenwerkstatt: FUTURE SKILLS

Im Rahmen der Veranstaltung werden interaktive Methoden, Ideen und Werkzeuge für Projekttage und weitere Bildungsformate vorgestellt und erprobt, die eine demokratische und sozial-ökologisch gerechte Haltung fördern können. Darüber hinaus wird die konkrete Anwendung auf unterschiedliche Zielgruppen reflektiert und gemeinsam weiterentwickelt.

Im Fokus des DEval-Meinungsmonitors 2026 stehen die Einstellungen der Bevölkerung Deutschlands zur Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit (EZ). Das DEval untersucht die in den bisherigen Meinungsmonitor-Studien etablierten Indikatoren zu Meinungen, Wissen und Engagement der Bevölkerung im Themenfeld. In Fokusanalysen werden der Einfluss von Informationen auf entwicklungspolitische Einstellungen, die Zustimmung zu verschiedenen Motiven für die EZ, Vorbehalte ihr gegenüber sowie die Stabilität von diesbezüglichen Einstellungen analysiert.

Die Entwicklungspolitik bewegt sich weiterhin in einem herausfordernden Umfeld und steht unter Druck wie selten zuvor. Am deutlichsten zeigt sich dies an den Mittelkürzungen
vieler Geberländer und am disruptiven Vorgehen der US-Administration unter Donald Trump in der internationalen Zusammenarbeit. Aber auch in Deutschland ist die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) öffentlichem und politischem Druck ausgesetzt und unterliegt Mittelkürzungen. 

Der vorliegende Bericht untersucht vor diesem Hintergrund die Entwicklung zentraler Indikatoren, die Aufschluss über die Einstellung der Bevölkerung Deutschlands gegenüber der EZ geben. Zudem analysiert er in vier Fokuskapiteln das Wissen über EZ und globale Entwicklung, die Motive für EZ, Vorbehalte gegenüber der EZ sowie die Stärke entwicklungspolitischer Einstellungen in der Bevölkerung.

Transformation verkörpern Organisationen zwischen Haltung, Struktur & gelebter Praxis

Der Input von Elisabeth Yupanqui-Werner widmet sich Fragen und Strategien zur Transformation von Organisationen im Spannungsfeld von Anspruch und Realität. Ausgehend von Einblicken in den Aufbau kollegialer Führungsstrukturen bei adis e.V. sowie Erfahrungen aus der mehrjährigen Arbeit in der Weiterbildung „Transformative Leadership“ werden Erfolge, Herausforderungen und Umwege auf dem Weg zu gerechteren und nachhaltigeren Organisationsformen beleuchtet.