Wer ernährt die Welt? Essen und Gerechtigkeit als Thema in der Grundschule

Unser Essen ist Teil globaler Zusammenhänge: Es verbindet Fragen von Landwirtschaft, Umwelt und Gerechtigkeit. Doch wie lassen sich diese Themen im Grundschulunterricht altersgerecht, multiperspektivisch und handlungsorientiert aufgreifen?

In dieser Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Perspektiven auf Ernährung und Landwirtschaft auseinander und fragen, wie Kinder dabei unterstützt werden können, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Positionen zu verstehen und eigene Standpunkte zu entwickeln. Dabei werden aktuelle Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens aufgegriffen.

Im Mittelpunkt stehen erprobte Unterrichtsideen und Methoden für die Grundschule, aus dem Projekt "Sozial-ökologische BNE im Sachunterricht der Grundschule" der Universität Kassel. Die Teilnehmenden erleben unter anderem ein Planspiel aus der Perspektive der Lernenden, lernen auch kurze anregende Methoden zum Thema kennen und reflektieren gemeinsam, welche Kompetenzen Kinder durch diese Zugänge erwerben können.

Darüber hinaus bietet die Fortbildung Raum für Austausch über den Umgang mit kontroversen Themen im Unterricht sowie den Transfer in die eigene Praxis.

Eingeladen sind Grundschullehrkräfte, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV), Ausbildungskräfte in Studienseminaren sowie schulisch und außerschulisch tätige Bildungsreferent*innen und Multiplikator*innen.

Die Fortbildung wird zu einem späteren Zeitpunkt auch in Marburg und Frankfurt angeboten (Termine folgen).