Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein zentraler Ansatz, um gesellschaftliche Transformationsprozesse zu begleiten. Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang „Bildung – Nachhaltigkeit – Transformation“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde vermittelt fundiertes Fachwissen und praxisnahe Methoden, um eigene Bildungsangebote und Projekte im Kontext von BNE zu entwickeln und wirkungsvoll umzusetzen. Das Curriculum umfasst vielfältige Themen wie Bildungswissenschaften, Umweltpsychologie, Politische Bildung, Bildungslandschaften und Bildungsmarketing.

Das Studienangebot richtet sich an alle, die BNE in ihrer Arbeit vertiefen oder professionalisieren möchten. Neben der Teilnahme am vollen berufsbegleitenden Masterstudium ist auch die Teilnahme an einzelnen Modulen als Zertifikatskurs ist möglich. Der Zugang ist auch ohne vorherigen Bachelorabschluss und dank digitaler bzw. hybrider Lehrveranstaltungen unabhängig vom Wohnort möglich. Aktuell läuft der Bewerbungszeitraum für den Studienstart im September 2026.

Im Rahmen digitaler Informationsabende werden Inhalte, Aufbau und organisatorische Rahmenbedingungen des Studiengangs vorgestellt. Außerdem gibt es die Gelegenheit, Fragen zu klären. Der nächste Termin ist am 25.08. um 18:00 Uhr, online. Interessierte können sich mit einer kurzen Nachricht über bne-master(at)hnee.de anmelden. 

Denkrichtungen, Werte und Verhaltensweisen Andersgläubiger sind vielen Menschen fremd. Auch in einer multikulturellen Gesellschaft wie bei uns. Nicht selten führt Unwissen zu Unsicherheit, Ausgrenzung, verbaler und manchmal sogar körperlicher Gewalt.

Religionen-entdecken.de setzt sich ein für mehr Respekt und Toleranz. Mit der Vermittlung von Wissen über verschiedene Religionen will das Projekt Berührungsängste abbauen. Betreute Foren und Mitmachtools sollen die Kinder und Jugendlichen verschiedener Glaubensrichtungen spielerisch miteinander in Kontakt bringen und einen selbstverständlichen und fairen Umgang miteinander etablieren.

Eltern, Pädagog*innen und andere Erwachsene sind dazu aufgerufen, die Kinder bei ihren Erkundungen zu begleiten. Sie erhalten mit dieser Webseite viele Informationen und eine Plattform zum Austausch von Ideen.

Religionen kindgerecht mit KI entdecken

Der Kinder-Chatbot „Auxie“ demonstriert, wie eine kindgerecht konzipierte KI-Anwendung religiöse Bildung unterstützen kann. Der Chatbot der Seite „religionen-entdecken.de“ beantwortet Fragen rund um Religionen, indem er auf passende Artikel und Quellen der Seite verweist, und lädt zum Entdecken religiöser Vielfalt ein. Im Unterricht kann der Medientipp als Einstieg genutzt werden, um mit Kindern über Fragen zu Religionen zu sprechen und sie gleichzeitig über die Funktionsweise und die Nutzung von KI-Chatbots aufzuklären. 

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat gemeinsam mit UNICEF DEUTSCHLAND und EDUCATION-Y ein Angebotsformat für alle Schulformen entwickelt, das Schulen darin unterstützt, die UN Kinderrechtskonvention in den Mittelpunkt ihrer Planungen, Strategien und Praktiken stellen. Damit sind die Rechte der Kinder und Jugendlichen normativer Bezugspunkt schulischer Entwicklung, an denen sich eine inklusive, demokratische und respektvolle Schulkultur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausrichtet.

Das Programm ist in Struktur und Inhalt eng an die von UNICEF International begleiteten Rights Respecting Schools in Großbritannien angelehnt. Darüber hinaus unterstützt das Programm ausdrücklich alle Erwachsenen in ihrer Rolle als Pflichtenträger, die die Umsetzung der Rechte der Kinder und Jugendlichen gewährleisten.

Brot für die Welt sucht Freiwillige, die Lust haben, sich sozial zu engagieren und ein Jahr im Ausland in einem entwicklungspolitischen Projekt mitzuarbeiten. Ob Afrika, Asien oder Lateinamerika – rund 400 engagierte Freiwillige konnten im Rahmen des weltwärts-Programms bereits wichtige Lernerfahrungen in Projekten unserer internationalen Partnerorganisationen sammeln.

Brot für die Welt ist als weltweit tätiges Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland in mehr als 90 Ländern rund um den Globus aktiv. Seit 2008 entsendet die Organisation junge Erwachsene im Rahmen des weltwärts-Programms. 

