SDGs und Poesie

Die Veranstaltung verbindet die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) mit kreativen und sprachlichen Ausdrucksformen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und globales Zusammenleben durch Sprache und Poesie erfahrbar gemacht werden können.

Climate justice and the case for climate reparations – Wie prägen koloniale Muster die Klimakrise bis heute?

Der Wohlstand und das industrielle Wachstum der Kolonialmächte wurden durch die Ausbeutung von Menschen, Land und Ressourcen aufgebaut – Prozesse, die die Grundlagen für die heutige Klimakrise legten. Die globale Mehrheit, die lange Zeit dem Kolonialismus unterworfen war, ist heute mit einigen der schwerwiegendsten Folgen des Klimakollapses konfrontiert, obwohl sie am wenigsten zu dieser Krise beigetragen hat. Während sich die Klimadebatte häufig auf Emissionsminderung und Anpassungsmaßnahmen konzentriert, bleiben Forderungen nach Reparationen meist am Rand der Diskussion.

Gemeinsam den Weg bereiten. Für eine dekoloniale Organisationsentwicklung

Der Fachtag beschäftigt sich mit der Frage, wie Organisationen ihre Werte und Ziele auch in ihren internen Strukturen und Arbeitsweisen verankern können. Im Fokus stehen Themen wie Machtkritik, Antirassismus, Dekolonialisierung und globale Verantwortung sowie deren Bedeutung für Organisationskultur, Beteiligung und Veränderungsprozesse.

16. Interkulturelles Fußballturnier und BAOBAB-Messe der Vielfalt

Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft 2026 nutzt NARUD e. V. die Begeisterung für den Fußball, um mit einem eigenen Fußballturnier mit Begleitprogramm ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus und Diskriminierung und um Vielfalt und Zusammenhalt in Berlin zu fördern. Außerdem ist das Turnier wie in jedem Jahr mit einem entwicklungspolitischen Thema verbunden: Bei der WM wird auch die Demokratische Republik Kongo vertreten sein. Das soll Anlass sein, um erneut auf die Lage in der DR Kongo hinzuweisen.

Hunger mit Menschenrechten bekämpfen! Welternährung jenseits von Produktionsmengen und Technologiefragen

Es wird mehr Nahrung als jemals zuvor produziert. Auch pro Kopf – Bevölkerungswachstum inbegriffen. Trotzdem hungern etwa 800 Millionen Menschen, leiden unter teilweise lebenslangen Folgen der Mangelernährung oder verhungern regelrecht. Als Lösungen wird seit Jahrzehnten „mehr Produktion“ durch „moderne Anbaumethoden“ propagiert.

Aber ob Gentechnik, Kunstdünger, Pestizide oder neue Drohnentechniken in der Landwirtschaft: Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit beantworten diese Ansätze nicht, oft verschärfen sie Diskriminierung und Ausgrenzung sogar.

KI – zwischen Produktivität und Verantwortung: Bewusste Nutzung einer Technologie, die unseren Alltag prägt

2. Juli, 10:00 Uhr

Chatbots wie ChatGPT gehören für viele längst zum Arbeitsalltag – sie werden genutzt, um schneller zu schreiben, zu recherchieren, zu übersetzen und zu planen. Gleichzeitig verbrauchen solche KI-Systeme enorme Mengen an Energie, ihre Entwicklung basiert auf oft unsichtbarer und schlecht bezahlter Arbeit im Globalen Süden, und die Macht über diese Technologie konzentriert sich in den Händen weniger US-amerikanischer Konzerne.

14. Asientag: Die Kraft der Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen spielen weltweit eine zentrale Rolle für gesellschaftlichen Wandel. Ob für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Klima- und Umweltschutz oder demokratische Teilhabe – überall setzen sich Menschen dafür ein, politische Prozesse mitzugestalten und nachhaltige Perspektiven für die Zukunft zu schaffen. Gerade in Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spannungen wird deutlich, wie wichtig solidarische Netzwerke und internationale Zusammenarbeit sind.