Wie hängen Klimagerechtigkeit, Konflikte und Frieden zusammen? Und wie lassen sich diese komplexen Themen im Unterricht lebendig und verständlich vermitteln?
In dieser praxisorientierten Multiwerkstatt setzen sich die Teilnehmenden mit dem Ansatz des Environmental Peacebuilding auseinander und erproben gemeinsam interaktive Bildungsformate für die schulische Praxis.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schüler*innen darin gestärkt werden können, Klima(un)gerechtigkeit zu erkennen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und sich aktiv für Umwelt und Gerechtigkeit einzusetzen. Dabei werden zentrale Kompetenzen wie Perspektivwechsel, Dialogfähigkeit und Empathie gefördert.
Die Werkstatt ist Teil des Projekts „Klima des Friedens – Lernräume für Umwelt und Gerechtigkeit“. Ziel des Projekts ist es, Schüler*innen der Klassen 5-10 dafür zu sensibilisieren, Umwelt- und Klimafragen als gemeinsame Herausforderung zu verstehen – und zugleich als Chance für Kooperation, Dialog und solidarisches Handeln. Denn Umwelt- und Klimafragen sind eng mit Fragen von Gerechtigkeit und Frieden verbunden und bergen zugleich Konfliktpotenziale.
Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Friedensbildung im schulischen Kontext aktiv mitgestalten möchten. Im Rahmen der Werkstatt werden die Teilnehmenden zu Friedensbildungsreferent*innen qualifiziert. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Environmental Peacebuilding. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Konzepte und Methoden, um das Thema altersgerecht und interaktiv in Schulklassen zu vermitteln.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Pro Peace übernimmt Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten.

