Klimaneutral? Von wegen! Stimmen aus dem peruanischen Amazonas zu Kohlenstoffmärkten und deren Auswirkungen auf indigene Territorien

Kohlenstoffmärkte gelten vielfach als Instrument zur Bewältigung der Klimakrise, indem Emissionen des Globalen Nordens durch Klimaschutzprojekte im Globalen Süden ausgeglichen werden. In der Praxis zeigen sich jedoch erhebliche Diskrepanzen zwischen diesem Anspruch und den tatsächlichen Auswirkungen vor Ort.

Im Rahmen der Veranstaltung berichten eine indigene Führungspersönlichkeit aus Peru und eine Rechtsanwältin über die Folgen des Kohlenstoffhandels im peruanischen Amazonasgebiet. Vorgestellt werden zudem alternative Ansätze, die die Lebensbedingungen Indigener Gemeinschaften nachhaltig verbessern, ohne auf Kohlenstoffmärkte zurückzugreifen. Ergänzend werden Perspektiven für Engagement und Handlungsmöglichkeiten in Deutschland diskutiert. Ein informeller Austausch im Anschluss bietet Raum für vertiefende Gespräche.