Career Gardeners widmet sich den Herausforderungen, mit denen sich junge Menschen mit Blick auf die Arbeitswelt konfrontiert sehen, wenn es darum geht, ihre Berufswünsche mit persönlichen Werten und ökologischen Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen.
In 6 Modulen führen kurzweilige Info-Seiten, Video-Interviews und interaktive Aufgaben durch die Themen: Von Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaangst, Anpassung und Transformation, Entwicklung von Soft Skills und Umgang mit Konflikten bis zu den Herausforderungen der Work-Life-Balance.
Zu den Modulen gibt es jeweils konkrete Umsetzungsvorschläge für die Bildungsarbeit (in non-formalen und formalen Kontexten).
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Partnerorganisationen in Österreich, Bulgarien, Italien, Polen, Spanien und Irland und baut auf deren Erfahrungsschatz (die Inhalte der Plattform stehen dementsprechend in sechs Sprachen zur Verfügung). Durch diese Kooperation können Materialien erstellt werden, die kultursensibel und breit anwendbar sind. Die direkte Beteiligung junger Menschen in die Gestaltung und den Feedbackprozess stellt sicher, dass die Ergebnisse nicht nur anwendbar sind, sondern auch den Bedürfnissen und Erwartungen der Zielgruppe entsprechen.
Die Klimakrise verschärft sich zunehmend. Doch anstatt in Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel investieren zu können, sind viele Staaten des Globalen Südens gezwungen, hohe Schuldenrückzahlungen an den Globalen Norden zu leisten.
Warum sind so viele Länder überhaupt kritisch verschuldet? Welche Bedeutung haben Schulden im kapitalistischen System? Wie hängen die Klima- und Schuldenkrise zusammen? Und welche historischen Verbindungen gibt es zum Kolonialismus?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der „Klima X Schulden-Akademie“. In den digitalen Sitzungen werden theoretische Grundlagen vermittelt, während das gemeinsame Präsenzwochenende den Fokus auf Lösungsansätze, globale Bewegungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten legt. Dabei geht es auch um die Frage, wie das erworbene Wissen in der politischen Arbeit genutzt und zur Förderung von Schulden- und Klimagerechtigkeit weitergetragen werden kann.
5 Online-Termine: Montags/Mittwochs im Mai/Juni, von 18–20 Uhr
7. Mai: Colonialism, empire, and finance: a short history
12. Mai: Ohne geht’s nicht?! Schulden im kapitalistischen System
19. Mai: Zwischen Staat und Markt: Technische Aspekte der Kreditvergabe
26. Mai: Dysfunktional und ausbeuterisch: Die internationale Schuldenarchitektur
2. Juni: Ein Teufelskreis: Klima- und Schuldenkrise
7.–9. Juni: Vom Wissen in die Praxis – Gemeinsames Präsenzwochenende in Zweischlingen, Bielefeld
Interessierte an Klimagerechtigkeit und globaler Gerechtigkeit, die sich mit anderen darüber austauschen möchten, sind herzlich eingeladen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Möglichkeit, am Präsenzwochenende in der Nähe von Bielefeld sowie an den Online-Sessions teilzunehmen. Zudem bietet die Akademie die Möglichkeit, das erworbene Wissen in der politischen Arbeit weiterzunutzen, als Multiplikator*in zu verbreiten und sich aktiv zu engagieren. Die Hauptzielgruppe sind junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren.
Für die Teilnahme an den Veranstaltungen sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wer nicht am Präsenzwochenende dabei sein kann, hat die Möglichkeit, sich für einzelne Online-Sessions anzumelden.
Im Rahmen des Projektes „Eine Welt vor der Linse“ wurden zwei Handreichungen entwickelt, welche sich vorwiegend an die 5. und 6. Klassenstufe richten. „Leela linst über den Tellerrand“ ist sowohl für Lehrende als auch und Lernende gedacht und kann im Klassenzimmer zum Wissenserwerb eingesetzt werden.
Die Themen umfassen die Eine Welt, Landwirtschaft, Biodiversität, Klima und mehr. Es gibt komplexere Texte, zu denen jeweils auch ein kurzer, einfacher Text mit einer Aufgabe. Ergänzt wird die Handreichung durch Interviews mit Menschen aus dem globalen Süden, Aufgabenblättern und Tipps.
