Erklärvideo Portal Globales Lernen
- Weiterlesen über Erklärvideo Portal Globales Lernen
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
Die Kämpfe um Klimagerechtigkeit und queere Geschlechtergerechtigkeit sind präsenter denn je in gesellschaftlichen Debatten. Die Klimakrise löst jährlich unzählige Katastrophen aus und die globale Erwärmung ist auf dem Vormarsch, während Klimaaktivismus immer stärker kriminalisiert wird. Gleichzeitig nehmen mit mehr Sichtbarkeit für queere Menschen in der Gesellschaft auch queerfeindliche Diskriminierung und Gewalt zu. Wie können wir queere und Klimabewegungen verknüpfen und dadurch in dieser Situation gemeinsam stärker sein?
Im Rahmen des Projekts “KlimaQUEERechtigkeit” wurden Bildungsmaterialien zur Verbindung von Queerfeminismus und Klimagerechtigkeit erstellt. Die hier vorgestellten nicht-formellen Bildungsmethoden sollen Teilnehmende dazu anregen, wichtige politische Fragen zu Klimakrise, Patriarchat und Queerfeindlichkeit kennenzulernen, zu diskutieren und auf ihr eigenes Leben zu beziehen. Sie sollen kritisches Denken und Solidarität zwischen Klima- und queerer Bewegung fördern. Besonders wichtig ist dabei Solidarität mit Kämpfen für queere Geschlechtergerechtigkeit und Klimagerechtigkeit im Globalen Süden.
Das Handbuch enthält einleitende Kapitel mit mehr Hintergrundwissen zu KlimaQUEERechtigkeit, Checklisten für Akteur*innen aus Klima- und queerer Bewegung sowie des transformativen Lernens und neun Bildungsbausteinen, die alle unterschiedliche Zugänge zum Thema bieten.
In Zusammenarbeit mit China Labor Watch und Action Aid Frankreich deckt die Romero Initiative (CIR) im Toys Report 2024 erneut die prekären Arbeitsbedingungen in der Spielzeugproduktion auf. Im Fokus der Ermittlungen stand eine chinesische Spielzeugfabrik von Mattel, in der vor allem Barbies produziert werden.
Was Aktivist*innen vom dortigen Arbeitsalltag berichten, stimmt so gar nicht mit der feministischen Selbstdarstellung von Mattel überein: Massive Verletzung v. a. von Frauenrechten sowie systematische Benachteiligung von nicht-weißen Arbeiter*innen sind an der Tagesordnung. Daraus resultieren Forderungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation, die der Report aufgreift.
Der Bericht steht zum kosenlosen Download bereit.
Die Ausgabe 12/2023 der Zeitschrift „Eine Welt in der Schule – Aus der Praxis für die Praxis“ greift das Thema Materialien im Kontext des globalen Lernens auf. In Interviews und Beiträgen berichten Pädagog*innen von Materialien aus dem Projekt Eine Welt in der Schule und ihrem Einsatz in Unterricht und Projektwochen.
Dazu gehören u.a. die Regenwaldkiste, die Mexikokiste und die große Weltkarte sowie das Schokobag. Ergänzend dazu finden sich zwei Beiträge zum Thema Spiele und ihrer Anknüpfung an nachhaltige Themen, ein Beitrag zu Materialien zum Thema Glück und eine Rezension zu dem Bilderbuch Maulwurf und ich zum Thema Krieg.
Die Zeitschrift ist im Abonnement und im Einzelverkauf erhältlich.
Was geschieht mit der Nahrung, die wir verdauen, nachdem sie unseren Körper verlassen hat? Ist es Abfall, der weggeworfen wird, oder eine Ressource, die wiederverwendet werden kann? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Regisseur Rubén Abruña auf eine Suche durch 16 Städte auf vier Kontinenten. Am Ende findet er Lösungen für die Wiederverwendung menschlicher Ausscheidungen, die die globale Ernährungssicherheit, den Umweltschutz und die Hygiene verbessern und den Klimawandel eindämmen.
Der nicht nur informative und anregende, sondern auch unterhaltsame und humorvolle Dokumentarfilm bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit: Er kann in einzelnen Unterrichtsfächern wie Biologie, Erdkunde und Politik zum Einsatz kommen, eignet sich aber auch hervorragend für das fachübergreifende und fächerverbindende Lernen im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das IKF empfiehlt den Film für die Sekundarstufen II und I (ab Klasse 9).
Anlässlich des Welttoilettentages am 19. November 2024 bietet Thurn Film zusätzlich zum Kinofilm eine Kurzfassung von Holy Shit an (35 min. in deutsch voll synchronisiert, also keine
Untertitel).
the BOX 2.0 wurde für die Arbeit mit Jugendlichen ab 14 Jahren entwickelt, um einen vielfältigen Einstieg in die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) zu ermöglichen, und besteht insgesamt aus 18 Stundenbildern, 18 Challenges und einem Plakat, die im Sinn einer Bildung für nachhaltige Entwicklung konzipiert sind.
