Nichtregierungsorganisationen (NRO) leisten dann wirksame entwicklungspolitische Projektarbeit, wenn sie Strategien, Aktivitäten und Arbeitsweisen nutzen, die den Austausch von Wissen fördern und langfristig positive Wirkungen erzielen. Diese Aspekte müssen von der Planung bis zur Umsetzung konsequent berücksichtigt werden. Die VENRO-Leitlinien beschreiben ein gemeinsames Qualitätsverständnis für die Projekt- und Programmarbeit der VENRO-Mitgliedsorganisationen. Sie wurden 2018 von der Mitgliederversammlung verabschiedet und orientieren sich an den international anerkannten Istanbul-Prinzipien von 2010. Die Mitgliedsorganisationen von VENRO richten ihre Arbeit an diesen Leitlinien und dem darin verankerten entwicklungspolitischen Grundverständnis aus.
Inhalte: In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden die VENRO-Leitlinien kennen und erfahren, wie sie diese praxisnah in ihrer Projektarbeit anwenden können. Die acht VENRO Leitlinien werden vorgestellt, wobei der Fokus auf der VENRO-Leitlinie Nr. 7 "Wissensaustausch und Lernen" und der Leitlinie Nr. 8 „Dauerhafte positive Wirkungen“ liegt. Das Ziel ist, nicht nur theoretische Grundlagen zu vermitteln, sondern vor allem konkrete Handlungsimpulse für die Umsetzung in den Organisationen zu entwickeln. Wir werden uns mit Beispielen aus der Praxis beschäftigen und bewährte Methoden sowie mögliche Herausforderungen identifizieren. Wir möchten nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Raum für persönlichen Austausch bieten.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende kleinerer und ehrenamtlich arbeitender deutscher NRO im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos. Reise- und Unterbringungskosten können von VENRO übernommen werden. Eine Anmeldung ist verbindlich

