Emanzipatorischer Umgang mit wirkmächtigen Geschichten

Geschichten über die Welt verdichten sich zu Narrativen, die Orientierung bieten und unsere grundsätzlichen Beziehungen prägen. Sie werden unbewusst oder bewusst eingesetzt, manchmal sogar strategisch. Es gibt daher keine neutrale Bildung. Aber uns bleibt die Möglichkeit bewusst mit Perspektiven auf die Welt umzugehen – kritisch, interessiert und rücksichtsvoll.

Der Workshop sensibilisiert für den Zusammenhang zwischen Narrativen, Ausbeutungsstrukturen und Emanzipation im Kontext einer global gerechten Bildung. Wir nähern uns über Text, Musik und Bilder der Wirkmacht von Geschichten und Narrativen an. Dabei geht es sowohl um die Verarbeitung als auch Verbreitung von Informationen. Wir üben uns in Perspektivwechsel, dekolonialem Zuhören und geben Raum für Unsicherheiten, Fallstricke und Austausch.

Die Veranstaltung ist Teil einer 2-teiligen Online-Fortbildungsreihe zum Transformativen Lernen. Die zweite Veranstaltung findet am 14. Januar 2027 von 10–13 Uhr zum Thema "Global gerechte Bildung braucht Diskriminierungssensibilität!" statt. Für den Besuch beider Veranstaltungen kann ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Eine Teilnahme an nur einem Vormittag ist ebenfalls möglich.