Durch vielfältige Ideenfindungsprozesse und spielerische Zugänge fördern die Methoden von the BOX 2.0 Kompetenzen, die für eine Transformation der Welt notwendig sind, wie beispielsweise Zusammenarbeit, Kreativität, Perspektivenwechsel und die aktive Auseinandersetzung mit Themen einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft. So erweitern die Lernenden ihr Repertoire nachhaltiger Handlungsmöglichkeiten.
the BOX 2.0 besteht insgesamt aus 18 Stundenbildern, 18 Challenges und einem Plakat, wobei die 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen den roten Faden darstellen. Die Stundenbilder und Challenges können in beliebiger Reihenfolge und auch unabhängig voneinander zum Einsatz kommen. Die Themen werden möglichst umfangreich behandelt; allerdings beziehen sich Informationen in manchen Stundenbildern konkret auf Österreich.
Alle Inhalte von the BOX 2.0 orientieren sich am Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Es wurde bewusst auf einen Lehrplanbezug verzichtet, da BNE als Querschnittsmaterie in alle Schulstufen und Fächer der Sekundarstufe II integriert werden kann. Zwar sind die Stundenbilder mit einer 50-Minuten-Taktung auf das österreichische Schulsystem ausgelegt, die Inhalte von the BOX 2.0 können aber selbstverständlich auch im außerschulischen Kontext eingesetzt werden.
Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. hat eine Präsentation zum Thema deutscher Kolonialismus, koloniale Kontinuitäten und postkoloniale Perspektiven erstellt.
Die Präsentation soll über grundlegende Aspekte der deutschen Kolonialgeschichte aufklären. Sie ist als Online-Selbstlerntool konzipiert und möchte vor allem Menschen, die wenig Erfahrungen und Wissen zum Thema deutscher Kolonialismus haben, einen Einblick und Überblick über die vielfältigen Themen geben, die durch die Kolonialzeit berührt werden. Dazu gehört die Beschäftigung mit den Perspektiven der Menschen aus den ehemaligen Kolonien, ihren Nachfahrinnen und Nachfahren sowie der Diaspora in Deutschland.
Menschen, die bereits Wissen über deutsche Kolonialgeschichte haben, können im zweiten Teil der Präsentation mit vertiefenden Informationen einsteigen. Es werden außerdem weiterführende Links und Literaturhinweise gegeben.
Seit 2022 hat die spendenfinanzierte Stiftung Bildung mit dem Förderprojekt-youstartN in allen 16 Bundesländern mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche in über 700 Schüler*innen-, Azubifirmen und -genossenschaften (kurz Schüfis) gefördert.
Unter Berücksichtigung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bekommen Jungunternehmer*innen von morgen bis zu 1.000 Euro Booster-Geld für kreative BNE- (Bildung für nachhaltige Entwicklung) Projekte oder Konzeptideen. Durch die praxisnahe Arbeit, zum Beispiel in nachhaltigen Schul-Cafés oder in Schüfis mit handwerklichem Fokus, lernen junge Menschen bereits ab der Grundschule erste wirtschaftliche Prozesse kennen – und das in unterschiedlichsten Berufsfeldern. Erfahrungen beim Gründen und in der Unternehmensführung von Schüler*innenfirmen fördern persönliche Stärken und Selbstwirksamkeit für einen leichteren Einstieg ins Berufsleben. Die aktuelle Fördergeldperiode endet am 31.10.2026.
Alle Projekte, die ihre Fördergeldanträge bis zum 14.06. einreichen, haben die Option auf einen Platz in den „Top 20“ des Jahres und damit die Chance auf weitere 3.000 Preisgeld beim Förderpreis-youstartN. Die Stiftung Bildung lädt die Besten der Besten nach Berlin ein und kürt durch eine renommierte Fachjury die drei kreativsten BNE-Projekte des Jahres. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis per Online-Abstimmung zu gewinnen. Der mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Förderpreis-youstartN wird am 30. September in Berlin vergeben.
Jeden Tag setzen sich Menschen überall auf der Welt mit all ihrer Energie für einen nachhaltigen Wandel ein. Auch viele Schüler*innen und Schulen in Deutschland sind aktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.
Your Global Story bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Ideen nach außen zu tragen und von Aktionen und Aktivitäten zu berichten und so auch andere zum Handeln zu motivieren. Your Global Story ist so gleichzeitig ein Ideenpool für Schüler*innen und Schulen, die sich auch für einen nachhaltigen Wandel einsetzen möchten.
Die Broschüre baut darauf auf, die Kämpfe von migrantischen Selbstorganisationen, Schwarzen Communities, postkolonialen und entwicklungspolitischen Gruppen zusammenzudenken, koloniale Kontinuitäten und Rassismus als globales Unrechtssystem zu analysieren sowie Dekolonisierung als breiteren Ansatz von gesellschaftlicher Transformation weltweit zu begreifen.