KI und globale Gerechtigkeit: Technik verstehen, Macht hinterfragen, Zukunft gestalten

Künstliche Intelligenz (KI) kann Texte und Bilder erstellen oder bei der Planung von Bildungsangeboten helfen. Diese Weiterbildung geht über die Nutzung von KI hinaus und nimmt in den Blick, wie digitale Technologien die Welt prägen und wie sich diese Themen in der Bildungsarbeit aufgreifen lassen.

Dabei werden verschiedene Perspektiven miteinander verbunden, die eng zusammenhängen:

Es wird vermittelt, wie KI grundsätzlich funktioniert. Wo liegen die Potenziale und Grenzen von KI?

Im Fokus stehen globale Ungleichheiten, Vorurteile in KI-Ergebnissen und die Macht über Daten. Welche Informationen fehlen? Welche Sichtweisen werden wiederholt, welche bleiben unsichtbar (Fachwort: Bias)? Und welche Auswirkungen hat dies auf Gesellschaften weltweit?

Betrachtet werden Strukturen und Arbeitsweisen der Technologiebranche, die seit Langem bestehen. Wer besitzt die Daten und die Technik? Wer profitiert und wer trägt die Kosten? Außerdem geht es um die Frage, wie Machtverhältnisse aus der Kolonialzeit in der digitalen Welt fortwirken können. Themen wie Arbeitsbedingungen, Rohstoffe, Energieverbrauch und Klima spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Frage, inwiefern KI Bildung, Teilhabe und Demokratie unterstützen oder erschweren kann.

Die Themen werden mit Erfahrungen aus der Bildungsarbeit verknüpft. Methoden, Materialien und Bildungsbausteine für eigene BtE-Veranstaltungen werden entwickelt und erprobt. Die Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmenden fließen in die inhaltlichen Schwerpunkte ein und gestalten diese mit.

Referierende: 
Aliéna Lill

Teilnahmevoraussetzungen: Du bist als ein*e BtE-Referent*in aktiv. Weitere Multiplikator*innen der BNE/ Globales Lernen können teilnehmen, sofern drei Wochen vor dem Seminar noch Plätze verfügbar sind.

Veranstaltungsort:
Jugendherberge Limburg
Auf dem Guckucksberg
65549 Limburg an der Lahn