Den städtischen, öffentlichen Raum nutzen Menschen täglich für Mobilität, soziale Interaktionen, Konsum, Freizeitgestaltung, politische Beteiligung und vieles mehr.
Der Stadtraum ist geprägt von Begegnungen und Konflikten, von permanenten Veränderungen, von unterschiedlichen Interessen. Die Stadt ist Austragungsort und zugleich Gegenstand gesellschaftlicher Konflikte, politischer Kämpfe und demokratischer Zivilgesellschaft.
Akteure der politischen Bildung können die Stadt aber auch als Lern- und Bildungsraum begreifen und nutzen. Insbesondere für den Bereich der niedrigschwelligen, aufsuchenden politischen Bildung bieten Formate im Stadtraum wichtige Potenziale.
Die Fortbildung thematisiert, welche Möglichkeiten der politischen Bildungsarbeit der Stadtraum eröffnet, wie die Bildungsarbeit für verschiedene Alters- und Zielgruppen methodisch interessant gestaltet werden kann und wie das Spannungsfeld zwischen Bildungsanliegen, urbaner Umgebung und Partizipation der Teilnehmenden produktiv genutzt werden kann. Außerdem geht es darum, welche Grenzen und Herausforderungen das Arbeiten an verschiedenen Orten im Stadtraum mit sich bringt und wie die kennengelernten Ansätze in die eigene Bildungspraxis übertragen werden können.

