Harmlos bis hasserfüllt – KI, Desinformation und Meinungsbildung im digitalen Raum. Herausforderungen und Handlungsansätze aus der medienpädagogischen Praxis

Von scheinbar harmlosen Memes bis zu hasserfüllten Kampagnen – im Netz wird Meinung gemacht. Was sich verändert hat: KI-generierte Bilder, Stimmen und Videos sind nicht mehr die Ausnahme, sondern Teil des alltäglichen Feeds. Sie sind kaum noch an technischen Fehlern erkennbar und entstehen in Sekunden. KI-Werkzeuge erzeugen Inhalte nicht nur auf Knopfdruck, sondern verteilen sie auch über Netzwerke automatisierter Accounts.

Dazu kommt das Tempo von Social Media – Feeds sind so gebaut, dass sofort der nächste Inhalt kommt. Junge Menschen bewegen sich darin selbstverständlich und stehen vor Fragen, für die im Scrollen kaum Zeit bleibt: Wer steht hinter diesem Inhalt? Ist das Werbung, Meinung oder Information? Und woran kann ich mich orientieren, wenn Bilder und Stimmen allein nichts mehr beweisen?

Die kostenfreie Fortbildung zeigt, wie digitale Einflussnahme heute funktioniert: mit welchen Erzählmustern sie arbeitet, warum bestimmte Inhalte große Reichweite bekommen und wie Humor und Ironie den Übergang von „harmlos“ zu abwertend und menschenfeindlich gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, was das für die Meinungsbildung junger Menschen bedeutet und welche Kompetenzen ihnen bei einem guten Umgang helfen. Dazu gibt es Methoden und Projektbeispiele aus der medienpädagogischen Praxis sowie Raum für Fragen und Austausch.