Ziel der Veranstaltung ist, dass Jugendliche ihre Fragen über Entstehung von Gewalt und ihre Auswirkungen an einen ausgewiesenen Experten stellen können. Weiterhin geht es auch darum, wie Gewalt vermieden werden kann und was sie dagegen tun können.
Als Gründer und bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld hat Prof. em Dr. Wilhelm Heitmeyer zahlreiche Forschungen im Bereichen wie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, ethnisch-kulturelle Konflikte, Islamismus und Rechtsextremismus durchgeführt.
In dem Veranstaltungsformat "Expertise in die Schule" stellen sich Expert*innen verschiedener Bildungs- und Forschungsbereiche in 90 Minuten den Fragen von Jugendlichen mit dem Ziel, dass diese die gesellschaftlichen und politischen Vorgänge verstehen und sich einmischen können.
Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen sind herzlich eingeladen, sich anzumelden und mit ihren Jugendlichen kostenlos teilzunehmen. Zur Vorbereitung ist es wichtig, dass die Jugendlichen vorher recherchieren und mit ihren Erkenntnissen ein Lernen auf gleicher Augenhöhe entstehen kann.

