Pflanzen erscheinen auf den ersten Blick still und unpolitisch. Doch bei genauerem Hinsehen erzählen viele von ihnen Geschichten von globalen Handelsbeziehungen, Kolonialismus, Landnutzungskonflikten, Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit. Pflanzen sind eingebunden in politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse – sie sind zutiefst politisch.
Der Workshop lädt dazu ein, Pflanzen als Türöffner für globale Zusammenhänge zu entdecken: Wie werden Pflanzen zu politischen Akteurinnen? Welche Geschichten von Ausbeutung, Widerstand und Transformation sind mit ihnen verwoben?
Die Teilnehmenden lernen Methoden kennen, um diese Themen anschaulich und motivierend in Bildungsformaten umzusetzen – und Menschen zu ermutigen, sich aktiv an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu beteiligen.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Fortbildungsreihe "Globales Lernen in Aktion" und richtet sich an Aktive in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit - an Multiplikator*innen, Bildungsreferent*innen und Lehrkräfte, die neue Lehr- und Lernmethoden außerhalb von (Klassen-)Räumen kennenlernen und ausprobieren möchten.
Das Programm und eine Anmeldemöglichkeit gibt es über den untenstehenden Link.
Der Workshop ist als Lehrkräfte-Fortbildung in RLP anerkannt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Kosten für Verpflegung werden durch die Veranstalter*innen übernommen. Die Fahrtkosten können nicht erstattet werden. Die GLIA wird von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Rheinland-Pfalz (ANU RLP) e. V., der Lokalen Agenda 21 Trier e. V. und dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e. V. veranstaltet.

