Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund der Bewertung sozio-ökonomischer Herkunft oder sozialer Stellung. Das Seminar bietet Raum, sich vertieft mit diesem Thema auseinanderzusetzen – entlang zentraler Fragen:
- Welchen Einfluss hat die eigene Herkunft auf den Zugang zu Bildung?
- Was bedeutet Klassismus im Kontext von Freiwilligendiensten?
- Wie hängt Klassismus mit Gender, Rassismus und weiteren gesellschaftlichen Machtverhältnissen zusammen?
Da vieles als „normal" und selbstverständlich erscheint, ist es notwendig, die Wahrnehmung für eigene Privilegien und Erfahrungen mit Benachteiligung zu schärfen. Mit Hilfe interaktiver, biografischer Methoden wird die eigene Position reflektiert und ein Austausch über damit verbundene Erfahrungen von Privileg oder Benachteiligung angeregt. Einbezogen werden dabei Strukturen von Dominanz und Unterdrückung sowie das Zusammenspiel individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebenen.
Ein besonderer Blick gilt der Frage, welche Bedeutung all dies im globalen Kontext und speziell im geplanten Projekt im Rahmen des eFeF-Programms haben kann – und welche ersten Veränderungen im eigenen Umfeld möglich sind.

