Indigene Perspektiven auf die Klimaverhandlungen nach der COP 30

An der COP30 in Belém (Brasilien) wurde die stärkere Sichtbarkeit indigener Perspektiven in den Klimaverhandlungen hervorgehoben. Die Veranstaltung greift diese Entwicklungen auf und beleuchtet, wie sich die Situation ein halbes Jahr später darstellt.

Im Vorfeld der UN-Zwischenverhandlungen, die im Juni 2026 in Bonn beginnen, werden aktuelle Entwicklungen der internationalen Klimapolitik eingeordnet. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Rolle von Klimaklagen, die Perspektiven indigener Akteur*innen sowie Ansätze zur Weiterentwicklung von Klimagerechtigkeit.

Zudem werden bestehende Klimapartnerschaften zwischen deutschen Kommunen und indigenen Gemeinschaften einbezogen. Diskutiert werden Potenziale verschiedener Handlungsfelder, darunter Bildung als struktureller Hebel, Klimaklagen als politisches Instrument sowie Süd-Süd-Partnerschaften und zivilgesellschaftliche Kooperationen.

Referent*innen sind Caroline Schröder, Robert Guimaraes, Silke Lunnebach und Thomas Brose. Veranstaltet wird das Format vom Fokushub „Just Transition, Klimagerechtigkeit und globale Ressourcen“.