Ökozid: Internationales Recht gegen schwere Umweltzerstörung?

Sollte die massive Zerstörung von Umwelt und natürlichen Lebensgrundlagen als Verbrechen verfolgt werden? Im Rahmen eines Mittagsgesprächs diskutieren die Teilnehmenden das Konzept von Ökozid und die Chancen und Herausforderungen seiner rechtlichen Umsetzung.

Die Zerstörung von Ökosystemen und massive Umweltverschmutzung können Menschen und Gesellschaften über Generationen hinweg betreffen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Forderung an Bedeutung, besonders schwere Formen der Umweltzerstörung als Ökozid anzuerkennen und Verantwortliche stärker in die Pflicht zu nehmen.

mit:

  • Wolf-Christian Hingst, Stop Ecocide Deutschland
  • Mariel Wendel, Referentin im Referat G I 3 „Informationsfreiheitsrecht, Aarhus-Konvention, Umwelthaftungs- und -strafrecht, Bessere Rechtsetzung“, BMUKN
  • Moderation: Dr. Ekkehard Griep, DGVN-Vorsitzender