Gewalt beherrscht das Leben vieler Frauen in Lateinamerika. Die UN-Wirtschaftsorganisation für Lateinamerika und die Karibik hat mehr als 19.000 Femizide in den vergangenen fünf Jahren gezählt. Pro Tag wurden also elf Frauen aufgrund ihres Geschlechts ermordet. Besonders indigene Frauen werden in der oft noch patriarchal geprägten Gesellschaft nicht nur als Frauen, sondern auch als Teil von indigenen Völkern diskriminiert. Dennoch stemmen Frauen vielerorts den Alltag. Wie ist die Lage vor Ort und welche Perspektive gibt es? Gibt es vergleichbare strukturelle Probleme auch hier in Deutschland?
Bei der Veranstaltung bekommen die Teilnehmenden Einblicke zur globalen und lokalen Perspektive von Gewalt gegen Frauen. Sie hören aus erster Hand, wie Netzwerke der Solidarität Frauen stärken, damit sie ihre Rechte einfordern und selbstbestimmt Perspektiven für sich und ihre Familien entwickeln können.
Darüber diskutieren die Adveniat-Partnerinnen Zita Suárez aus Ecuador und Ana González aus Mexiko sowie Adveniat-Geschäftsführerin Tanja Himer.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Eröffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion im Erzbistum München und Freising statt.

