Im Podcast spricht Josephiene Kursawe (Organisationsentwicklerin, Medienpädagogin und Referentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung) mit Personen von Schulen unterschiedlichster Schulformen aus ganz Deutschland, die eins gemeinsam haben: Sie alle wollen Bildung für nachhaltige Entwicklung und globale Themen fest in ihrem Schulalltag verankern.
Die verschiedenen Folgen zeigen, an welchen unterschiedlichen Stellen die Schulen dabei stehen, welche Hürden zu überwinden sind und welche konkreten Projekte umgesetzt werden. Best-Practice-Beispiele zeigen, wie sie dies angehen und wie sie versuchen, Schule und Nachhaltigkeit neu zu denken. Dabei wird nicht nur sichtbar, wie divers das Thema BNE umgesetzt werden kann, sondern auch, wie unterschiedlichste Faktoren, von Standort bis Schulform, die Arbeit beinflussen, bereichern, aber auch vor Herausforderungen stellen.
Eine kurzen Übersicht über angesprochene Institutionen, Projekte und Förderer am Ende der jeweiligen Folge bietet den Zuhörenden zudem die Möglichkeit, konkrete Ansprechparter für die eigene Arbeit im Bereich BNE zu finden und neue, oft regionale, Fördermöglichkeiten kennenzulernen.
Der Podcast ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt. Lasst euch Inspirieren, findet neue Denkanstöße und Lösungen für eure Probleme und nutzt den Podcast um euch zu vernetzten und andere Schulen zu finden, die eine ähnliche Vision von Schule haben.
In Begleitung von Avatar Grünhild beginnt eine Mission zur Stärkung der Biodiversität in der Landwirtschaft. Spielerisch wird praxisorientiertes Wissen zu Biodiversität in Grünland, Acker, Waldrand, Gewässerrand, Hofstelle und Garten in 15 Levels vermittelt, verbunden durch Quizfragen. Den Abschluss bildet Level 16. Hier werden Biodiversitätsaspekte auf einem real existierenden landwirtschaftlichen Betrieb erhoben und gemeinsam mit den Landwirt:innen ein Hofporträt erstellt, das auf der Website publiziert werden kann.
Die Lernumgebung ist so konzipiert, dass die Lernenden interaktiv in ihrem Tempo lernen können und im Rahmen der technischen Möglichkeiten nicht nur Wissen erwerben, sondern immer wieder eingeladen werden, über eigene Werte und Haltungen zu reflektieren sowie Praxiserfahrungen (in den Badge Quests und in Level 16) zu sammeln.
Die Lernergebnisse zielen darauf ab, junge Menschen zu befähigen, Verantwortung für heutige und zukünftige Generationen zu übernehmen und aktiv zur gesellschaftlichen Transformation beizutragen.
Das Spiel wurde von einem interdisziplinären Expert*innenteam entwickelt und eignet sich insbesondere für den Einsatz an landwirtschaftlichen Fachschulen. Aber auch sonstige Interessierte können ihr Wissen über Biodiversität erweitern.
Für Lehrkräfte stehen pädagogische und didaktische Begleitmaterialien zur Verfügung.
Die vierteilige digitale Lernmodulreihe thematisiert globale Arbeits- und Produktionsbedingungen entlang internationaler Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, Auszubildenden Wissen über Arbeitsrechte, soziale Standards und globale Zusammenhänge zu vermitteln und sie zur Mitgestaltung einer menschenwürdigen Arbeitswelt zu befähigen.
Ausgehend vom Konzept der menschenwürdigen Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) behandeln die Module Themen wie Berufsbildung im Kontext nachhaltiger Entwicklung, internationale Kernarbeitsnormen, Arbeitsbedingungen im Agrarsektor sowie Herausforderungen in IT-Wertschöpfungsketten. Die Materialien sind methodisch vielfältig aufgebaut und für den Einsatz in der beruflichen Bildung – insbesondere im Kontext von BNE und Globalem Lernen – geeignet.
Modul 1: Berufsbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
Peer-Learning mit Fokus auf Selbststärkung, globaler Verflechtung des eigenen Ausbildungsplatzes und Perspektiven eines nachhaltigen Zusammenlebens.
Modul 2: Arbeitsrechte, Decent Work und internationale Kernarbeitsnormen am Beispiel der Plantagenwirtschaft
Vermittlung arbeitsrechtlicher Standards mit Reflexionsanlässen zu beruflichen Erfahrungen. Analyse eines Fallbeispiels zur Umsetzbarkeit globaler Normen.
