Multiplikator:innenfortbildung: Textile Nachhaltigkeit – Verstehen. Vermitteln. Handeln.

Die Fortbildung der Hope Foundation verbindet Hintergrundwissen zur globalen Textilindustrie mit praktischen Möglichkeiten für die Bildungsarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Herstellung und der Konsum von Kleidung, die Bedeutung von Mode für junge Menschen sowie die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Textilindustrie. Interaktive Methoden und praktische Übungen zeigen, wie diese Themen altersgerecht und lebensnah vermittelt werden können.

Tag 1 – Textilien verstehen & Methoden entdecken

Der erste Tag vermittelt grundlegendes Wissen über die globale Textilindustrie und ihre Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Im Fokus stehen unter anderem Textilproduktion, Materialien, Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kindern im Alter von 9–12 Jahren: Welche Bedeutung hat Kleidung für sie und welche Faktoren beeinflussen ihr Konsumverhalten?

Im Methoden-Café stellt die Hope Foundation interaktive Methoden für die Bildungsarbeit vor. Die Teilnehmenden können diese selbst ausprobieren und kennenlernen – unter anderem zu Fast Fashion, Fair Fashion, Textilfasern, Transparenz und Siegeln.

Tag 2 – Vom Wissen zum Handeln

Am zweiten Tag stehen konkrete Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt: Was können Erwachsene tun und welche Möglichkeiten haben Kinder und Jugendliche, selbst aktiv zu werden?

Die Hope Foundation stellt verschiedene Ansätze vor – darunter Reparieren, Wiederverwenden, Secondhand, Teilen, Recycling und Upcycling.

Außerdem wird thematisiert, was mit ausgedienter Kleidung passiert und wohin gebrauchte Textilien gelangen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie diese Zusammenhänge für Kinder und Jugendliche verständlich, anschaulich und handlungsorientiert vermittelt werden können.