Handabdruck statt Fußabdruck – kollektive Handlungsmacht für globale Gerechtigkeit gestalten

Globale Gerechtigkeit betrifft uns alle. Doch globale Veränderungen gelingen am besten, wenn wir gemeinsam handeln – und Rahmenbedingungen schaffen, die globale Gerechtigkeit fördern. Der ökologische Fußabdruck richtet den Blick häufig auf individuelles Verhalten und persönliche Verantwortung. Das Konzept des Handabdrucks erweitert diese Perspektive: Im Mittelpunkt stehen kollektive Handlungsmöglichkeiten, strukturelle Veränderungen und die Frage, wie Menschen gemeinsam globale Gerechtigkeit aktiv mitgestalten können.

Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit globalen Ungerechtigkeiten, nachhaltiger Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten im Bildungsbereich auseinander. Dabei werden praxisnahe Methoden und Beispiele vorgestellt, die Lernende stärken und Beteiligung fördern. Der Workshop verbindet kurze Inputs mit Austausch, kreativen Methoden und gemeinsamer Projektentwicklung. Zum Einsatz kommen u. a. Zukunftswerkstatt, Handabdruck-Parcours und Storytelling-Formate.

Der kostenloser Workshop richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen und bietet Raum, ein eigenes Handabdruck-Projekt zu entwickeln. 

Zwei aufeinander aufbauende Termine:
1. 02.11.2026 17 bis 19 Uhr, online
2. 16.11.2026 17 bis 19 Uhr, online

Nach Absprache sind Online-Einzeltermine für die Begleitung bei der Umsetzung eigener Handabdruckprojekte möglich. 
Referentin: Sandra Busch, Referentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Fragen und Anmeldung an: postkolonial@ben-bremen.de. Lehrkräfte können sich über den LIS-Kalender anmelden.