Wer entscheidet über die Zukunft? Jugendpartizipation und globale Gerechtigkeit mit Blick auf Afrika

Die Zukunft gehört der heutigen Jugend – und doch bleibt ihre Stimme oft ungehört, wenn es um Entscheidungen geht, die unsere Welt von morgen prägen.

In den letzten Jahrzehnten haben junge Menschen weltweit gezeigt, dass sie aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft teilhaben wollen. Bewegungen der Generation Z setzen sich gegen Machtmissbrauch, Klimakrise und Ungleichheit ein. Viele wollen nicht länger Zuschauer*innen sein.

Gleichzeitig steht die Generation Z weltweit vor der Situation, dass es ihr ohne tiefgreifende Veränderungen wirtschaftlich und sozial oft schlechter gehen wird als ihren Eltern. Diese Lage fördert sowohl das Streben nach solidarischen Veränderungen als auch Resignation und teilweise Zustimmung zu autoritären Lösungsversprechen.

Dieses widersprüchliche Streben ist Teil globaler Umbrüche: Machtverhältnisse verschieben sich, der Wettbewerb um Ressourcen nimmt zu, und auch Afrika steht im Zentrum geopolitischer Interessen – bei gleichzeitig hoher Schuldenlast vieler Länder.

Doch genau hierin liegt eine Chance: Afrika kann eine wichtige Rolle beim Aufbau einer besseren Weltordnung spielen – wenn junge Generationen wirksame Wege finden, sich Gehör zu verschaffen und mitzuentscheiden.

Leitfragen:

  1. Was bedeutet „Globale Gerechtigkeit“ und wie können Jugendliche dafür eintreten?
  2. Welche politischen und wirtschaftlichen Veränderungen braucht es für echte Mitbestimmung?
  3. Wie können junge Menschen aus Afrika stärker in globale Entscheidungsprozesse eingebunden werden?
  4. Welche Bildung und Finanzierung braucht es für mehr Teilhabe?
  5. Wie können Allianzen zwischen afrikanischen und europäischen Jugendorganisationen entstehen?

Diese Fragen sollen gemeinsam mit eingeladenen Gästen im Rahmen dieses runden Tisches diskutiert werden.

Wann: Mittwoch, den 22. April 2026, 17- 19 Uhr. 
Ort: Schiller- Bibliothek, Müllerstraße 149, 13353 Berlin und Online via Zoom