Die OER-Strategie des BMBF beschreibt die Ausgangssituation und Handlungsfelder für die Förderung offener und freier Bildungsmaterialien und für die Entwicklung digitaler Bildung. Bildungsbereichübergreifend werden Ziele und Förderthemen beschrieben.
Die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung ist inzwischen nahezu unbestritten. Einen deutlichen Ausdruck findet dies in den von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 und ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG). Auch Unternehmen sind aufgefordert, ihre Kreativität und ihr Innovationspotenzial zu nutzen, um die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu meistern.
Das B.A.U.M.-Projekt befähigt Auszubildende und Nachwuchskräfte im Rahmen einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe dazu, anhand der 17 Nachhaltigkeitsziele Nachhaltigkeitspotenziale in ihrem Unternehmen zu erkennen, zu dokumentieren und Verbesserungen anzuregen.
Als SDG-Scouts®haben Auszubildende und Nachwuchskräfte aller Branchen die Chance, in ihrem Unternehmen Nachhaltigkeit voranzubringen. Zum Programm gehören drei ganztägige Workshops sowie zwei Praxisphasen in den Unternehmen. Ein Durchlauf dauert etwa 5-6 Monate, an dessen Ende eine Projektpräsentation und die Zertifizierung zum SDG-Scout steht.
Im Mittelpunkt steht dabei ein praktisches Nachhaltigkeitsprojekt, das die Auszubildenden und Nachwuchskräfte gemeinsam mit einem betrieblichen Paten entwickeln, durchführen und abschließend präsentieren.
Der in Hamburg ansässige Verband erhielt für das Projekt 2023 eine bedeutende Auszeichnung: den "Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung", der von der deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung verliehen wird.
Mit der Weiterbildung zu SDG-Scouts® haben schleswig-holsteinische Auszubildende und Nachwuchskräfte ab Juni die Chance, ihre Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Weitere Infos zum Projekt, den vergünstigten Konditionen und zur Anmeldung gibt es hier. Bei Fragen können sich Interessierte gerne an Lina Weigel wenden (+49 40 49 07 11 19, lina.weigel[at]baumev.de).
Neben dem Durchlauf im Juni in Bad Schwartau, Ostholstein wird es weitere Durchläufe ab Herbst 2024 und im Frühling 2025 geben.
Die "Was geht?"-Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung zum Krieg von Russland gegen die Ukraine widmet sich den aktuellen Entwicklungen, historischen Geschehnissen und derzeit offenen Fragen in Bezug auf den Krieg von Russland gegen die Ukraine. Darüber hinaus enthält sie Handlungsempfehlungen für den persönlichen Umgang mit der Thematik.
Das Begleitheft für Pädagoginnen und Pädagogen erscheint parallel zur "Was geht?"-Broschüre für Jugendliche zum Thema "Krieg von Russland gegen die Ukraine" und liefert Vorschläge für die pädagogische Arbeit zum Thema im Unterricht und in der Jugendarbeit. Neben einer kurzen Einführung ins Thema und der pädagogischen Arbeit dazu werden weiterführende Literaturangaben sowie Ansätze für die Gestaltung pädagogischer Sequenzen geliefert.
Die "Was geht?"-Reihe möchte jungen Menschen mit einem altersgerechten Format, einer modernen grafischen Gestaltung und einer persönlichen, emotionalen und lebensweltlichen Ansprache die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen ermöglichen. In den Materialien für Jugendliche wird jeweils ein Thema in informativen und aktivierenden Rubriken beleuchtet.
Die Weltkarte lädt zu einem Perspektivwechsel ein. Sie setzt erstmals die Antarktis ins Zentrum der Betrachtung und richtet den Fokus des interaktiven Bildungsmaterials auf das Thema Klimawandel.