Modul 3: Menschenwürdige Arbeit im Agrarsektor
Einblicke in die Situation saisonaler Arbeitskräfte in Deutschland und weltweit. Thematisierung lokaler Widerstände und globaler Handlungsoptionen.
Modul 4: Gute Arbeitsbedingungen in IT-Wertschöpfungsketten
Interaktives Planspiel zur Analyse komplexer Interessen von Stakeholdern entlang globaler Lieferketten.
Wie wir unsere Ernährung gestalten hat einen Einfluss auf unser Klima. Dies greift die 2021 eingeführte Zusatzqualifikation "Vertiefung für vegetarische und vegane Küche" in der Lehre zum Koch / zur Köchin ebenfalls auf. Denn auch die Nachfrage nach pflanzlichen und fleischlosen Alternativen steigt.
Das internationale Projekt "Kulinarische Kompetenzen für nachhaltiges Kochen" (CulSus) hat verschiedene Bildungsmaterialien hervorgebracht, die sowohl im Betrieb wichtige Impulse für eine klimabewusste Speisekarte setzen können als auch in der Lehre eingesetzt werden können.
Das Bildungsmaterial enthält Hefte zu einschlägigen Überthemen (Hülsenfrüchte, Fleischalternativen etc.), Videos und Rezepte.
Das Projekt wird im Rahmen der Europäischen Umweltschutzinitiative (EURENI) umgesetzt und vom Bundesumweltministerium gefördert.
Die afro-indigene Melissa Martínez lebt auf Roatán, einer kleinen Karibikinsel vor der honduranischen Küste. Tourist*innen aus dem Globalen Norden verbringen hier ihren Urlaub und genießen die weißen Sandstrände und teuren Ferienressorts.
Melissa lebt eine andere Realität, geprägt von häuslicher Gewalt und Perspektivlosigkeit. Doch sie nimmt ihr Schicksal nicht hin und beginnt sich aus den Zwängen zu befreien. Kraft zieht sie dabei aus ihrer Herkunft als Garífuna und entwickelt sich zu einer Kämpferin – für ihre eigenen Rechte und die ihrer Gemeinschaft. Denn nicht nur sie selbst, auch die Garífuna stehen vor existenziellen Bedrohungen.
Die Bildungsmaterialien beschäftigen sich mit der Geschichte der Garífuna in Honduras, häuslicher Gewalt und Empowerment, indigenen Rechten und Strategien der Garífuna zur Wiederaneignung ihres Landes und ihrer Kultur.
Die Materialien stehen zum kostenlosen Download bereit.
Der Klimawandel betrifft uns alle – Menschen, Tiere, Pflanzen und Naturräume. In einigen Weltregionen verschärft der Klimawandel schon jetzt den Hunger auf der Welt und nimmt vielen Menschen ihre Lebensgrundlage. Doch wie genau hängen denn unsere eigene Ernährung, die Lebensmittelverschwendung, die Landwirtschaft und Wasser damit zusammen? Was hat die Welthungerhilfe damit zu tun und wie können wir selbst etwas bewirken?
Die Wanderausstellung der Welthungerhilfe gibt genau darauf Antworten und regt zum eigenen Handeln und Mitmachen an. Sie besteht aus vier verschiedenen Stationen zu den unterschiedlichen Themengebieten Ernährung, Lebensmittelverschwendung, Landwirtschaft und Wasser und wie diese jeweils mit dem Klimawandel und der Hungerbekämpfung zusammenhängen.
Die Ausstellung zielt darauf ab, Jugendlichen (ab 14 Jahren) die engen Verflechtungen und Abhängigkeiten in unserer Welt aufzuzeigen und dabei zum Handeln im eigenen Umfeld zu ermutigen.
Interessierte Schulen können die Ausstellung (auch einzelne Themengebiete) kostenlos für ihre Schule anfragen. Die Welthungerhilfe unterstützt gerne bei der Planung und Organisation.
Viele Schulgelände in Deutschland wurden in den sechziger und siebziger Jahren geplant und sind von großen Beton- und Asphaltflächen bestimmt. Doch auch auf neu geplanten Schulgeländen dominieren oft versiegelte Flächen. Dies wird den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die zunehmend mehr Zeit auf dem Schulgelände verbringen nicht gerecht und ignoriert die Herausforderungen der Klima- und Biodiversitätskrise.
Der von der Deutschen Umwelthilfe e.V. organisierte Bundeskongress (14. und 15. Mai 2025 in Berlin und am 22. Mai 2025 online) stellt die Frage, wie Schulgelände biodiversitätsfördernd, klimaangepasst, gesund und sozial gerecht, kurzum zukunftsfähig gestaltet werden können. Der Bundeskongress bietet dazu an zwei Tagen vor Ort sowie an einem Tag online ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops, Arbeitsgruppen, Podiumsdiskussionen sowie Exkursionen an.
