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weltwechsel ist die landesweite Veranstaltungsreihe zu globalen Themen in Mecklenburg-Vorpommern. Hier erfahren die Teilnehmenden, wie alles in dem eigenen Alltag mit anderen Menschen und Geschehnissen auf der ganzen Welt verknüpft ist. Dabei können sie ihren Blick sowohl für positive als auch negativen Folgen dieser Zusammenhänge schärfen: wie und warum kommt es dabei zu Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung auf unserem Planeten? Welche Lösungen und Gegenmodelle gibt es schon, um die negativen Folgen zu vermeiden?
Bei Vorträgen, Workshops, Filmen, Theater und vielem mehr können die Teilnehmenden nicht nur viel lernen, sondern auch miteinander in den Austausch kommen. Und das Beste: sie können gleich ausprobieren, was sie tun können, damit alle Menschen ein gutes Leben führen können – egal wie wir aussehen, wo wir geboren sind oder leben, wen wir lieben, an was wir glauben oder ob wir reich oder arm sind.
Die diesjährige Veranstaltungsreihe findet vom 05. - 24. Oktober 2026 statt.
Wir brauchen Vielstimmigkeit: für ein demokratisches Miteinander, für den Umgang mit aktuellen globalen Krisen, für die Suche nach einer global gerechten Welt – mit Lust zu Lernen und auf Aushandlungen. Dafür braucht es entsprechende Bildungsarbeit, es braucht Möglichkeiten zur pädagogischen Begleitung und schließlich auch Ihre / eure Nachfrage.
Für das Schuljahr 2026/27 bietet die BREBIT mit „UnLust auf Vielstimmigkeit“ ein facettenreiches Themenfeld mit vielen Anknüpfungsmöglichkeiten für den Schulunterricht und in außerschulischen Kontexten.
Hier gibt’s den neuen digitalen Katalog 2026/27. Bildungsakteur'innen können aus über 65 Projekttagen von qualifizierten Bildungsreferent*innen und unter kostenfreien Lernmaterialien – für alle Altersgruppen geeignet – auswählen und Angebote buchen. Alle Bildungsangebote knüpfen an übergreifende Themen des Lehrplans an: Nachhaltige Entwicklung / Lernen in globalen Zusammenhängen, Bildung für Akzeptanz von Vielfalt (Diversity) und Demokratiebildung.
Die Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage sind seit 23 Jahren Teil der politischen Bildung im Land Brandenburg. Das Team der BREBIT verbindet globale Perspektiven mit lokalen Fragen. Partizipativ, lebendig und im Nachdenken über die eigenen Lebenswelten, Weltvorstellungen und Handlungsmöglichkeiten ist das Team der BREBIT in jedem Jahr mit zahlreichen Bildungsangeboten am Start.
Die Referentinnen und Referenten kommen mit ihren Projekttagen an alle Schulen im Land Brandenburg, das Team der BREBIT unterstützt Schulen in der Planung von Projektwochen, fächerübergreifendem Unterricht und allen Fragen des Globalen Lernens.
Die Ausgabe der Zeitschrift "Weltsicht", herausgegeben vom Weltladen Marburg, beschäftigt sich im Jahr 2024 mit Wassergerechtigkeit. Wasser wird im Zuge des fortschreitenden Klimawandels ein wesentliches Thema der Zukunft sein. Darum wird ein Rundumschlag um das “blaue Gold” gemacht, das unser aller Lebensgrundlage ist. Erstaunlich ist, wie viele Initiativen sich mit Wasser und Wassergerechtigkeit beschäftigen. Und natürlich sind es noch viel mehr als die, die aus Marburg, aber auch aus dem Bundesgebiet vorgestellt werden.
Klimawandel und Migration stellen zwei scheinbar getrennte globale Herausforderungen dar. Sie sind jedoch untrennbar miteinander verbunden. Für dieses Thema in der Jugendarbeit entwickelte das Südwind-Projekt "Beyond the tales" einen Onlinekurs, ein Booklet, Leitlinien, Fallstudien und Info-Blätter.
Der Online-Kurs „Klimabedingte Migration: Globales Lernen und Jugendperspektiven“ ist in 3 Module unterteilt und besteht aus 14 Lektionen. Die erstellten Fallstudien zu Klimamigration in Ländern des Globalen Südens sollen helfen, ein tieferes Verständnis für die Auswirkungen von Klimamigration zu erlangen und vermitteln zu können.
Ein Blick hinter den Kulissen der Textilindustrie
Fairtrade setzt alles daran, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Textilarbeiterinnen und -arbeitern besser werden. Der Filmemacher André D'Elia hat sich in Indien umgeschaut und zeigt in dem eindrucksvollen Video, wie die Bedingungen in der dortigen Textilindustrie sind – und was Fairtrade konkret macht, um sie zu verbessern. Mit dabei ist auch die Influencerin und Journalistin Louisa Schneider.
Noch immer werden Arbeiterinnen und Arbeiter entlang der textilen Produktionskette systematisch ausgebeutet. Nur so können Unternehmen große Mengen an Kleidung innerhalb kürzester Zeit und zu Billigpreisen anbieten. Um zu erfahren, welchen Unterschied Fairtrade vor Ort macht, tauchen Dokumentarfilmer André D’Elia und Klimajournalistin Louisa Schneider tief ein in Indiens Textilindustrie.
