Das Seminar widmet sich einem zentralen Gerechtigkeitsproblem: Menschliche Lebensstile, die das Klima stark belasten, wirken sich extrem nachteilig auf das Leben zahlloser Menschen aus, die zum Klimawandel kaum etwas beitragen.
Vorgestellt werden Projekte, in denen sich Menschen auf verschiedene Arten darauf vorbereiten, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Gemeinsam werden Wege erkundet, wie ein schonenderer und gerechterer Umgang mit den Ressourcen dieser Welt aussehen kann.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Konzept des Handabdrucks – und damit auf der Frage, wie motivierende Wege in eine gerechtere Welt gestaltet werden können: Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur ein nachhaltigerer Lebensstil des Einzelnen, sondern auch die gemeinsame Frage, wie Strukturen so verändert werden können, dass möglichst viele Menschen ihr Leben mit wesentlich geringeren Treibhausgasemissionen organisieren und zu einer inklusiveren, partizipativeren Weltgesellschaft beitragen können.