Die Karte ermöglicht virtuelle Projektbesuche bei Partnern von Brot für die Welt in Ländern des Globalen Südens: Äthiopien, Ecuador, Bangladesch, Paraguay und Tuvalu. Sie zeigen eindrücklich die Ansätze unserer Partnerorganisationen im Kampf um Klimagerechtigkeit. Dabei geht es um Maßnahmen der Klimaanpassung an die auftretenden Klimaveränderungen und den Klimaschutz.
Im Forschungsbound kann das allgemeine Wissen um den Klimawandel getestet und erweitert werden und es gibt viel Wissenswertes aus der Antarktis zu erfahren. Der Bound der Brot für die Welt Jugend gibt ganz persönliche Einblicke in das Engagement von Jugendlichen hier und motiviert, selbst etwas für mehr Klimaschutz zu tun. Via Smartphone und Tablets können Schüler*innen und Jugendliche in der außerschulischen Bildungsarbeit spielerisch die Projekte erkunden. Zu jedem Lernspiel gibt es analoge Arbeitsmaterialien, die eine Binnendifferenzierung ermöglichen.
Mit bis zu 8.000 Euro (bzw. 4.000 Euro für Erstempfänger) fördert Engagiert die Welt gestalten (kurz: Engagiert) Bildungsprojekte in Deutschland, bei denen entwicklungspolitische Themen im Fokus stehen und globale Zusammenhänge beleuchtet werden. Vereine und Bildungseinrichtungen, die ihr Wissen über die Zusammenhänge der Einen Welt - zum Beispiel durch Seminare oder Workshops - vertiefen und vermitteln möchten, können eine Förderung beantragen.
Eine Besonderheit des Förderprogramms ist neben der schnellen Beantragung von Fördermitteln die Förderung rein ehrenamtlicher Vereine mit bis 90% sowie die Finanzierung einer Ehrenamtspauschale von bis zu 840 Euro pro Person und Projekt.
Das Förderprogramm wird von Engagement Global mit Mitteln des BMZ durchgeführt.
Die Erd-Charta formuliert einen Konsens über gemeinsame Werte und ist in einem zehnjährigen weltweiten Dialogprozess entstanden. Sie beschreibt eine Ethik der Nachhaltigkeit, an der wir uns als Einzelperson, Organisation oder als ganzes Land orientieren können. Mit ihren ethischen Grundsätzen motiviert sie, für einen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel tätig zu werden.
In dem zweiteiligen Erd-Charta-Training können Teilnehmende einen ganzheitlichen Zugang zu globalen Zusammenhängen und wertebasiertem Lernen kennenlernen und die Verbundenheit mit Allem erleben. Gemeinsam werden sie sich der Verantwortung bewusst, die Lebensfähigkeit, Vielfalt und Schönheit der Erde zu schützen.
Am ersten Wochenende des Trainings (13.–15. März 2026) lernen die Teinehmenden die Erd-Charta, ihren Entstehungsprozess und ihre Arbeitsweise und -philosophie kennen. Zudem werden verschiedene Methoden der Erd-Charta-Bildungsarbeit ausprobiert. In der Zeit zwischen den Seminaren erarbeiten die Teilnehmenden erste Ideen zu einer eigenen Erd-Charta-Aktion. Beim zweiten Wochenende (12.–14. Juni 2026) wird diese Idee weiter ausgearbeitet und die Teilnehmenden lernen eine Projektplanungsmethode kennen. Im Anschluss führen sie die Aktion durch und verfassen eine kleine Dokumentation.
Die Fortbildung findet in Köln statt, die beiden Termine sind nur zusammen buchbar!
Der Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V. ist ein 1986 gegründeter gemeinnütziger Verein, der seinen Schwerpunkt in der Förderung des Ökologischen Landbaus – besonders in der Region – sieht. Er berät Verbraucherinnen und Verbraucher zu einer genussvollen, gesundheitsbewussten und umweltverträglichen Ernährungsweise mit Bio-Produkten.
