Bildung vs. Algorithmus – Schule als Fundament unserer Demokratie und Bildung als Empowerment in gesellschaftlichen Krisenzeiten

In einer Zeit gesellschaftlicher Spaltung und algorithmischer Meinungsbildung steht die Schule vor enormen Herausforderungen. Als einzige Institution erreicht sie nahezu alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von sozialer Herkunft oder kulturellem Hintergrund. Doch Schule steht selbst unter Druck durch antidemokratische Positionen und Einwirkungen von außen. Wie also kann Schule ihrer Verantwortung als demokratisches Fundament gerecht werden?

Während politische Informationen und Meinungsbildung zunehmend über Social-Media-Plattformen und KI-Chatbots stattfinden, muss Schule als Korrektiv fungieren. Sie kann gesellschaftliche Spaltungstendenzen auffangen und jungen Menschen die Chance geben, sich als mündige Bürger*innen zu entwickeln. Durch Schülervertretungen, Klassenräte und partizipative Unterrichtsformen wird Demokratie zur erfahrbaren Realität.

Doch welche Unterstützung benötigen Lehrkräfte, um als Demokratievermittler*innen zu wirken? Wie kann Medienkompetenz als demokratische Kernkompetenz verstanden werden? Und wie können alle Akteure der Bildungslandschaft zusammenwirken, um das Entstehen von Echokammern und Parallelgesellschaften zu verhindern?

Das Dialogformat geht über traditionelle Podiumsdiskussionen hinaus und setzt auf dynamischen Austausch zwischen Panelgästen und Publikum. Pro Panelgast wird je eine halbe Stunde mit einem eigenen Fokusthema diskutiert – beginnend mit einer kurzen Keynote, gefolgt von interaktivem Austausch mit den Teilnehmenden. Nach den vier Sessions ist Zeit für Get-together und weiteren Austausch bis 20:00 Uhr. Gemeinsam erarbeiten wir konkrete Handlungsansätze und Best-Practice-Beispiele für eine Schule, die als Demokratie-Labor fungiert und gesellschaftlichem Auseinanderdriften entgegenwirkt.