Tickets sind auf der Webseite des Veranstalters erhältlich. Für die beiden Tage in Berlin ist eine Anmeldung bis zum 30.04 möglich. Für den Online-Termin am 22.05 ist die Anmeldung bis zum 15.05 möglich.
Die weltweite Lage der Pressefreiheit ist auf einem historischen Tiefstand. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die Reporter ohne Grenzen (RSF) am 2. Mai 2025 veröffentlicht hat. In 90 von 180 beobachteten Ländern ist die Situation für Medienschaffende „schwierig“ oder „sehr ernst“. Dafür ist neben einer fragilen Sicherheitslage und zunehmendem Autoritarismus vor allem der ökonomische Druck verantwortlich.
Die RSF-Analyse zeigt, dass sich Medienschaffende und Redaktionen in allen Teilen der Welt zunehmend zwischen dem Streben nach redaktioneller Unabhängigkeit und ihrem wirtschaftlichen Überleben aufreiben.
Detaillierte Informationen und Infografiken zur weltweiten Lage der Pressefreiheit sind online abrufbar, die Weltkarte steht außerdem zum Download in druckfähiger Auflösung kostenlos zur Verfügung.
Wir alle leben in unserer Einen Welt. Diese Eine Welt ist vielfältig. KITA-Partnerschaften zwischen Einrichtungen im Globalen Süden und im Globalen Norden sind eine Bereicherung für alle Beteiligen. Durch die Begegnung und den Austausch ermöglichen sie Kindern, Erziehenden und Familien ein reales Lernen "in der Welt" statt einem theoretischen Lernen "über die Welt".
Die Broschüre „Treffpunkt Welt – Internationale KITA-Partnerschaften gestalten“ lädt pädagogische Fachkräfte dazu ein, gemeinsam mit Kindern, Familien und Kolleg*innen neue Perspektiven zu entdecken und die Vielfalt unserer Einen Welt erlebbar zu machen. Im Sinne des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fördert sie interkulturellen Austausch auf Augenhöhe und sensibilisiert bereits im frühkindlichen Alter für globale Zusammenhänge.
Mit praxisnahen Impulsen, wie dem „Partnerschaftsbaum“, Projektideen wie „sevengardens“ oder Lernboxen, bietet die Broschüre konkrete Anregungen zur Gestaltung lebendiger Partnerschaften zwischen Kitas im Globalen Süden und Norden. Dabei geht es konkret um den gegenseitigen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven.
Die Broschüre ermutigt dazu, bekannte Weltbilder zu hinterfragen, solidarisches Handeln zu fördern und Kinder spielerisch an Themen wie Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt heranzuführen. Sie zeigt auf, wie Kitas durch internationale Partnerschaften zu Lernorten werden können, die den Grundstein für eine zukunftsfähige und gerechte Welt legen.
In der Broschüre "Treffpunkt Welt finden Sie eine Vielfalt an Inspirationen rund um das Thema Internationale KITA-Partnerschaften sowie hilfreiche Praxis-Tipps von Expert*innen.
Wichtig: Die Broschüre steht in 4 Sprachen zum Download bereit: Deutsch, Englisch, Französich und Spanisch.
Mit dem neuen Förderprogramm unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagment und Ehrenamt (DSEE) gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Gruppen und Initiativen ohne eigene Rechtsform, die eine Aktion zu den 17 Nachhaltigkeitszielen umsetzen wollen.
"action! Aktiv für eine globale Welt" startet im April 2025 und läuft bis Ende 2027. Gefördert werden Bildungsaktionen, die in ländlichen oder strukturschwachen Regionen Deutschlands die globalen Themen unserer Zeit aus einer lokalen Perspektive betrachten und die Auswirkungen des eigenen Handelns in den Fokus stellen.
Inhaltlich soll die Bildungsaktion an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ausgerichtet sein. Die Bildungsaktion soll:
Die maximale Projektförderung beträgt 500 €. Um die Förderung zu erhalten, bedarf es keines eigenen finanziellen Anteils.
Ehrenamtlich Engagierte ab 18 Jahren können online einen Förderantrag stellen. Dazu gehören Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, nicht eingetragene Vereine und Vereine in Gründung.
Auf der entsprechenden Seite der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement finden sich viele hilfreiche Informationen. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer kostenlosen individuellen Beratung und ein orientierendes Online-Seminar am 14.04.2025. Darüber hinaus lassen sich Beispiele für Projekte finden sowie ein ausführliches FAQ.