Ehrenamtliche Vereine sind ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens vor Ort. Sie bringen Menschen zusammen und fördern demokratische Strukturen. Gleichzeitig stellen sich rechtliche Fragen, etwa im Umgang mit rassistischen Parolen im lokalen Sportverein, beim Schutz vor rechtsextremer Einflussnahme oder hinsichtlich der häufig erhobenen Forderung nach vermeintlicher politischer Neutralität von Vereinen.
Die Veranstaltung thematisiert juristische Möglichkeiten und Grenzen, Vereine gegenüber extrem rechten Positionen – insbesondere auf Satzungsebene – abzusichern. Zudem wird erläutert, in welchem Umfang sich ein Verein politisch positionieren darf, ohne die Gemeinnützigkeit zu gefährden. Die inhaltliche Leitung übernimmt Maik Kristen, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Vereinsrecht, insbesondere zu Satzungsfragen.
Der Workshop ist kostenlos und findet online per Zoom statt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz, der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern sowie von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.
Der Online-Workshop findet im Rahmen der Reihe „Nicht neutral … Demokratie stärken“ statt.