Die Kampagne "Good Clothes, Fair Pay", auf die im Film Bezug genommen wird, ist eine EU-weite Bürgerinitiative, die existenzsichernde Löhne in der Bekleidungs-, Textil- und Schuhindustrie fordert. Weitere Informationen gibt es auf fashionrevolution.org/good-clothes-fair-pay/.
In diesem Handbuch fügen die beiden Autor*innen ihre Erfahrung aus vielen Jahren Naturbildungsarbeit und Globalem Lernen zusammen. Umfangreiche und erprobte Methoden inspirieren zum unmittelbaren und hautnahen Erleben der Elemente. Eine Vielzahl an spielerischen, forschenden und kreativen Zugängen, vor allem aber das direkte sinnliche Erfahren findet sich in den Praxisteilen.
Das Buch bietet mehr als nur praktische Anleitungen. Es führt den/die Leser*in durch fachlich-wissenschaftliche Hintergrundinformationen und zu vielschichtigen ökologischen Zusammenhängen. Der Blick wird dabei auf die Elemente als Grundlage für das Leben auf der Erde gerichtet und aktuelle Umweltveränderungen wie die Klimakrise miteinbezogen.
Begleitende Texte runden Theorie und Praxis des Handbuchs ab. Diese zeigen u.a. die Wichtigkeit von Naturerfahrung für die Entwicklung von Kindern hin zu selbstbewussten, selbstwirksamen und beziehungsfähigen Menschen auf.
Das Handbuch ist ein Fundus für pädagogische Fachkräfte und Menschen, die mit Kindern arbeiten, um für die Praxis aus dem Vollen zu schöpfen. Mit Kopf, Herz und Hand führt es in eine tiefere Auseinandersetzung mit Feuer, Wasser, Erde und Luft. Es zeigt in seiner Komplexität die Echtheit und Direktheit des Erlebens der Elemente. Damit dient es als Grundlage für tiefgehende Erfahrungs- und Entwicklungsprozesse, im Verstehen der Welt und in unserer Anbindung an das Ökosystem Erde.
Die Publikation ist gegen eine Versandkostenpauschale erhältlich unter: Markus.Hirschmann[at]Bildung-trifft-Entwicklung.de
Unsere Ernährungsgewohnheiten, sei es der Verzehr von Hühnerbrust, Burger-Patty oder Käse, haben weitreichende globale Auswirkungen auf Menschen, Ökosysteme und das Klima. Doch wie können die komplexen globalen Auswirkungen des Fleisch- und Milchkonsums in der außerschulischen Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verständlich und zielgruppengerecht vermittelt werden? Die neue Handreichung der ANU mit dem Titel "Von Hühnerfutter bis Fischfang: Globale Auswirkungen unseres Milch- und Fleischkonsums als Thema in der BNE" liefert hierzu sechs Lerneinheiten und Methoden.
Von Planspielen wie "Das schwimmende Hähnchen", das den Export von Geflügelfleisch nach Ghana thematisiert, über ein Regenwald-Mystery, in dem der Zusammenhang von Grillparty und Regenwaldabholzung aufzeigt wird, bis hin zu Methoden zum Wimmelbild "Ernährung - von Superkonsum bis Saatgutfestival": In der Handreichung werden die Lerneinheiten beschrieben, ihre Eignung für die Anwendung in außerschulischer BNE diskutiert und von Praxiserprobungen berichtet.
Die Handreichung steht kostenlos online zum Download zur Verfügung. Sie ist ein Ergebnis des ANU-Projekts GloPE 3 "Die globale Perspektive von Ernährung am Beispiel Milch- und Fleischkonsum". Das Projekt wurde gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Die Interkulturelle Woche 2026 findet vom 27. September bis 4. Oktober statt. Mit dem Motto dafür! sollte ganz bewusst ein positives Signal gesetzt werden in einer Zeit, in der Kräfte stärker werden, die eine Spaltung der Gesellschaft vorantreiben wollen, die eine Gruppe gegen die andere in Stellung bringen; eine Zeit, in der viele Debatten nicht miteinander, sondern unversöhnlich gegeneinander geführt werden.
In 2025 wurden 50 Jahre Interkulturelle Woche gefeiert! 1975 gegründet als "Tag des ausländischen Mitbürgers", hat sich die IKW zu einer der größten zivilgesellschaftlichen Initiativen in Deutschland entwickelt, die sich für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und ein gutes Zusammenleben aller Menschen einsetzt und Zeichen setzt gegen Rassismus, Diskriminierung und jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.
Die Interkulturelle Woche wird unterstützt und mitgetragen von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Vereinen, Bildungsträger*innen, Migrant*innenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen. In über 600 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der Aktionswoche.
Der NRO Report „Feminist Journeys“ enthält Anregungen und Beispiele aus der VENRO-Mitgliedschaft, welche Wege zur Überwindung von patriarchalen Machtstrukturen und hinzu einer feministischeren Welt beschritten werden können. Er gibt Impulse für Veränderungsprozesse.