Jugendbeteiligung durch Nord-Süd-Schulpartnerschaften fördern

Worum geht es?

Schulpartnerschaften eröffnen vielfältige Möglichkeiten, Jugendliche aktiv in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse einzubeziehen. Auf diese Weise übernehmen sie Verantwortung, erfahren Selbstwirksamkeit und erlernen demokratisches Handeln in der Praxis. Gleichzeitig setzen sie sich mit globalen Themen auseinander, die an ihre Lebenswelten anknüpfen, und entwickeln zentrale Kompetenzen für ein Engagement für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.

Dieses Engagement wirkt über die einzelne Partnerschaft hinaus und trägt dazu bei, globale Themen und demokratische Werte dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Wird Jugendbeteiligung als Querschnittsaufgabe verstanden und im Sinne eines Whole School Approach umgesetzt, ergeben sich auch strukturelle Effekte: Beteiligungsräume stärken nicht nur Schulpartnerschaften, sondern die gesamte Schulkultur.

Die Fortbildung vermittelt, weshalb Jugendbeteiligung ein zentraler Erfolgsfaktor für Nord-Süd-Schulpartnerschaften ist und welches langfristige Potenzial sie für die gesamte Schule entfaltet.

Besonderer Programmpunkt

Zwei jugendliche Schulpartnerschaftssprecher*innen berichten aus ihrer Perspektive, welche Bedeutung Beteiligung für sie hat, was sie motiviert und welche Rahmenbedingungen aus ihrer Sicht erforderlich sind, damit Jugendbeteiligung gelingt.