Bildungsreise zum Longo Mai Hof Ulenkrug

Auf dem Hof Ulenkrug werden Gemüse und Getreide ökologisch angebaut, alte Sorten erhalten, Tiere gehalten und auch für Feld- und Waldarbeiten eingesetzt. Zudem ist der Hof Ulenkrug Teil der europäischen Longo maï-Bewegung und sehr aktiv auch in anderen Vernetzungen – bis hin zur globalen Ebene.

Was ist das transformative Potential, das im Hof Ulenkrug und in seinen verschiedenen Netzwerken steckt, um (Land-)Wirtschaftssysteme und die damit verbundenen Beziehungen zu verändern? Was bringt es, Kämpfe global zu verbinden? Was hat das für Auswirkungen hier?

Dafür lernen die Teilnehmenden natürlich zunächst den Hof Ulenkrug selbst kennen, sowohl durch eine Hofführung und durch Gespräche aber auch ganz praktisch durch Mitarbeit (im Garten, in der Küche, bei der Heuernte oder bei Baumaßnahmen, Tiere versorgen). Sie lernen über die Zusammenarbeit des Hofs Ulenkrug mit Projekten aus u.a. Frankreich, Venezuela und verschiedenen westafrikanischen Ländern. Außerdem werden persönliche Fragestellungen zum Thema alternative (Land-)Wirtschaftskonzepte und solidarische Projekte auf der Welt bearbeitet und kurz vorgestellt.