Kinder und Jugendliche sind weitaus häufiger von Ausbeutung und Menschenhandel betroffen, als bekannt ist. Sie werden zu sexuellen oder kriminellen Handlungen, zur Arbeit oder zum Betteln gezwungen. Viele von ihnen werden nie als Betroffene erkannt oder geschützt.
Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat Deutschland 2022 für getroffene Maßnahmen gewürdigt, insbesondere die Verabschiedung eines Kooperationskonzepts auf Bundesebene zum Schutz und zur Unterstützung von Kindern, die Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung wurden. Er empfahl jedoch weitergehende Gesetzesanpassungen und Maßnahmen, um die Rechte betroffener Kinder und Jugendlicher umfassend zu schützen.
Was wurde seitdem umgesetzt? Was ist noch offen? Und was muss die Bundesregierung bis zur nächsten Staatenüberprüfung unbedingt angehen? Diesen Fragen geht die Veranstaltung gemeinsam mit den Teilnehmenden nach.