Für Lehrende gibt es zusätzlich die Handreichung „Leela linst über den Tellerrand – Kurzfilme selber nach für Lehrkräfte“. Diese enthält neben den wichtigsten Informationen zum Filmdreh und –schnitt auch Anregungen zur Umsetzung dieser im Klassenzimmer mit empfohlenen Ablaufplänen, welche sich auf die Materialien beziehen. Die Handreichungen stehen für Sie zum Download auf unserer Webseite zur Verfügung.
Passend zu den Handreichungen gibt es Escape Games zu den Themen. Diese werden auf Nachfrage ausschließlich zum Download und selber Basteln angeboten.
Das Toolkit "Tourism-Lab – Rewriting Tourism Education" bietet eine Sammlung von Methoden und Materialien, die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dabei unterstützen, mit jungen Menschen kritisch über nachhaltigen Tourismus und seine globalen Auswirkungen zu reflektieren. Durch die Verbindung zu den eigenen Reiseerfahrungen junger Menschen schafft es einen praxisnahen und leichten Zugang zu den komplexen Zusammenhängen zwischen Tourismus, sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz.
Die Publikation wurde speziell für Jugendorganisationen und Bildungsreferentinnen und Bildungsreferenten in der formalen und non-formalen Bildungsarbeit entwickelt. Das Material bietet eine vielfältige Auswahl an interaktiven Methoden und pädagogischen Ansätzen, um das Thema nachhaltiges Reisen mit jungen Menschen zu erkunden und zu diskutieren.
Bei der Klimawaage 2.0 handelt es sich um ein umfassend überarbeitetes Bildungswerkzeug, das Schüler*innen ab Klasse 8 dabei unterstützt, die wirksamsten Hebel für Klimaschutz im Alltag zu erkennen und eigene Handlungsspielräume zu entdecken.
Die Klimawaage setzt bewusst nicht bei kleinteiligen Alltagstipps an, sondern bei den größten Hebeln nachhaltigen Konsums. Die Schüler*innen lernen, welche Maßnahmen wirklich wirksam sind, um ihren CO₂Fußabdruck zu reduzieren. Gleichzeitig rückt der Handabdruck in den Mittelpunkt: Wie können Menschen durch ihr Engagement Veränderungen im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld anstoßen? Die Materialien stärken die Selbstwirksamkeit der Lernenden, fördern Perspektivwechsel und helfen, wirksame von weniger wirksamen Maßnahmen zu unterscheiden.
Die kostenlose Unterrichtseinheit enthält auch eine Darstellung der Lernziele und Kompetenzen, des didaktischen Konzepts, Hintergrundinformation sowie druckfähige Arbeitsblätter und Lösungen.
Im Rahmen des Projekts „Bundesumweltspiele“ wird ein spielerisches Format zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen entwickelt, das sich an die Idee der Bundesjugendspiele anlehnt und von Schüler:innen an allen weiterführenden Schulen in Deutschland durchgeführt werden kann. Im Rahmen des Projekts wird das Spiel in einer Pilotphase in den Projektwochen im Sommer 2025 mit zunächst 12 Schulen bundesweit realisiert.
Ausgangspunkt ist eine Rallye, die einerseits Input liefert und die Schüler:innen andererseits ins Handeln bringt. Das Ganze wird kompetitiv und kooperativ durchgeführt.
Haben Sie Lust mehr zu erfahren oder mit Ihrer Klasse oder Projektgruppe mitzumachen? Melden Sie sich bei info@ecomove.de
Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.
Intakte Ökosysteme sind natürliche Klimaschützer. Wälder, Böden und Moore, Meere, Gewässer und Auen sowie naturnahe Grünflächen binden Kohlendioxid aus der Atmosphäre und speichern es langfristig. Im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesumweltministeriums soll der Zustand dieser Ökosysteme verbessert und ihre Klimaschutzleistung gestärkt werden.
