Brückenbauer des Wandels: Die afrikanische Diaspora in der neuen Weltordnung

Die globalen Machtstrukturen verändern sich tiefgreifend. Langjährig etablierte multilaterale Mechanismen geraten ins Wanken, neue Allianzen entstehen, nationale Interessen treten zunehmend in den Vordergrund, und demokratische Werte geraten oft in den Hintergrund.

Trotz der potentiellen Bedeutung Afrikas als "Hauptlieferant" von Ressourcen – von Rohstoffen bis zu Dienstleistungen - bleibt seine Stimme auf der internationalen Bühne noch häufig ungehört. Die erpresserischen Rohstoff-Deals der USA, die Zollpolitik und das Versuchen, Industriearbeitsplätze nach Hause zu holen droht Afrika, in der internationalen Arbeitsteilung noch weiter abgehängt zu werden. Auch Kooperationen mit China, Russland und weiteren Mächten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinen für den Kontinent fraglich. 
Erste Schritte, wie die Stärkung der AfCFTA (Afrikanische Kontinentale Freihandelszone), zeigen, dass Afrika seine wirtschaftliche Selbstbestimmung aktiv gestalten möchte. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen: Wie können afrikanische Länder die neuen globalen Machtverhältnisse zu ihrem Vorteil nutzen und welche strategische Rolle der Diaspora dabei zukommt? 

Die Veranstaltung bietet hierzu interessante Impulsvorträge und Diskussionen.

Die Diaspora-Sommerakademie versteht sich als spezifischer Raum für den gemeinsamen Austausch und die Diskussion im Sinne politischer Teilhabe für Akteur*innen sowie diasporische und migrantische Personen afrikanischer Herkunft. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bei der Anmeldung unter office@bea-ev.org bitte erwähnen, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen.