Transformation verkörpern Organisationen zwischen Haltung, Struktur & gelebter Praxis

Der Input von Elisabeth Yupanqui-Werner widmet sich Fragen und Strategien zur Transformation von Organisationen im Spannungsfeld von Anspruch und Realität. Ausgehend von Einblicken in den Aufbau kollegialer Führungsstrukturen bei adis e.V. sowie Erfahrungen aus der mehrjährigen Arbeit in der Weiterbildung „Transformative Leadership“ werden Erfolge, Herausforderungen und Umwege auf dem Weg zu gerechteren und nachhaltigeren Organisationsformen beleuchtet.

Darüber hinaus werden Perspektiven aus der diskriminierungskritischen Organisationsentwicklung sowie der somatischen Praxis aufgegriffen. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie Prinzipien globaler Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit nicht nur konzeptionell verankert, sondern auch im Organisationsalltag umgesetzt werden können und welche Rolle dabei Körperwissen, kollektive Prozesse und politisierte Heilung spielen.

Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – von Rechtsruck über Ressourcenknappheit bis hin zu Transformations- und Schrumpfungsprozessen in NGOs – bietet der Input Raum für die Auseinandersetzung mit Fragen nach tragfähigen Wegen zwischen individueller, kollektiver und institutioneller Ebene.

Sprache: deutsche Lautsprache

Die Veranstaltung ist Teil der Online-Veranstaltungsreihe zu Solidarität in Krisenzeiten und des Projekts: Was hält die Welt zusammen.