Wie wir ökologisch und sozial gerecht unterwegs sein können
Mobilität ist eine Grundlage gesellschaftlicher Teilhabe – vom Einkauf über den Arbeitsweg bis hin zu Reisen. Gleichzeitig stehen Verkehrssysteme vor großen Herausforderungen: CO₂-Emissionen, Lärm und hoher Flächenverbrauch belasten Umwelt und Lebensqualität. Zugleich ist Mobilität nicht für alle gleichermaßen zugänglich, insbesondere im ländlichen Raum.
Wie kann Mobilität so gestaltet werden, dass sie nachhaltig, sozial gerecht und inklusiv ist?
Das fünftägige Seminar beleuchtet unterschiedliche Aspekte zukunftsfähiger Mobilität und setzt sich mit strukturellen und individuellen Handlungsmöglichkeiten, inspirierenden Initiativen sowie Engagement für eine Mobilitätswende auseinander.
Inhalte des Seminars
- Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen sowie der Nutzung von Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrad und Fußverkehr
- Perspektiven auf Gerechtigkeit, Inklusion und globale Zusammenhänge
- Exkursion nach Brandenburg an der Havel mit einem Praxis-Check verschiedener Verkehrsmittel und Infrastrukturen
- Kennenlernen von Initiativen wie der emissionsfreien Schokofahrt, die Gütertransport per Lastenrad erprobt
- Entwicklung eigener Ideen für Engagement und Austausch mit anderen Teilnehmenden
Das Seminar bietet
- ein interaktives und vielseitiges Seminarprogramm
- vegetarisch-vegane Verpflegung an der Havel
- ein Bildungshaus, in dem Nachhaltigkeit erlebbar wird – vom Lehmgebäude über Upcycling bis zur Photovoltaikanlage
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an alle, die sich fünf Tage lang intensiv mit zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität beschäftigen möchten. Um eine barrierearme Teilnahme zu ermöglichen, sind keine gemeinsamen Fahrradtouren für die gesamte Gruppe vorgesehen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Teilnahme im Rahmen von Bildungszeit oder Bildungsurlaub ist möglich.

