Zwischen Wandel, demokratischem Zusammenhalt und globaler Verantwortung: Entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit weiterdenken!

Globale Herausforderungen nehmen zu, internationale Zusammenarbeit ist unter Druck und demokratische Werte werden zunehmend infrage gestellt. Zugleich wächst der Wunsch vieler Menschen nach Orientierung, Zuversicht, Beteiligung und dem Gefühl, gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten zu wollen. Was bedeutet das für die entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit? Wie kann sie Perspektive bieten, demokratische Handlungskompetenz stärken und mehr Menschen für globale Zusammenhänge gewinnen? Welche neuen Bündnisse braucht es dafür und wie können Staat und Zivilgesellschaft ihre Funktionen und Rollen dabei optimal gestalten? 

Diesen Zukunftsfragen widmet sich am 26. November 2026 eine gemeinsame Konferenz von VENRO, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, EPIZ Berlin und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 

Aufbauend auf den Diskussionen eines Werkstattgesprächs im Juni 2026 richtet die Konferenz den Blick nach vorn. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie entwicklungspolitische Bildungs- und Inlandsarbeit in den kommenden Jahren wirksamer, sichtbarer und gesellschaftlich relevanter werden kann, um globale Verantwortung zu vermitteln, demokratische Resilienz zu stärken und neue Wege der Zusammenarbeit zu eröffnen. 

Gemeinsam bringen Teilnehmende unterschiedliche Erfahrungen zusammen, entwickeln neue Perspektiven und setzen Impulse für die Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes. Die Konferenz-Gastgeber_innen sind gespannt auf inspirierende Beiträge, kontroverse Diskussionen und den ergebnisorientierten Austausch mit Akteur_innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kommunen und Verwaltung und freuen sich mit Ihnen die Zukunft der entwicklungspolitischen Bildungs- und Inlandsarbeit gemeinsam weiterzudenken.