Das zentrale Portal zum Globalen Lernen und
zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Kampagnen

0

Hier finden Sie eine Aufstellung – überwiegend mehrjähriger – internationaler, bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens. Aktuelle Kampagnen und Aktionen finden Sie auch hier.

| " | # | 3 | A | B | C | D | e | F | G | I | K | L | M | P | R | S | U | W | Z |
Projektbanner  Mehr.Wert!  Quelle: VEN
Immer wieder kommt es zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen durch Wirtschaftsunternehmen weltweit. Besonders globale Lieferketten sind davon betroffen. Dies geschieht auch durch deutsche Unternehmen und deren Tochterunternehmen oder Zulieferer. Um Menschenrechte in globalen Lieferketten effektiver zu schützen, hat der UN-Menschenrechtsrat die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in 2011 verabschiedet. Die Bundesrepublik Deutschland setzte die UN-Leitprinzipien Ende 2016 mit dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte um. Diese Form der nationalen Umsetzung bleibt jedoch hinter dem Anspruch der UN-Leitprinzipien zurück, da sie auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft abzielt. Das Projekt „Mehr.Wert! – Menschenrechte in globalen Lieferketten“ soll das verantwortliche Handeln in Niedersachsen für den Schutz von Menschenrechten in globalen Lieferketten stärken und ausweiten.
Titelseite Katalog BREBIT 2021  Quelle:brebit.org
Unter dem Motto "Zugriff verweigert - Digitalisierung global gerecht gestalten" fanden die 18. Brandenburger Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstagevom 16. August bis 3. Dezember 2021 in ganz Brandenburg statt und griffen das Vorjahresthema Digitalisierung und globale Gerechtigkeit nochmals unter anderen Blickwinkeln auf.
Demonstration gegen Kinderarbeit, Quelle: https://www.brot-fuer-die-welt.de
Die globale Kampagne 100 Millionen, in Deutschland unterstützt von Brot für die Welt, will Kinderarbeit bis 2025 weltweit beenden. Die Teilnahme daran soll darauf aufmerksam machen, dass man eine von 100 Millionen Personen ist, die Kinderarbeit nicht länger dulden.
Plan-Kampagne #GirlsGetEqual für mehr Gleichberechtigung
Frauen = Männer. Mit der Kampagne #GirlsGetEqual von Plan International will die Organisation die Welt nicht nur gerechter, sondern gleichberechtigt machen. Mit der Kampagne und unter dem Hashtag #GirlsGetEqual fordert Plan International echte Gleichberechtigung für Frauen und Männer: gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Möglichkeiten - überall auf der Welt, in allen Bereichen.
#KAUFNIX. Quelle: www.kaufnix.net
Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden. Die Deutsche Umweltstiftung startet deshalb eine langfristige Kampagne zur Förderung einer Zukunft, die sich vom Mantra des Wachstums emanzipiert. Es geht um die Vorstellung von beispielhaftem Engagement und das Bereitstellen konkreter Tipps für individuelle Handlungsmöglichkeiten gegen unbedachten Konsum.
Titelseite Flyer zur Kampagne #sporthandeltfair
"Sport handelt fair" steht für mehr globale Gerechtigkeit im Sport. In der bundesweiten Kampagne versammeln sich NGOs, Sportvereine, Verbände und Kommunen, die sich aktiv für die Themen Sport, Fairer Handel und Nachhaltigkeit einsetzen. Die Gründe: Weniger als 1% der weltweit gehandelten Sportartikel stammen aus fairer Produktion und aktuelle Sportevents haben allzu häufig fatale CO² - Bilanzen. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und negative Umweltauswirkungen sind leider vielfach die Norm. Mit den vielfältigen Angeboten der Kampagne können alle aktiv etwas dagegen tun: ob als Lehrer*in, Trainer*in, Vereinsmitglied, Fan oder Vertreter*in aus Verwaltung und Politik.
Die internationale Kampagne "350.org" hat das Ziel Auswege aus der Klimakrise zu suchen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zahl 350, denn 350 ppm ist das Höchstmaß von CO2, das unsere Atmosphäre tragen kann. Lokale Gemeinschaften sollen verändert, Politiker/-innen überzeugt und die Bewegung gestärkt werden. Teilnehmen kann jede/-r.
Die Action!Kidz-Kampagne der Kindernothilfe beschäftigt sich im aktuellen Schuljahr mit arbeitenden Kindern in Indien, Haiti und Sambia und lädt engagierte Klassen dazu ein, diese Kinder mit Spendenaktionen zu unterstützen. Im Mittelpunkt dieser Kampagne stehen die Auseinandersetzung mit dem Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ und das Recht auf Bildung als Ausweg aus der Armut.
Laufen, Spenden sammeln und Gutes tun – so lautet die Devise bei der Aktion LebensLauf. Seit 1996 engagieren sich freiwillige Unterstützer, die im wahrsten Sinne des Wortes aktiv gegen Hunger und Armut sein wollen. Über die Jahre ist die Idee auf viele weitere Sportarten übertragen worden. Und so laufen, springen, hüpfen, fahren und werfen engagierte Sportbegeisterte zugunsten der Welthungerhilfe.
Logo Aktion Rote Hand. Quelle: Aktion Rote Hand
In der Aktion Rote Hand haben Schulklassen die Möglichkeit, gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen zu protestieren. Sie beschäftigen sich im Unterricht mit Gewalt, die diese Kinder erleiden und ausüben und können zu einer eigenen Position diesbezüglich kommen. Sie können sich mit Fingerfarbe die Hände rot bemalen, sie auf ein Blatt Papier drücken und ihre Botschaft an die Politik darauf schreiben. Politikerinnen und Politiker werden in die Schule eingeladen und erhalten von den Jugendlichen zusammen mit den roten Händen den Auftrag, sich für die Kindersoldaten einzusetzen.