Diese Handreichung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Bildungsarbeit mit jungen Erwachsenen, die selbst Kochworkshops durchführen wollen. Das Material ist detailliert aufbereitet und liefert umfängliches Hintergrundwissen, didaktisierte Methoden und Workshopideen, sowie Rezepte und Anleitungen zum Nachkochen mit Jugendgruppen.
Kommentar einer unabhängigen Gutachterin im Auftrag des Portals Globales Lernen:
Die Handreichung bietet Multipikatorinnen und Multiplikatoren sowie Lehrkräften eine detailliert beschriebene Idee zur Durchführung von Kochworkshops, untermauert mit zahlreichen Hintergrundinformationen. Die Inhalte sind flexibel aufbereitet und somit an zeitliche und räumliche Bedürfnisse anpassbar. Das Heft ist in einer Art Baukasten-System erstellt. Verschiedene Lerneinheiten werden vorgestellt und sind unterschiedlich kombinierbar. Jede Lerneinheit enthält Fakten, Hintergrundinformationen, Anleitungen zur Durchführung, sowie Hinweise und weiterführende Links zur Weiterarbeit.
Das ASA-Programm ist ein Austausch- und Stipendienprogramm in 45 Ländern weltweit für junge Menschen, die mit ihrem Einsatz unsere Welt gerechter machen wollen. Teilnehmende unterstützen eines von über 100 entwicklungspolitischen Projekten und lernen in begleitenden Seminaren Neues über die Themen Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und Diversität.
Die Bewerbungsphase für 2026 startet am 1. Dezember, ab dann können sich Studierende und Menschen in oder mit Berufsausbildung im Alter zwischen 21 und 30 Jahren auf eines von über 100 Nachhaltigkeits-Projekten bewerben.
Teilnehmende erhalten ein Stipendium, das von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vergeben wird. Das Stipendium deckt die Reise- und Lebenshaltungskosten sowie die Auslandskrankenversicherung ab.
Egal ob im Bereich Umwelt, Soziales, Design, IT oder Naturwissenschaften: Durch das vielfältige Projektangebot ist für jede Fach- und Berufsrichtung ist das passende Projekt dabei.
Auf der Programmwebsite können Interessierte die vielfältigen Projekte entdecken, nach ihren Kompetenzen filtern und sich auf ein Wunschprojekt und bis zu 15 Alternativprojekte bewerben: https://asa.engagement-global.de/de/projektfinder
Das ASA-Programm ist bei Instagram unter @asa.programm zu finden.
Anlässlich des 65-jährigen Bestehens des ASA-Programms wurde ein Jubiläumsfilm produziert, der die Entwicklung und Bedeutung des ASA-Programms in den Mittelpunkt stellt. Persönliche Geschichten ehemaliger Teilnehmender, Partnerperspektiven sowie zentrale Meilensteine machen sichtbar, wie das Programm bis heute internationale Zusammenarbeit prägt.
Mit der neuen Jubiläums-Website wird zudem die Vielfalt des ASA-Programms präsentiert: von Zeitzeugnissen und Statistiken bis hin zu aktuellen Projekten und Stimmen aus dem weltweiten Netzwerk.
Im Herbst 2015 wurden von den Vereinten Nationen die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) verabschiedet, die an die Stelle der bisherigen "Millenniums-Agenda" treten und bis 2030 Gültigkeit haben sollen. Neu war, dass diese Ziele für alle Länder und Regionen gelten sollen.
Die vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V.(DEAB) entwickelte Ausstellung bietet auf insgesamt neun Roll-Ups Informationen zu den SDGs und den einzelnen Themenfeldern: Gutes Leben, Ernährung; Wirtschaft, Bildung, Ökologie und Kultur. Neben einer Einführung über den Stand der Dinge und die Dringlichkeit der SDGs beleuchtet die Ausstellung die einzelnen Forderungen, bietet ausführliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themen und zeigt konkrete nachhaltige Handlungsmöglichkeiten auf, wie beispielsweise die Aktion Handprint, welche den persönlichen Lebensstil auf ökologische Nachhaltigkeit hin prüft.