Bereit machen in Zeiten autoritärer Bedrohungen

Vortrag und Gespräch mit Hannah Eitel, Fachstelle „Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien“

Ob Inklusion, Gleichstellung, Umwelt oder Kultur: In Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich zahlreiche Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. In vielen Regionen prägen jedoch extrem rechte Akteure den öffentlichen Diskurs und drängen demokratisches Engagement in den Hintergrund. Demokratische Initiativen stehen unter Druck; ihrer Arbeit begegnen Teile der Gesellschaft mit Misstrauen und Ablehnung.

Am 20. September findet die Neuwahl des Landtags statt. Dies ist eine Phase der Vorbereitung und der strategischen Ausrichtung. Erforderlich sind Handlungsfähigkeit, Widerstandskraft und Solidarität gegenüber Angriffen der extremen Rechten sowie ein aktives Eintreten für eine gelebte Demokratie.

Zentrale Fragen sind dabei: Welche Herausforderungen stehen bevor? Wie kann die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft gestärkt werden? Welche Bündnisse sind sinnvoll? Und wie lassen sich Visionen für eine solidarische Zukunft fördern?

Vorbereitung bedeutet nicht, sich ausschließlich an der extremen Rechten abzuarbeiten, sondern deren Strategien und Programme ernst zu nehmen. Im Anschluss stehen eigene Ziele, Visionen und Bündnisse im Mittelpunkt – ebenso wie konkrete Handlungsoptionen sowie Fragen von Schutz und Solidarität.

Hannah Eitel ist Bildungsreferentin in Dresden bei der Fachstelle „Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien“ der Heinrich-Böll-Landesstiftungen. Die Fachstelle verfolgt das Ziel, solidarisches politisches Handeln gegen die extreme Rechte zu stärken. Zudem moderiert Hannah Eitel den Podcast Hinhören & Handeln.