Wie können wir unsere Ernährungssysteme ökologisch, sozial gerecht und zukunftsfähig gestalten? Dabei geht es um den ganzen Weg unserer Lebensmittel: vom Anbau über Verarbeitung und Handel bis zur Zubereitung und zum Essen – und darum, was das für Menschen und Umwelt bedeutet.
Agrarökologie verbindet praktische Ansätze mit wissenschaftlicher Forschung und einer sozialen Bewegung, die sich für gerechte Ernährungssysteme einsetzt. Bei den Tagen der Agrarökologie 2026 kommen Menschen aus diesen Bereichen zusammen. Bereits zum dritten Mal richtet der Weltfriedensdienst e. V. die Veranstaltung gemeinsam mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen aus.
Zum Auftakt gibt Sambu Seck von der Partnerorganisation KAFO in Guinea-Bissau einen Impuls zu „Resilienz durch Vielfalt“. Er bringt Erfahrungen mit Waldgärten mit, in denen landwirtschaftliche Kulturen unter Bäumen wachsen. In drei Workshops geht es um verständliche Kommunikation, die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg und Kooperationen zwischen Initiativen. Eingeladen sind sowohl bereits Aktive wie Interessierte.
Der zweite Termin findet am 7. November 2026 in Hof Sonnenwald im Nord-Schwarzwald statt. Die Veranstaltungen sind ist kostenfrei.

