Lithium gilt als zentraler Rohstoff für die Energiewende und wird aufgrund seiner Bedeutung für Batteriespeicher häufig als „weißes Gold“ bezeichnet. Mit der steigenden Nachfrage werden weltweit neue Vorkommen erschlossen, darunter auch geplante Abbauprojekte in Deutschland, beispielsweise in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Die Fachveranstaltung beleuchtet den Lithiumabbau in Deutschland, Europa und Ländern des Globalen Südens und thematisiert dessen Auswirkungen auf Umwelt, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit. Im Fokus stehen unterschiedliche Perspektiven auf Nutzung und Gewinnung des Rohstoffs sowie die Frage, unter welchen Bedingungen Lithiumabbau zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann.
Diskutiert werden verschiedene Handlungsansätze, darunter die Begrenzung des Abbaus, eine stärkere Förderung im Globalen Norden oder die Gewinnung im Globalen Süden unter Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards sowie mit höherer lokaler Wertschöpfung.
Referent*innen sind Elisa Thomaset (angefragt), Karolina Zizkova (angefragt), Jens Weber (angefragt), Veronica Gostissa (angefragt) sowie eine Vertretung von Neptune Energy.
Ergänzend ist am Abend eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorgesehen, die unabhängig vom Workshop besucht werden kann.

