Die Digitalisierung prägt unser Kommunikations- und Konsumverhalten und verändert auch die globale Wirtschaft grundlegend. Die Spielregeln bestimmen vor allem große Tech-Unternehmen aus den USA und China: Sie stellen digitale Infrastruktur und Algorithmen bereit, kontrollieren diese aber auch und ziehen daraus Profit.
Der Globale Süden wird – ähnlich wie einst durch den traditionellen Kolonialismus –als Lieferant von Rohstoffen und Daten ausgebeutet. Die Menschen werden auf billige Arbeitskräfte und Konsument*innen reduziert, sei es als Klickarbeiter*innen für KI, beim Smart Farming oder beim Rohstoffabbau für digitale Technologien.
Was bedeutet das für die Zivilgesellschaft, besonders für junge Menschen? Wie leistet der Globale Süden Widerstand? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir im Globalen Norden?
Im Online-Seminar gehen wir diesen Fragen nach und erkunden das Bildungsmaterial „Global Lernen Brisant“ zum digitalen Kolonialismus. Das Heft enthält Hintergründe, Aufgaben und Aktivitäten, um Gefahr und Chancen der Digitalisierung mit jungen Menschen ab 14 Jahren interaktiv zu bearbeiten - und inspiriert dazu, die eigenen digitalen Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen.
Das Seminar findet in deutscher Lautsprache statt.
Referent*innen:
Christina Schug (Brot für die Welt)
Kito Pawlik (Brot für die Welt Jugend)
Leonie Vieler (Brot für die Welt Jugend)
Sven Hilbig (Brot für die Welt)

