Wie oft kann man alles neu aufbauen? – Diese Frage, gestellt von Johora aus Bangladesch, zieht sich wie ein roter Faden durch die Klima-Monologe, ein eindringliches Theatererlebnis von Regisseur Michael Ruf.
Die Klima-Monologe erzählen von den weltweiten Kämpfen verschiedenster Menschen gegen den Klimawandel. Sie geben Einblick, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt die Folgen des Klimawandels ganz konkret in ihren eigenen Biografien spüren. Sie erzählen u. a. von einer Krankenschwester in den USA, die nur knapp einem Flächenbrand in Kalifornien entkommen ist, oder vom Überleben einer Familie in Bangladesch nach Zyklon Aila.
Die Klima-Monologe sind dokumentarisches Theater. Michael Ruf führte hierfür Interviews, die mehrere Stunden, teils mehrere Tage dauerten. Diese Interviews wurden dann lediglich gekürzt und verdichtet. Es wurde dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise beibehalten. Wortgetreues, menschennahes Theater: Ohne Kostüme oder Bühnenbild, nur Worte und Musik.
Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit Stimmen aus Mecklenburg-Vorpommern statt im Format „MV-Dialog“.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. Der Eintritt ist frei.

