Der Klimawandel, wachsende globale Ungleichheiten und Veränderungen verlangen von Hochschulen, darauf in Lehre und Forschung zu reagieren. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Ausbildung von Lehrer*innen und Fachkräften zu.
Um diesen globalen Herausforderungen zu entsprechen, gilt der UNESCO-Bildungsansatz der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), der Menschen befähigen soll, sich an Gestaltungsprozessen für eine nachhaltige Entwicklung zu beteiligen. In der Umsetzung des UNESCO-Programms „BNE-2030" hat das Bundesbildungsministerium den Nationalen Aktionsplan BNE erstellt, der Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen verankern soll.
In der inklusiven Bildung ist diese Verbindung bislang noch selten systematisch verankert, obwohl BNE in allen Bildungsbereichen und Bildungsstufen aufgenommen werden soll. Genau hier setzt der Workshop an: Es werden inklusive BNE-Projekte aus der Hochschulpraxis vorgestellt, Raum für fachlichen Austausch mit Expertinnen und Experten gegeben und in Arbeitsgruppen gemeinsam erarbeitet, wie dieser Bereich in Lehre und Forschung gestärkt werden kann.
Der Workshop richtet sich an Lehrende und wissenschaftlich Mitarbeitende, die das Verhältnis von Nachhaltigkeit und Inklusion in ihrer Arbeit weiterdenken möchten. Vorkenntnisse im Bereich BNE sind nicht erforderlich. Neben fachlichen Impulsen bleibt viel Raum für den gemeinsamen Austausch und die Vernetzung untereinander.