Ab dem 15. August 2024 können sich Interessierte für einen Einsatz mit Ausreise im August 2025 bis zum 27.10.2024 bewerben. Brot für die Welt entsendet nach Costa Rica, Kambodscha und Sambia.

Die Auszeichnungen „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und „Schule der Nachhaltigkeit“ werden seit 2016 an Grundschulen in Hessen vergeben, die nachhaltige Entwicklung als Aufgabe der ganzen Schule umgesetzt und verankert haben.

Ziel der Auszeichnungen ist es, Schulen zu ehren, die sich im Unterricht und darüber hinaus systematisch, langfristig und umfassend Themen nachhaltiger Entwicklung widmen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihrer Schule implementiert haben. Gewürdigt wird das Engagement im Bereich Unterricht, Schulleben, Kooperation und Vernetzung, Partizipation und Kommunikation sowie Schulmanagement. Die Auszeichnungen orientieren sich an den von den Vereinten Nationen im September 2015 verabschiedeten 17 globalen Zielen nachhaltiger Entwicklung und dem Orientierungsrahmen zum Lernbereich Globale Entwicklung.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vergibt die Auszeichnungen in Abstimmung mit dem Kultusministerium Hessen. Bei der letzten Auszeichnungsrunde 2021 sind 17 Schulen in Hessen ausgezeichnet worden: Sieben Schulen für das Schuljahr der Nachhaltigkeit und zehn Schulen der Nachhaltigkeit. Die nächste Auszeichnung findet im Jahr 2023 statt.

Noch bis zum 30. September 2026 können sich interessierte Schulen und Nichtregierungsorganisationen (NROs) wieder für die Förderung ihrer Nord-Süd-Schulpartnerschaft im Jahr 2027 bewerben.

Das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) finanziert und begleitet Lernreisen zum Aufbau oder zur Festigung von Partnerschaften zwischen Schulen aus Deutschland und Schulen aus Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Südosteuropas. 

Die Teilnehmenden der von ENSA geförderten Schulpartnerschaften beschäftigen sich auf Grundlage der Sustainable Develpoment Goals (SDG) mit globalen Themen wie sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechten, Diversität und Nachhaltigkeit. Sie erleben durch die Lernreisen hautnah, wie globale Zusammenhänge funktionieren und welchen Einfluss jede einzelne Person darauf hat.

Die Anbahnungs- und Begegnungsreisen werden durch thematische Konferenzen und Workshops begleitet und mit bis zu 14.000 Euro durch ENSA unterstützt. Zusätzlich bietet ENSA zahlreiche Vernetzungs- und Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte an. ENSA ist Teil der Engagement Global gGmbH – der zentralen Anlaufstelle in Deutschland für zivilgesellschaftliches entwicklungspolitisches Engagement und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

Seit über 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels.

2026 lädt die Faire Woche alle Interessierten ein, die Vielfalt des Fairen Handels vor allem aus Sicht junger Menschen zu erleben und zu feiern. Vom 11. bis 25. September dreht sich alles um die vielseitigen Dimensionen des Fairen Handels.  Bei vielfältigen Events werden Menschen in ganz Deutschland über faire und nachhaltige Handelspraktiken informiert, bekommen die Vielfältigkeit des fairen Handels aufgezeigt und können sich von Geschmack & Qualität fairer Produkte überzeugen.

Faire Woche: Jetzt planen! 

Alle können mitmachen und zusammen mit engagagierten Leuten aus dem Umfeld eine eigene Aktion für mehr fairen Handel auf die Beine stellen. Auch für Schulen gibt es immer viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem fairen Schulstart für die neuen Klassen? Oder einem fairen Pausenstand, an dem faire Snacks verkauft werden? Oder einem fairen Schokokaden-Tasting? Für faire Produkte bei den geplanten Aktionen kann das Forum Fairer Handel Schulen eventuell mit einem finanziellen Zuschuss unterstützen. Anfragen dazu am besten per E-Mail an (info(at)forum-fairer-handel.de).

Ab sofort können Aktionen für die Faire Woche im Online-Kalender eingetragen werden. Außerdem stehen die neuen Materialien zur Fairen Woche zum Bestellen und Downloaden bereit – etwa das neue Faire Woche-Rezeptheft mit fairen Gerichten zum Nachkochen, fair gehandelte Produktproben, Plakate, Flyer, Sharepics und vieles mehr, um die eigene Aktion erfolgreich zu gestalten.

Wer steckt dahinter?

Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Den Höhepunkt der Fairen Woche bilden die Produzentenrundreisen, in deren Rahmen Vertreterinnen und Vertretern von Handelspartnern zu einer Rundreise eingeladen werden. Sie halten bundesweit Vorträge, besuchen Veranstaltungen und führen Gespräche mit Politikerinnen und Politikern sowie Journalistinnen und Journalisten.