Klimagerechtigkeit (wieder) zum Thema machen. Methoden-Fortbildung zu den Projekten #meinklima und „Gutes Klima für alle*!“

Die Klimakrise wird zunehmend als soziale Krise verstanden, die eng mit Fragen globaler und sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist. Besonders betroffen sind jene Menschen, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben – sowohl weltweit als auch in Deutschland. Gleichzeitig erreichen bestehende Klimaschutzbewegungen häufig nicht junge Menschen, die von Mehrfachbenachteiligung betroffen sind, etwa durch Armut, Bildungszugang, Migration oder Behinderung.

Das Modellprojekt #meinklima (2023–2025) sowie die Projektstelle „Gutes Klima für alle*!“ setzen hier an und stellen marginalisierte Jugendliche in den Mittelpunkt. Im Rahmen dieser Arbeit wurden Methoden entwickelt, die eine stärkere Beteiligung dieser Zielgruppen am Diskurs über Klimakrise und Klimagerechtigkeit ermöglichen und dabei auch Themen wie Rassismus, Kolonialismus und soziale Ungleichheit einbeziehen.

Die Fortbildung bietet Einblicke in die Projektarbeit und stellt ausgewählte Methoden vor, die gemeinsam erprobt werden. Zudem wird die partizipative Arbeit mit Jugendlichen, insbesondere im Bereich Social Media, thematisiert. Ziel ist es, Fachkräften Impulse für die eigene Praxis zu geben und Raum für Austausch über neue Ansätze in der Klimabildung mit Jugendlichen zu schaffen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der politischen Jugendbildung und wird im Rahmen des Programms politische Jugendbildung im AdB gefördert. Veranstaltungsort ist die Ferienstätte Dorfweil.