Na Klima! ist eine Online-Weiterbildung, die sich an Erzieher*innen, Lehrer*innen (Elementar-, Primar- und Sekundarbereich) sowie andere Pädagog*innen aus dem schulischen wie außerschulischen Bereich richtet. Neben fundiertem Hintergrundwissen zu den Klimaschutzfunktionen unserer Ökosysteme werden viele digitale und analoge BNE-Bildungsmaterialien vorgestellt und ausprobiert. Ziel ist, diese Zielgruppe zu motivieren, Bildungsangebote aus dem Bereich „Natürlicher Klimaschutz“ in ihrer Bildungsarbeit einzusetzen.
Die Weiterbildung besteht aus drei Modulen, die entweder an einem Termin (Dauer ca. 5 Stunden) oder an drei Terminen von je 2 Stunden durchlaufen werden können.
Die Anmeldung zu der Weiterbildung erfolgt online.
Die NaturFreunde Deutschlands haben drei Bildungsvideos produziert, die die Zusammenhänge zwischen dem Thema Frieden und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen erläutern. Denn ohne die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals: SDG) zu erreichen, wird es keinen Frieden geben. Doch ohne Frieden wird die globale Staatengemeinschaft die SDGs nicht erreichen. Das ist ein echtes Dilemma, das viele Menschen beschäftigt.
Die drei jeweils zehnminütigen Videos beschäftigen sich mit folgenden Themen, die vermutlich für die meisten Menschen erst mal theoretisch und kompliziert klingen, auf anschauliche Weise: Frieden, Armut und Ressourcenausbeutung, Rohstoffverbrauch und Armut und Klimawandel im globalen Süden sowie industrieller Nahrungsmittelproduktion und Armut.
Um die Videos in einer Bildungsveranstaltung nutzen zu können, haben die NaturFreunde Deutschlands eine Methodenhandreichung erarbeitet. Die beinhaltet Methoden, Vorschläge zum Ablauf einer Bildungsveranstaltung, Hintergrundinformationen und kurze Begriffserklärungen.
Die Methodenhandreichung gibt Tipps für folgende Fragen:
Die Methodenhandreichung unterstützt Personen, die Bildungsarbeit in Ortsgruppen, Verbänden, Schulen und non-formalen Kontexten durchführen.
Das Thema Klimawandel ist täglich in den Medien präsent. In der Schule kann es in viele Lehrfächer eingebunden werden. Was der Klimawandel mit Flucht zu tun hat, erklärt die neue Ausstellung „Klimakrise und Flucht“.
Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, im Unterricht oder in Projektwochen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch über ein so wichtiges Thema zu kommen. Begleitendes Schulmaterial, wie Handouts und Videos, unterstützen die Unterrichtsvorbereitung.
Die Ausstellung kann von Schulen kostenlos bestellt werden.
Die Handreichung schafft eine Übersicht für Lehrkräfte und Bildungsakteure im Bereich des Globales Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung, um postkoloniale Perspektiven kennen zu lernen, sie systematisch auf die eigene Bildungsarbeit zu beziehen und so Bildungsarbeit dauerhaft zu transformieren.
Ziel ist es, neue entwicklungspolitische Perspektiven zu eröffnen und die dazugehörige Theorie mit der Bildungspraxis zu verknüpfen, um eine machtkritische Bildungsarbeit zu gestalten. Rassismus, Migrationspolitiken, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten sowie Korruption sind Phänomene, die zeigen, dass die koloniale Vergangenheit deutliche Spuren in der Gegenwart hinterlassen hat.
Dies wird in Lehrplänen und Schulbüchern jedoch kaum verhandelt. So wird die Chance mitunter vergeben, ungleichen Machtverhältnissen, Unterdrückungssystemen und Diskriminierungserfahrungen auf den Grund zu gehen. Für die Persönlich keitsentwicklung junger Menschen und ein kritisches Verständnis weltweiter Zusammenhänge wäre eine Auseinandersetzung hiermit jedoch hilfreich, um sachkundig und verantwortungsbewusst eine gerechte Welt mitzugestalten.
Mit dem Bildungsmaterial soll der Bogen geschlagen werden zwischen postkolonialen und globalgeschichtlichen Konzepten und der Bildungspraxis: In sechs Kapiteln werden konkrete Beispiele, neuste Entwicklungen im Globalen Lernen sowie das Potenzial außerschulisch-schulischer Kooperationen praxisnah zusammengestellt und erläutert.